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This page is also in English: San Agustin travel guide

San Agustín (Kolumbien) ist eine Kleinstadt in der Andenregion von Kolumbien. Wegen der nahen archäologischen Fundstätten hier und im nahen Isnos ist die touristische Infrastruktur vor Ort gut entwickelt.

Hintergrund

In präkolumbianischer Zeit war das Gebiet der heutigen Gemeinde von der San-Agustín-Kultur besiedelt. Nach dem Verfall der Kultur war die Region von weiteren indigenen Völkern bewohnt. Um 1609 wird ein Ort an der Stelle der heutigen Gemeinde als indigenes Dorf erwähnt. Im Jahr 1757 berichtet ein Mönch erstmals von den Artefakten der San-Agustín-Kultur. Der wichtigste Wirtschaftszweig heute ist neben dem Tourismus die Landwirtschaft in Form von Kaffeeanbau. Von den Bewohnern der Gemeinde leben etwa ein Drittel in der eigentlichen Stadt.

Der archäologische Park San Agustín, der sich insbesondere über Teile des Gebiets der Gemeinden San Agustín und Isnos erstreckt, gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

Anreise

Fremdenverkehrsinfo (Oficina Información Turística)

Mit dem Flugzeug

  • Aeropuerto Pitalito Contador (Aeropuerto Contador, ​IATA: PTX) Bogotá 1 Flug tgl., Medellín 2-3 pro Woche; jeweils in kleinen Maschinen.

Mit dem Bus

Minibusse aus Cali brauchen 8 Stunden, aus Popayán etwa 5 Std. Die Straße führt durch die sehenswerte Landschaft des Nationalparks Puracé. Schlepper erwarten ankommende Touristen.

Busfahrkarten gibt es nicht weit von der Ecke Cll. 3 / Car. 11. Großartig benannt “Terminal de Transportes Cuatro Vientos.”

Je nachdem in welchen Landesteil man weiter will kann es sinnvoll sein zunächst zur Busstation beim Kreisverkehr am Ortsausgang von Pitalito zu fahren und dort einen Anschluß zu suchen. Richtung Bogotá wird oft in Neiva umgestiegen.

Auf der Straße

Aus Popayán sind es auf der Landstraße 20 116 km bis Isnos und 136 km nach San Agustín.

Mobilität

Busse zum archäologischen Park, tagsüber regelmäßig ab Calle 5 / Carrera 14.

Taxipreise sind von der Gemeinde festgelegt, die Fahrzeuge haben keine Taxameter.

Es gibt Jeep-Touren zu den abgelegeneren archäologischen Fundstätten, z. B. La Parada, Quinchana, El Jabón, Naranjos und Quebradillas, die 2017 CO$ 25.000 p.P. kosteten.

Sehenswürdigkeiten

San-Agustín-Kultur

Plan des Parque Arqueológico. Auf dessen 78 ha stehen 130 Figuren. (Foto: Goelette.Cardabela, CC0)

Im Bereich “Mesita A”.

Im Bereich “Mesita A”. (Foto: Bernard Gagnon, CC BY-SA 4.0)

Die antiken Bassins “Fuente de Lavapatas.”

Die antiken Bassins “Fuente de Lavapatas.” (Foto: Bernard Gagnon, CC BY-SA 4.0)

Im Bereich Alto de Los Ídolos.

Im Bereich Alto de Los Ídolos. (Foto: Aztlek, Luis Alejandro Bernal Romero, CC BY-SA 3.0)

Dolmengrab mit Wächtern.

Dolmengrab mit Wächtern. (Foto: Nelsonc, CC BY-SA 3.0)

Kanne.

Kanne. (Foto: Public domain)

Mörser.

Mörser. (Foto: Wmart07, CC BY-SA 3.0)

Der Hauptgrund die Stadt zu besuchen sind die Spuren der San-Agustín-Kultur. Sie sind auf zwei Standorte verteilt: den Parque Arqueológico und, von Isnos kommend, den Alto de Los Ídolos. Man erhält zum Ausländerspezialpreis von CO$ 50.000 bei beiden eine Kombi-Eintrittskarte, die zwei Tage gültig ist. Öffnungszeiten 8.00-16.00 Uhr, Ruhetage wechselnd Dienstag oder Mittwoch.

Beim Eingang des Parque Arqueológico ist das Museo Arqueológico in dem kleinere Fundstücke aufbewahrt werden.

Menschliche Besiedlung begann etwa 3300 v.u.Z. Die formative Phase der San-Agustín-Kultur startete um 1100 v.u.Z., ihre Blütezeit mit religiös motivierter Bildhauertätigkeit war 200 v.u.Z. bis ca. 700. Auch die später hier lebenden Indianer kannten keine Schrift.

Herausragendes Merkmal der San-Agustín-Kultur sind die monolithischen Stein- und Felsskulpturen, von denen mittlerweile über 400 bekannt sind (darunter 313 Statuen).

Museum (Museo Precolombino Villa Real), Cl 5 #12-35, San Agustín Geöffnet: 8.00-20.00.

  • Vier kleinere Fundstätten 2-5 km nördlich San Agustín sind El Tablón, La Chaquira, La Pelota und El Purutal. Hierhin gibt es geführte Touren auf Pferden. Die privaten Grundbesitzer verlangen geringe Eintrittsgelder.
  • Alto de las Piedras (7 und 10 km nördlich Isnos) Zwei einige Kilometer auseinanderliegende archäologische Fundplätze; mehrere Gräber und Statuen. Geöffnet: 8.00-16.00, Mi. Ruhetag.

Sehenswerte Wasserspektakel bieten:

  • der gesamte Cañon del Magdalena, gute zweihundert Meter tief. Hier werden auch Wildwasserfahrten für Gruppen angeboten, Erfahrung sollte man haben.
  • die Klamm El Estrecho, wo der Magdalenea-Fluß auf 2,50 Meter zusammenpresst wird. Man kann sich am Aussichtspunkt im Café stärken, bevor man aus dem engen Tal wieder hinaufsteigt. (Es gibt auch Pferde mit Führern zu mieten.)
  • der Wasserfall Salto de Bordones, 450 Höhenmeter und 6 km Fußmarsch über dem Dorf La Cabaña,
  • der Wasserfall Salto de Mortiño ist auf der andern Seite des Dorfes.

Aktivitäten

Mit

  • Adrenalina Extrema kann man am Seil angehängt über den Cañon del Magdalena gleiten.

Einkaufen

Täglich am Plaza del Mercado. Der eigentliche Bauernmarkt ist Montag.

Unterkunft

In San Agostín

Hospedaje y Campín Buena Vista. Tel.: +573143437410

  • Hospedaje El Jardín, Cra. 11 #4-10 Preis: CO$ 50.000.
  • Hospedaje El Turista, Cl. 3 #10-60. Tel.: +573117020459
  • Hotel Monasterio. Boutique Hotel. Preis: Doppel: CO$ 372.000-572.000.

Beim archäologischen Park
Etliche Unterkünfte u.a.:

  • Finca El Jardin und Camping Caña y Café
  • La Cumbre Del Macizo Hotel & Camping, Camino anillo turístico, vía al Parque Arqueológico. Tel.: +573204780261. Preis: Mittelklasse.

In Isnos

  • Hotel Las Piedras San Jose, Cra. 3a #No. 2-06. Tel.: +573158030725. Behindertengerecht, WLAN. Preis: gehobene Mittelklasse.
  • Hostal Las Orquideas, Cl 4.
  • Im Tal des Magdalena mehrere ökotouristische Fincas

Literatur

Für Reiseführer siehe den Abschnitt im Landesartikel.

Zu den archäologischen Funden sind auf Spanisch einige wissenschaftliche Veröffentlichungen erschienen.

GeoData

Woher diese Seite stammt

Diese Seite wurde von Wikivoyage übernommen. „San Agustín (Kolumbien)“ aus Wikivoyage, von seinen Autorinnen und Autoren, unter CC BY-SA 4.0. Hier geändert: als Seite gesetzt; Bearbeitungslinks, Karten und Eintragsdaten weggelassen; jedes Foto unter seiner eigenen Lizenz, in der Bildunterschrift genannt.

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