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Die Blue Mountains sind eine bewaldete Gebirgsgskette im australischen Bundesstaat New South Wales und ein bedeutsames Naherholungsgebiet für Sydney.
Hintergrund
Die Blue Mountains sind eine 96 km lange, bis zu 1215 m hohe und 1436 km² große Gebirgskette, 65 km westlich von Sydney gelegen. Sie sind ein Teil des Gebirgszugs Great Dividing Range, der parallel zu der Ostküste des Landes verläuft. Sie bilden den Kern des gleichnamigen, 2417 km² großen Blue Mountains National Park, der mithin zu 60 % aus den Blue Mountains besteht. Der Park ist der meistbesuchte australische Nationalpark. Das liegt einerseits an der Nähe zur Millionenstadt Sydney, für die er als Naherholungsgebiet fungiert, und andererseits an der guten Erreichbarkeit.
Steile Felsabbrüche, Wasserfälle, Canyons, ausgedehnte Wälder und spektakuläre Aussichtspunkte prägen die Landschaft.
Geschichte

Die Expedition in den Blue Mountains (1880) (Foto: M. Emile Ulm, Public domain)
Die indigenen Gundungurra und Dharug siedelten in der Gegend um 20000 vor Christus. Nach einigen Fehlversuchen gelang erst einem Trupp unter Leitung des Farmers Gregory Blaxland die erfolgreiche Durchquerung dieses bislang unüberwindbaren Gebirgszuges. Am 11. Mai 1813 brachen Blaxland, der Landvermesser William Lawson und der Rechtsanwalt William Charles Wentworth zu einer Erkundungsreise auf, um nach Grasland für die Viehwirtschaft von Sydney zu suchen. Am 31. Mai 1813 erreichten sie den 871 m hohen Mount York, am 6. Juni 1813 konnten sie ihre Durchquerung erfolgreich beenden.
Am 18. Juli 1814 wurden 30 Strafgefangene unter Aufsicht von 8 Bewachern zum Bau einer Straße zu den Blue Mountains eingesetzt, der Gouverneur durfte sie am 14. Januar 1815 als erster befahren.1] Im Juni 1831 kam der Landvermesser William Romaine Govett in die Gegend und entdeckte das später nach ihm benannte Govetts Leap. Zwischen 1837 und 1850 entstand in der Gegend die heutige Hartley historic site, ein vollständiges Dorf mit Hotels, Kirchen, Gerichtsgebäude und Wohngebäuden. Am 12. Februar 1851 entdeckte der erfahrene kalifornische Goldsucher Edward Hargraves am Lewis Ponds Creek Gold, aber erst am 7. April 1851 fand sein Assistent eine ökonomisch verwertbare Menge.[2] Der nun folgende Goldrausch breitete sich schnell in ganz Australien aus. Am 18. Oktober 1869 ging die [Zig Zag Railway („Zick-Zack-Eisenbahn“) in Betrieb, welche die Strecke von Clarence railway station nach Bottom Points railway station bediente. Sie wurde am 16. Oktober 1910 stillgelegt.
Der Naturalist Myles Dunphy schlug 1932 ein Schutzgebiet vor, das die Wälder und die felsige Landschaft vor der sich ausdehnenden Abholzung und Goldsuche schützen sollte. Die Gründung des Nationalparks erfolgte erst am 25. September 1959. Im Jahre 2000 wurden der Blue Mountains National Park sowie die benachbarten Gardens of Stone National Park, Jenolan Karst Conservation Reserve, Kanangra Boyd National Park, Nattai National Park, Thirlmere Lakes National Park, Yengo National Park und Wollemi National Park zur UNESCO Greater Blue Mountains World Heritage Area (Welterbe) erhoben, deren Schutzfläche sich auf 10.326 km² beläuft.[3] In diesen sieben Schutzgebieten befinden sich geologisch auch Teile der Blue Mountains.
Ein katastrophaler Waldbrand (englisch: bushfire) zwischen Juli 2019 und März 2020, insbesondere um den Gospers Mountain zwischen dem 26. Oktober 2019 und dem 13. Januar 2020, zerstörte 512.000 Hektar Waldfläche.
Klima, Flora und Fauna
Ein Gelbhaubenkakadu (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

Der Kookaburra (Foto: GDW.45, CC BY-SA 3.0)
Bedingt durch die Höhenlage von mindestens 843 Metern ist das Klima in den Blue Mountains auch im Sommer angenehm kühl. Im Hochsommer Dezember/Januar werden tagsüber durchschnittlich 27 °C, nachts 17 °C erreicht. Dann fällt mit je 7 Regentagen auch der meiste Niederschlag. Im Winter (Juni/Juli) ist es mit 14 °C am Tag und 7 °C in der Nacht sehr kühl. Ab 732 Metern kann im Winter Schnee fallen, durchschnittlich an 5 Tagen im Jahr.
Im Park gibt es mindestens 69 Säugetierarten, darunter Dingos, Kängurus, Koalas, Wallabies und Wombats. Zu den 74 Reptilienarten zählen Schlangen, Skinke und Warane. 255 Vogelarten wie der lachende Hans (englisch: laughing jack, Kookaburra), Leierschwanz oder Gelbhauben-Kakadu können beobachtet werden.
Im Park befinden sich Felslandschaften aus Sandstein auf Quartz und Tafelberg-Formationen mit Tälern wie dem 4 km langen und 10 km breiten Jamison Valley mit dem 950 m hohen Mount Solitary und großen Eukalyptuswäldern. Insgesamt wurden 2362 Pflanzenarten gezählt. In der Greater Blue Mountains-Region wachsen über 100 Eukalyptusarten, einzelne Arten können bis zu 60 Meter hoch werden. In den Blue Mountains wurde 1994 eine Baumart entdeckt, die man seit Millionen von Jahren ausgestorben wähnte: die Wollemie. Die dichten Eukalyptushaine sondern tagsüber ätherische Öle ab, die sich zu einem blauen Dunst verdichten, der dieser Region den Namen gegeben hat. Es können über 400 Arten von Wildblumen beobachtet werden. Das Höhenplateau reicht von 843 Metern bis zum höchsten Berg im Park, dem 1215 m hohen Mount Werong. Viele Felsen wurden durch Winderosion zu turmähnlichen Gebilden verformt.
Reisevorbereitung
Die Blue Mountains werden kein eigenständiges Reiseziel sein, sondern im Rahmen einer in Sydney beginnenden oder endenden Rundreise. Beste Reisezeit ist Oktober bis März. Für Wanderungen in den felsigen Blue Mountains sind festes Schuhwerk und warme Kleidung erforderlich, weil höhere Temperaturen durch starken Wind in der Höhenlage schnell abkühlen können.
Anreise

Auf dem Great Western Highway Richtung Katoomba (Foto: Coolcaesar at English Wikipedia, CC BY-SA 3.0)
Touristisches Zentrum für die Blue Mountains ist Katoomba mit 8.000 Einwohnern und 991 Meter hoch gelegen.
Per Flugzeug
Von Sydney aus gibt es keine Flüge nach Katoomba. Vom Katoomba Airfield (ICAO: YKAT) aus werden lediglich Rundflüge über den Nationalpark angeboten.
Per Auto
Katoomba ist von Sydney aus über den Great Western Highway (
(Foto: Techelf at English Wikipedia, CC BY-SA 3.0)
und

(Foto: Trisreed and FatM1ke, Public domain)
) zu erreichen (103 km). Die Route

(Foto: Trisreed and FatM1ke, Public domain)
trennt den Nationalpark in einen Nord- und einen Südteil. In Katoomba vermittelt das Blue Mountains Cultural Centre (30 Parke Str; geöffnet Montag-Freitag 09:00 bis 17:00 Uhr, Samstag und Sonntag 09:00 bis 16:00 Uhr) durch eine interaktive Ausstellung einen Überblick über die Region.
Glenbrook mit seinen 5.000 Einwohnern liegt ebenfalls am
(Foto: Techelf at English Wikipedia, CC BY-SA 3.0)
(62 km von Sydney) und eignet sich für die Erkundung des Südteils. Hier befindet sich das Blue Mountains Visitor Information Centre (Hamment Place; geöffnet: Montag-Samstag 08:30 bis 16:00 Uhr, Sonntag 08:30 bis 15:00 Uhr).
Mit dem Bus
Von Sydney aus werden (teure) Tagestouren als Pauschalreise mit Bussen und Vans angeboten.
Per Bahn
Die Eisenbahn benötigt von Sydney Central railway station nach Katoomba railway station zwei Stunden. Züge des NSW TrainLink Network verkehren stündlich auf der Blue Mountains Line. Der Aussichtspunkt Echo-Point mit Blick auf die Three Sisters ist 2,5 km vom Bahnhof Katoomba entfernt. Es besteht die Möglichkeit, ein Kombiticket für den Zug und den ExplorerBus zu erwerben. Man erhält neben dem regulären Bahn-Ticket einen Gutschein, der vor Ort in Katoomba in das Busticket getauscht wird.
Streckenverlauf
Der größere Südteil hat mehr zu bieten als der touristisch weniger frequentierte Nordteil.
Mit dem Auto ab Sydney beginnen die Blue Mountains auf der
(Foto: Techelf at English Wikipedia, CC BY-SA 3.0)
/

(Foto: Trisreed and FatM1ke, Public domain)
Richtung Westen mit dem Anstieg bei Penrith (58 km von Sydney), von wo aus Ortschaften wie Glenbrook (10 km von Penrith), Blaxland (3 km), Springwood (7 km), Faulconbridge (3 km), Wentworth Falls (21 km) und Leura (6 km) erreicht werden, bevor man nach Katoomba gelangt (von Penrith 46 km). Zwischen Leura und Katoomba gibt es den sehenswerten, 12 km langen Blue Mountains Drive. Von Katoomba aus geht es weiter westwärts über Blackheath (11 km von Katoomba), Mount Victoria (6 km von Blackheath) und Hartley (9 km) nach Lithgow (14 km). Diese und weitere Ortschaften sind zu den 26 City of Blue Mountains zusammengefasst.
Übersicht
Die Route

(Foto: Trisreed and FatM1ke, Public domain)
ermöglicht einen Blick auf den nördlichen und südlichen Teil des Nationalparks. Nur im Nordteil gibt es eine asphaltierte Parkstraße, die 33 km lange Bells Line of Road 59 zwischen Bell und Bilpin. Der Südteil kann überwiegend durch Wanderungen erschlossen werden.
Einzelheiten

Die Katoomba Falls (Foto: Unyxium, CC0)

Die Three Sisters – im Hintergrund ist die Blaufärbung zu erkennen (Foto: Dietmar Rabich, CC BY-SA 4.0)

Die Oberen Wentworth Falls (Foto: Diliff, CC BY-SA 3.0)
Südteil
Über den 36 km langen Cliff Drive können von Katoomba aus erreicht werden:
Edinburgh Castle Rock eine Felsformation mit unebener Oberfläche und kreisförmigen Linien.
- Cahills Lookout drei Aussichtsplattformen mit Blick auf das.
Megalong Valley eines der Täler in den Blue Mountains, und das.
- Narrow Neck Plateau 1000 m hohes Tafelberg-Plateau.
- Bridal Veil Falls 180 Meter in mehreren Kaskaden eine Felswand hinabstürzender Wasserfall.
- Empress Falls 30 m hoher Wasserfall, der einen Pool bildet.
- Pool of Siloam kleiner Wasserfall, der in einen Pool fällt.
- Elysian Rock Lookout Aussicht auf das Jamison Valley.
- Katoomba Falls 244 m hoher Wasserfall mit mehreren Kaskaden.
- Wentworth Falls sind die höchsten Wasserfälle in den Blue Mountains. Die Gesamthöhe beträgt 300 Meter, aufgeteilt in die Oberen (187 m) und Unteren Wentworth Falls (113 m).
- Echo Point Lookout Aussichtspunkt mit Ausblick auf die.
- Three Sisters sind das Wahrzeichen des Nationalparks: Meehni (922 m), Wimlah (918 m) und Gunnedoo (906 m). Einer Aborigine-Legende zufolge wurden die drei Schwestern von ihrem Vater bestraft und von einem Medizinmann in Felsen verwandelt, als sie sich mit Männern trafen.
- Glenbrook Gorge eine 3,2 km lange und 300 Meter tiefe Steilwand, an deren Fuß mehrere Seen liegen.
- Red Hands Cave am 10. August 1913 entdeckte Aborigine-Felsmalereien mit Handabdrücken, zwischen 400 und 1500 nach Christus entstanden.
Gleich drei Transportmittel können im Südteil genutzt werden:
- Katoomba Scenic Railway diente ab 1880 zum Kohletransport, heute eine Schrägseilbahn mit 415 Metern Abstieg in das Tal, Geschwindigkeit: 16 km/h.
- Scenic Cableway die Seilbahn fährt 270 Meter über das Jamison Valley und hat einem Abstieg von 545 Metern in das Tal; die steilste Seilbahn in ganz Australien.
- Scenic Skyway / Scenic World (Scenic World). Tel.: +61 2 4780 0200 die Seilbahn mit Glasboden überquert das Jamison Valley über eine Länge von 720 m.
Nordteil
Die 33 km lange Teilstrecke der Bells Line of Road 59 zwischen Bell und Bilpin fungiert im Nordteil als Parkstraße:
| geografischer Ort | Entfernung in km |
|---|---|
| Bell | 0 0 |
| Claustral Canyon Trail | 17 |
| Blue Mountains Botanic Garden | 0 4 |
| Bilpin | 12 |
| Gesamtstrecke | 33 |
Diese Parkstraße kann von
- Lithgow aus erreicht werden (20 km bis nach Bell). Sie verläuft ab Bell durch Eukalyptuswälder, vorbei am Flagstaff Hill (1017 m), Walls Lookout, Mount Wilson (1008 m), Claustral Canyon Trail, Mount Bell (998 m), Mount Tomah (1000 m) und den Blue Mountains Botanic Garden.
Über die von der

(Foto: Trisreed and FatM1ke, Public domain)
abzweigende und 8 km lange Victoria Falls Road sind zu erreichen:
Grose Valley geologisch gehören zum Tal.
Govetts Leap lookout Ausblick auf das Grose Valley und den.
- Govetts Leap eine Schlucht im Grose Valley.
- Govetts Leap Falls 180 m hohe Wasserfälle.
- Hassans Walls Lookout mit 1136 Metern der höchste Aussichtspunkt in den Blue Mountains.
- Lockleys Pylon Blick auf das Grose Valley.
- Mount Blackheath 1066 m hoher Berg mit Blick auf das.
- Kanimbla Valley eines der zwischen den Hochplateaus liegenden Täler.
- Hanging Rock hier wurde im August 1851 Gold gefunden.
Bilder
(Foto: Photographic Collection from Australia, CC BY 2.0)
Die Bridal Veil Falls
(Foto: Sardaka ( talk ) 09:54, 10 September 2008 (UTC), CC BY 3.0)
Red Hands Cave

(Foto: Pavel Špindler, CC BY 3.0)
Govetts Leap
Govetts Leap
Govetts Leap Falls
Mobilität
Der für Touristen vorgesehene Blue Mountains Explorer Bus befährt halbstündlich zwischen 10:00 und 16:00 Uhr einen Rundkurs von der Katoomba Railway Station über Scenic World, Echo Point und Leura. Das Tagesticket Erwachsene kostet 38 AUD, keine Einzeltickets möglich. Auf dem gleichen Rundkurs verkehrt außerdem noch der Trolleytours-Bus (Tagesticket Erwachsene 25 AUD).
Um ein Vielfaches günstiger sind Fahrten mit den öffentlichen Bussen der Blue Mountain Bus Company. Deren Linie 686 verkehrt halbstündlich zwischen dem Carrington Hotel, Scenic World und Echo Point. Die Hauptsehenswürdigkeiten sind damit schnell und ohne Touristenabzocke erreichbar.
Parkzugänge / Gebühren
Der Besuch des Blue Mountains-Nationalparks ist gebührenfrei. Es gibt keine klassischen Einfahrtstore (
- englisch: gates) wie sonst bei Nationalparks üblich. Vielmehr orientiert man sich an den Attraktionen: Über Katoomba können die Three Sisters erreicht werden, von Blackheath gelangt man in die Gegend des Grose Valley, Glenbrook ermöglicht Zugang zum Südteil, Lithgow zum Nordteil.
Aktivitäten
Aussichtsplateau in den Blue Mountains (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)
In den Blue Mountains gibt es über 140 km Wanderwege. Der kürzeste ist der nur 800 m lange Three Sisters Walk und der Giant Stairway mit 998 Stufen, mittellang der Grand Cliff Top Walk (19 km) und der mehrere Tage erfordernde Six Foot Track durch das Megalong Valley (44 km). Angeln und schwimmen kann man in den Seen Wentworth Falls Lake oder Lake Lyell.
Waradah Aboriginal Centre, World Heritage Plaza, 33-37 Echo Point Rd,. Tel.: +61 2 4782 1979 ist ein Schulprojekt für indigene Kinder.
- Jenolan Caves spektakuläre Tropfsteinhöhlen. Die Zufahrt zu den Höhlen (Jenolan Caves Road) ist kurvenreich, steil und eng und deshalb für Schwerfahrzeuge und Campingtrailer verboten.
Die Umgebung der Jenolan Caves ist sehenswert. Unter anderem ist bei einer Wanderung entlang eines Flusslaufes und Sees die Beobachtung von Schnabeltieren (Platypus) und Ameisenigeln (Spani ant eater) möglich. Auch bunte Sittiche sind anzutreffen.
Ausflüge

Die Zig Zag Railway (Foto: Kelisi, CC BY-SA 4.0)
Seit dem 18. Oktober 1975 ist die privat betriebene
- Zig Zag Railway wieder unterwegs und bedient als Touristenzug die nur 7 km lange Strecke auf Kapspur-Gleisen (1067 mm) zwischen Clarence railway station und Bottom Points railway station mit einer Dampflokomotive. Zwei Kehrschleifen sind notwendig, um den Anstieg von 170 Metern auf 7 km zu überwinden (Gradient 1:42 oder 2,4 %). Innerhalb von 90 Minuten Fahrtzeit (hin und zurück) kann man die gebirgigen Blue Mountains aus dem Zug genießen.
Vom Aussichtspunkt des Mount Portal in der Nähe von Blackheath ist ein Überblick auf die Cumberland Plane und die westlichen Vororte von Sydney möglich.
Unterkunft

Das geschichtsträchtige Carrington Hotel (Foto: BriMiDra, CC BY-SA 4.0)
Die Webseite Booking.com listet für Katoomba 175 und für Lithgow 18 Unterkünfte aller Kategorien auf. In Katoomba hervorzuheben ist das im viktorianischen Still am 15. August 1883 als Great Western Hotel eröffnete Luxushotel The Carrington Hotel mit 65 Zimmern und Suiten (15-47 Katoomba Str).
Der Webseite Camping in the Blue Mountains zufolge gibt es im Nationalpark drei Camgrounds, den Euroka Campground, Ingar Campground und den Murphys Glen Campground. Außerhalb des Parks befinden sich fünf Campgrounds wie in der Cathedral Ferns Reserve.
Sicherheit
Siehe auch: Australien#Sicherheit
Die Gegend der Blue Mountains ist zwar touristisch stark freqeuentiert, doch ist die Sicherheit vor Diebstahl, Raubüberfällen oder Gewalttaten relativ hoch.
Der aufmerksame Tourist kleidet sich unauffällig und ohne Markenware, achtet auf seine Taschen und Rucksäcke und beobachtet konzentriert seine nähere Umgebung.
In Australien herrscht Linksverkehr, was für den Rechtsverkehr gewöhnten Fahrer besonders im Kreisverkehr und an Kreuzungen gewöhnungsbedürftig ist. Die von Sydney aus zunächst Autobahn-ähnlich ausgebaute Strecke wird in den Blue Mountains zweispurig und sehr kurvenreich.
Besonders im Sommer ist die Waldbrandgefahr in den Blue Mountains extrem hoch. Dann kann es zu Straßensperrungen und Zugangsbeschränkungen im Park kommen.
Literatur
Roland Dusik, Reise-Handbuch Reiseführer E-Book Australien, MairDumont, 2005, S. 153 ff.; ISBN 978-3616034652.
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ Virginia Grant, Australia's Greatest Landmarks & Locations, Random House, 2014, S. 14 f.
- ↑ Manning Clark, A History Of Australia, Band 3, Melbourne University Press, 1988, S. 342
- ↑ Paul Boon, The Hawkesbury River, CSIRO Publishing, 2017, S. 214
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