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Støtte

Die Viktoriafälle sind Wasserfälle des Sambesi nahe der Städte Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia im Südlichen Afrika, genau an der Grenze zwischen beiden Ländern.

Hintergrund

Entsprechend sind diese Wasserfälle das Hauptobjekt zweier Nationalparks, nämlich des Victoria Falls National Park (23,4 km² groß) in Simbabwe und des

  • Mosi-oa-Tunya National Park (68,6 km² groß) in Sambia.

Von den weltweit touristisch wichtigsten Wasserfällen sind die Viktoriafälle die höchsten:

FallhöheBreiteWassermenge
Niagarafälle0 55 m1.132 m2.832 m³/s
Iguaçu-Wasserfälle0 82 m2.700 m1.746 m³/s
Victoriafälle108 m1.737 m1.088 m³/s

Die Wassermenge der Viktoriafälle ist starken Schwankungen unterworfen: bei Hochwasser im Mai kann sie 5.000 m³/s betragen, im November ist in der Regel Niedrigwasser, dann fallen oft weniger als 500 m³/s in die Tiefe.

Geschichte

An den Wasserfällen lebten ursprünglich die Khoisan („Buschmänner“), zu denen sich um 1500 die Tonga gesellten.[1] Letztere wurden durch die Makololo verdrängt.

Der schottische Missionar und Arzt David Livingstone bereitete sich auf seine Abreise von Linyanti vor und begann seine beschwerlicher Reise mit etwa 200 Mann am 3. November 1855.[2] Während der Bootsfahrt auf dem Sambesi sah er bereits aus einer Entfernung von knapp zwei Kilometern Dunstsäulen aufsteigen wie er sie nur von einem Steppenbrand kannte. Von einer Insel vor der Fallkante entdeckte er die Viktoriafälle am 16. November 1855 und benannte sie nach der damals regierenden englischen Königin Victoria.[3] Er traf auf die hier lebenden Makololo, welche die Wasserfälle treffend „Mosi-oa-Tunya“ („donnernder Rauch“) nannten. Angesichts des hochaufsteigenden Sprühnebels, der teilweise noch 30 km entfernt gesehen werden kann, ist dies nicht verwunderlich. Um die Fälle herum hat sich dadurch ein tropischer Regenwald entwickelt

Die unterhalb der Wasserfälle befindliche Victoria Falls Bridge wurde am 12. September 1905 vom englischen Ingenieur Sir Ralph Freeman dem Verkehr übergeben. Sie ist eine kombinierte Straßen-, Eisenbahn- und Fußgängerbrücke, heute wird hierauf auch Bungee-jumping angeboten. Die Brücke war Teil der nie realisierten „Cape to Cairo Railway“. Die Viktoriafälle wurden 1935 zum National Monument erhoben, 1952 erhielten sie den Status als Nationalpark, 1972 folgte der Mosi-oa-Tunya National Park. Die Viktoriafälle wurden 1989 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt.

Klima, Flora und Fauna

Ruhmeskrone ( Gloriosa Superba ) im Nationalpark (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

Die Wasserfälle befinden sich in den inneren Tropen. Hier steigen in der Trockenzeit zwischen Mai und September – in der es meist gar nicht regnet – die Tagestemperaturen auf maximal 36 °C, nachts kühlt es auf 21 °C ab. Vor allem der östliche Teil der Wasserfälle trocknet dann teilweise aus. In der Regenzeit zwischen November und März bewegen sich die Tagestemperaturen um 31 °C, nachts werden 20 °C erreicht. Dann führen die Wasserfälle sehr viel Wasser, die Gicht ist hoch, und die Luftfeuchtigkeit steigt in der Nähe der Fälle während der Regenzeit auf 77 % (Februar); am niedrigsten ist sie mit 35 % im September.

In der Region sind über 100 Säugetierarten heimisch, darunter Antilopen (Eland, Impalas, Kudus), Elefanten, Flusspferde, Giraffen, Hyänen, Leoparden, Löwen, Warzenschweine und Wasserbüffel. Über 470 Vogelarten können beobachtet werden, 130 Fischarten gibt es im Sambesi.

Im Mopane-Regenwald wachsen über 900 Pflanzenarten. Unter den 150 Baumarten findet sich der Baobab (der berühmte „Big Tree“, 22,4 Meter Durchmesser, 24 Meter hoch und mindestens 1000 Jahre alt) und der namensgebende Mopane-Baum (Colophospermum mopane), ein beliebter Speisebaum für Elefanten.

Bei Sonnenschein erkennt man in der starken Gischt sehr häufig Regenbogen, aber es gibt auch ein weltweit beinahe einzigartiges Phänomen: in der Nacht zu Vollmond sowie in der Nacht zuvor und danach gibt es bei klarem Himmel einen Mondregenbogen. Simbabwe lässt sich dieses Phänomen mit 50 US-$ Eintrittsgeld recht teuer bezahlen.

In Zukunft werden die Viktoriafälle durch Wassererosion weiter nordwärts wandern, wie der Devil's Cataract durch einen tiefen Einschnitt schon erkennen lässt. Dies war in der Vergangenheit schon mehrmals der Fall, wie sieben aufeinander folgende Schluchten erkennen lassen.

Geografie

Allgemein ist bei Wasserfällen zu erwähnen, dass als Fallkante (oder Kamm) diejenige Stelle am Wasserfall bezeichnet wird, an der das Wasser des Flusses wegen des Gefälles in den Abgrund stürzt. Der Bereich oberhalb der Fallkante, wo das Wasser vom Fließen ins Fallen übergeht, ist die Kopfzone. Die Stelle, wo das Wasser aufprallt, nachdem es gefallen ist, wird als Prallzone bezeichnet. Die Entfernung zwischen der Kopf- und der Prallzone wird Fallhöhe genannt.

Oberhalb der Wasserfälle ist der 2574 km lange Sambesi River 2 km breit. Die Wassermassen tosen maximal 108 Meter tief in eine 1737 Meter lange und nur maximal 74 Meter breite Schlucht, die Viktoriafälle . Von hier fließen die wilden Wasser dem Boiling Pot („Kochtopf“) entgegen, an dem sie mit starker Strömung und tosend in eine Kurve gezwungen werden. In der Nähe befindet sich die Victoria Falls Bridge, die Sambia mit Simbabwe verbindet. Von hier aus fließt der Sambesi verengt weiter Richtung Süden.

Reisevorbereitung

Die Viktoriafälle werden kein eigenständiges Reiseziel sein. Vielmehr können sie mit Safaris in nahe liegenden Nationalparks kombiniert werden wie dem Chobe-Nationalpark im benachbarten Botsuana. Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September, obwohl die Wassermengen nicht so spektakulär sind wie in der Regenzeit.

Anreise

Flugzeug

Per Flugzeug erfolgt die Anreise nach Simbabwe über den Victoria Falls Airport (IATA: VFA), der 18 km entfernt ist von der Stadt Victoria Falls (abgekürzt („Vic Falls“). In Sambia liegt für eine Anreise der Harry Mwaanga Nkumbula International Airport (IATA: LVI) nur 4 km von der Stadt Livingstone entfernt. Von der Stadt Victoria Falls sind die Wasserfälle 2,4 km entfernt, und von Livingstone zur Victoria Falls Bridge sind es 13 km.

Nach Deutschland bestehen allerdings keine Direktverbindungen. Von Deutschland aus muss man daher über Johannesburg oder Windhoek (Air Namibia) einfliegen. KLM und Emirates fliegen seit 2012 den Flughafen der Hauptstadt Harare an. Ab hier sind es ungefähr 920 km bis nach Viktoria Falls, eine Tagesreise mit dem Bus. Die lokale Fluggesellschaft Air Zimbabwe ist immer noch sehr unzuverlässig und sehr teuer - wenn sie fliegt.

Eisenbahn

Einmal wöchentlich fährt Samstag mittags um 12:00 Uhr ein Zug von Lusaka nach Livingstone, entgegen der Aussage im Internet. Dort wird der Verkehr Freitags und Montags um etwa 07:00 Uhr angegeben. Das Ticket für das Bett erste Klasse im einem 4-Personen-Abteil kostet 300 Kwacha (etwa 12 € Ostern 2024) und ist ab 2 Stunden vor Abfahrt erhältlich. Die Fahrt dauert 24 Stunden.

Rovos Rail betreibt einen Luxus-Touristen-Zug, der von Pretoria in Südafrika 1400 km über Bulawayo nach Victoria Falls und zurück fährt.

Es fahren mehrere Buslinien von Lusaka nach Livingstone. Ebenso gibt es Buslinien von Harare über Bulawayo nach Victoria Falls.

Zugang zu den Nationalparks

Victoria-Wasserfälle

Sambesi oberhalb der Wasserfälle (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

Die Viktoriafälle aus Westen mit Blick nach Osten

Die Viktoriafälle aus Westen mit Blick nach Osten (Foto: Diego Delso, CC BY-SA 4.0)

Viktoriafälle: links unten der Westteil, rechts oben der Ostteil, rechts die Victoria Falls Bridge

Viktoriafälle: links unten der Westteil, rechts oben der Ostteil, rechts die Victoria Falls Bridge (Foto: Diego Delso, CC BY-SA 4.0)

Der Devil's Cataract

Der Devil's Cataract (Foto: Jorge Láscar from Australia, CC BY 2.0)

Die Main Falls

Die Main Falls (Foto: flowcomm, CC BY 2.0)

Nicht ungefährlich: badende Touristen am Devil's Pool

Nicht ungefährlich: badende Touristen am Devil's Pool (Foto: Royal Mayhem, CC BY-SA 4.0)

Der östliche, zu Sambia gehörende Teil (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

Sind die Wasserfälle rechts, stammt die Aufnahme aus Sambia

Sind die Wasserfälle rechts, stammt die Aufnahme aus Sambia (Foto: Kounosu, CC BY-SA 3.0)

Die Victoria Falls Bridge aus der Luft

Die Victoria Falls Bridge aus der Luft (Foto: Joe Ross from Lansing, Michigan, CC BY-SA 2.0)

Wasserfälle und Grenzstation von Simbabwe (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

Schluchten des Sambesi unterhalb der Wasserfälle (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

Regenbogen in der Gischt (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

Eisenbahnbrücke an den Fällen (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

Wasserkraftwerk an der dritten Schlucht in Sambia (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

Beim Devils Cataract (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

Lunar-Rainbow

Lunar-Rainbow (Foto: CalvinBradshaw ( https://photos.calvinbradshaw.com ), CC BY-SA 3.0)

Da die Viktoriafälle zu jedem der beiden Nationalparks gehören, erfolgt der Eintritt über mehrere Einfahrts-/Ausfahrtstore (englisch: gates):

"Willkommensstein" in Victoria Falls. Der Stein zeigt übrigens die Form von Simbabwe. (Foto: Balou46, CC BY-SA 3.0)

StaatNationalparkEinfahrts-/Ausfahrtstor

Flag of Zimbabwe

(Foto: See File history below for details., Public domain) Simbabwe | Victoria Falls National Park | Rainforest Gate/Main Gate Eastern Cataract Gate Victoria Falls Bridge Gate |
| Sambia

Flag of Zambia

(Foto: Gabriel Ellison, Public domain) Sambia | Mosi-oa-Tunya National Park | Mosi-oa-Tunya Gate Livingstone Island Devil's Pool |

Haupttore sind das Rainforest Gate/Main Gate und das Mosi-oa-Tunya Gate.

Sehenswürdigkeiten

Simbabwe

Eingangsor Main Gate

Eingangsor Main Gate (Foto: Geraldshields11, CC BY-SA 4.0)

Livingstone-Denkmal (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

Die Wanderung beginnt am besten am Denkmal für David Livingstone. Der Aussichtspunkt Zambezi river view point an der Abbruchkante besitzt die beste Quersicht in die Schlucht von West nach Ost. Es folgt der Aussichtspunkt The log mit Blick auf die westlichste, im Sambesi vor den Wasserfällen befindliche Cataract Island. Nun folgen – in Ostrichtung – insgesamt 16 durchnummerierte Aussichtspunkte, von denen herausgegriffen werden:

  1. Devil's Cataract ist mit 60 Metern der niedrigste der fünf wesentlichen Wasserfälle.

Devil’s Cataract liegt auf einem Höhenniveau von 890 m und hat eine Fallhöhe von 60 m.

  • 8. Main Falls zu sehen sind hier von West nach Ost:

Cataract Island liegt 887 m hoch.

  • Main Falls liegen auf einem Höhenniveau von 889 m und haben eine Fallhöhe von 93 m.
  • Livingstone Island eine 90 Meter hoch liegende Insel. Zu ihr gehört der.
  • Devil’s Pool zwischen August und Januar können hier Touristen nahe der Abbruchkante baden.
  • Horseshoe Falls liegen auf einem Höhenniveau von 889 m und haben eine Fallhöhe von 92 m.
  • Rainbow Falls liegen auf einem Höhenniveau von 889 m und haben eine Fallhöhe von 96 m.
  • Arm Chair Falls liegen auf einem Höhenniveau von 889 m, haben eine Fallhöhe von 108 m und bilden damit den höchsten Wasserfall der Victoriafälle. In Höhe der Arm Chair Falls fließt der Sambesi River Richtung Süden weiterhin als Grenzfluss unter der Victoria Falls Bridge hindurch.
  • Eastern Cataract liegt auf einem Höhenniveau von 895 m und hat eine Fallhöhe von 101 m.
  • 12 Livingstone Island eine zu Simbabwe gehörende Insel, die zwischen den Main Falls und den Rainbow Falls liegt.
  • 13 Horse Shoe Falls Ausblick auf die gleichnamigen Fälle gegenüber.
  • 14 Rainbow Falls Ausblick auf die gleichnamigen Fälle gegenüber.

Das Höhenniveau der Wasserfälle schwankt zwischen 890 m und 895 m. Die Fallkante ist nicht waagrecht, sie liegt auf der westlichen Seite (Simbabwe) etwas tiefer, so dass bei Niedrigwasser auf der östlichen Seite nur wenige spärliche Rinnsale in die Tiefe fallen und man von Sambia aus beinahe trockenen Fußes bis Livingstone Island in der Mitte der Fälle gehen kann.

Simbabwe hat mit 1300 Metern den größten Anteil an den Wasserfällen (67 %).

Sambia
Von der Victoria Falls Bridge kommend, sind folgende Sehenswürdigkeiten in Sambia erwähnenswert:

  • Victoria Falls Bridge Visitor Centre ist mehr ein Museum mit historischen Fotos und Dokumenten über die Brücke.
  • Boiling Pot („Kochtopf“), niedrigster Ausblickpunkt auf die tosenden Wasser des Sambesi, die hier in eine Kurve gezwungen werden.
  • Danger Point ermöglicht einen nahen Ausblick auf den östlichen Katarakt und den Boiling Pot.
  • Gorge 2 der Aussichtspunkt ermöglicht einen Blick auf die scharfe Kurve des Sambesi. Weitere Ausbliche (Gorge 3 usw.) sind weiter flussabwärts.
  • Victoria Falls Bridge nicht zu verwechseln mit der Brücke über den Sambesi. Es handelt sich um eine Brücke über eine Schlucht am Sambesi.

Sambia hat mit 400 Metern den geringsten Anteil an den Wasserfällen (33 %). Da es – anders als Simbabwe – nicht gegenüber den Wasserfällen liegt, ist der Ausblick auch weniger atemberaubend. Dafür bietet sein Nationalpark auch Wildtier-Safaris an.

Wer beide Nationalparkas kombinieren möchte, muss die Grenzformalitäten erfüllen. Wer sich als Tourist zu erkennen gibt, der beide Wasserfälle besichtigen möchte, wird meist weniger streng kontrolliert. In Simbabwe befindet sich der

  • Zimbabwe Borderpost westlich der Victoria Falls Bridge, über die man nach Erfüllung der Formalitäten nach Sambia einreisen kann. Dort wartet der Zambia Borderpost auf einreisende Touristen.

Gebühren

In Simbabwe zahlen erwachsene internationale Ausländer US-$ 50 Parkeintritt, in Sambia US-$ 20. Das gilt auch für das Victoria Falls Bridge Visitor Centre. Wer beide Parks besucht, muss auch beide Eintrittsgebühren entrichten.

Aktivitäten

Eine absolutes Muss ist eine Bootsfahrt auf dem Sambesi oberhalb der Fälle incl. Tierbeobachtung (Vögel, Flusspferde), Kosten ab US$ 60 inklusive Transfers vom und zum Hotel und Getränke an Bord, zusätzlich Nationalparkgebühr US$ 10

  • Golfen
  • Bungee-Springen von der Eisenbahn-Brücke; für weniger Wagemutige empfiehlt sich die Historical Bridge Tour (Fahrt mit Nostalgiewagen über die Brücke, historische Präsentation und Spaziergang zurück über den ‚Catwalk‘ unter der Trasse der Brücke).
  • Wildwasser-Rafting in den Schluchten des Sambesi unterhalb der Fälle, US$ 130 plus US$ 10 Nationalparkgebühr.

Ausflüge

Rundflüge mit Hubschrauber über die Wasserfälle bieten beispielsweise

  • MJair Helicopters in Simbabwe, insgesamt gibt es vier Unternehmen. Zip-Lining wird von Flying Fox in Sambia angeboten.

Einkaufen

Gleich außerhalb der Fälle befindet sich der Miramba Market, auf dem Souvenirs und lokale Handwerkskunst verkauft werden. Man sollte hier stark verhandeln, da die Preise extrem überteuert sind.

Am besten kauft man in Läden von Zentrum Victoria Falls oder im "The Kingdom Hotel". Die Preise sind dort meistens wesentlich günstiger als bei Verkäufern auf der Straße, und man kann ebenfalls handeln. Allerdings handelt es sich bei den Waren der Straßenhändler oftmals um "B-Ware", welche demzufolge Defekte enthalten kann, wie z. B. kann nicht auf dem Tisch stehen, hängt schief an der Wand usw.

Die Preise in Victoria Falls sind extrem hoch. Im Zentrum gibt es jedoch zwei Supermärkte, in denen man relativ günstig einkaufen kann. Weiterhin findet sich ein Fast-Food-Restaurant, dort kann man gut und günstig essen.

Unterkunft

Das Victoria Falls Hotel von seiner Rückseite

Das Victoria Falls Hotel von seiner Rückseite (Foto: SpringbokSam, CC BY-SA 4.0)

Die klassischen Luxushotels sind das 1904 im Kolonialstil erbaute Victoria Falls Hotel (161 Zimmer) in Simbabwe und das 2001 erbaute The Royal Livingstone Hotel (173 Zimmer) in Sambia. Die Webseite Booking.com listet für Victoria Falls 87 Hotels/Lodges/Motels aller Kategorien, für Livingstone 92 Unterkünfte auf. Darunter befinden sich:

Günstig

Es gibt zwei Hostels in Viktoria Falls.

Mittel

Amadeus Garden. Ein Gästehaus unter deutscher Leitung seit 1999. Elf Zimmer en-suite, schöner Garten mit Pool nur 2,5 Kilometer von den Fällen. Preis: Zimmerpreise ab 50 Euro je Person/Nacht inklusive Frühstück.

  • Sprayview Hotel. Das Sprayview Hotel liegt nur zwei Kilometer von den Fällen und bietet eine motelähnliche Unterkunft für unter 100 US$/Nacht.
  • Drifter Inn Victoria Falls. 20 min zu Fuß von den Fällen, bietet ruhige und einfache Zimmer ab circa 50 US$ pro Nacht und Person im Doppelzimmer.

Gehoben

  • Victoria Falls Safari Lodge. Am Ortsrand, ungefähr 5 km zu den Fällen (Gäste können den Shuttle Bus nutzen). Der ideale Platz für einen Sundowner an der Bar mit Blick auf das (abends beleuchtete) Wasserloch. Abendessen im Makuwakuwa Restaurant (a la carte). Preis: Zimmer ab 170 US$ pro Nacht pro Person.

Mittel

  • Waterberry Lodge. Ca. 15 km von den Fällen und 28 km von Livingstone entfernt, an den Ufern des Sambesi. Unterkunft in Chalets mit Gartenblick. Preis: ab ca. 80 US$ pro Person und Nacht.

Gehoben

  • The Zambezi Sun, zwischen den Fällen und Livingstone gelegen. Bietet mehrere Restaurants und Unterkunftsarten. Besonderheit: hat einen eigenen Zugang zu den Vic-Falls welcher für Hotelgäste ohne weitere Gebühren ist.
  • Stanley Safari Lodge. Eine der Top-Adressen an den Fällen, mit Blick auf den Sambesi, die Fälle und das Elefantenwasserloch.

Sicherheit

Durch die Gicht wird eine hohe Luftfeuchtigkeit erzeugt, die sämtliche Wege rutschig macht und die Kleidung schnell durchnässt. Wasserfeste Kleidung (Regenmantel, Schirm und wasserfeste Schuhe) und Schutz der Kameras sind deshalb ratsam.

Literatur

  • Michael Iwanowski, Botswana - Okavango und Victoriafälle, Iwanowski's Reisebuchverlag, 7. Auflage, 2015; ISBN 978-3864574726.

Einzelnachweise

GeoData

Stätten und Regionen in Simbabwe
Stätten und Regionen in Sambia

Woher diese Seite stammt

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