Hub Nexus
Mis à jour

AuteurPas encore d'auteurLa reprendre

Quelque chose à améliorer ? Proposez une modification.

Soutien

Cette page existe aussi en Français : Parc national de Black Canyon of the Gunnison : guide de voyage

Der Black Canyon of the Gunnison-Nationalpark ist ein 124,56 km² kleiner Nationalpark in den Vereinigten Staaten von Amerika und liegt im dortigen Bundesstaat Colorado.

Der Nationalpark fasziniert mit steilen, dunklen Schluchten, spektakulären Aussichtspunkten, Wanderwegen und Möglichkeiten zum Klettern, Rafting und zur Wildtierbeobachtung.

Hintergrund

Der Nationalpark gehört zu den Rocky Mountains. Schutzzweck des Nationalparks ist der Black Canyon of the Gunnison, ein 16 km langer und bis zu 740 Meter tiefer, vom Gunnison River gebildeter Canyon, der eine Breite zwischen 12 Metern und 335 Metern aufweist. Der Gunnison River ist ein 290 km langer Nebenfluss des Colorado River, die bei Grand Junction zusammenfließen.

Geschichte

Die tiefe Schlucht entstand vor etwa 1,7 Milliarden Jahren, als sich der mit starkem Gefälle fließende Gunnison River in die Felsen eingrub und die Bildung einer Schlucht durch Wassererosion vorantrieb. Erste Besiedlungen sind für 8000 vor Christus durch die indigenen Ute nachgewiesen.

Armee-Hauptmann John Williams Gunnison – nach dem der Park benannt ist – leitete 1853 eine Expedition, die einen Weg für die transkontinentale Eisenbahn durch die Rocky Mountains suchen sollte. Am 8. September 1853 richtete er ein Lager in der Nähe des heutigen Sapinero ein.[1] Unter Pelzhändlern war der Black Canyon bereits vorher bekannt, doch Gunnison suchte ihn nicht auf, weil er ein Hindernis beim Eisenbahnbau bedeutete. Das tat aber der Landeigentümer John Pelton, der im Frühling des Jahres 1900 mit zwei Holzbooten in der Schlucht 21 Tage entlangfuhr, um das Land zu erkunden.[2]

Am 2. März 1933 wurde der Park zum National Monument deklariert, erst am 21. Oktober 1999 erfolgte die Höherstufung zum Nationalpark.

Klima, Flora und Fauna

Die Höhenlage beschert dem Park im Sommermonat Juli Maximaltemperaturen von 33 °C und mehr, während es nachts auf 15 °C abkühlt. Kältester Monat ist der Januar mit 7 °C und nachts -7 °C oder niedriger.

Im Nationalpark leben 59 Säugetierarten, darunter Schwarzbär, Berglöwe, Gabelbock, Kojote, Maultier oder Wapiti. Es gibt 11 Reptilienarten, im Fluss schwimmen 13 Fischarten. Unter den 174 Vogelarten befinden sich 8 Falkenarten und 2 Adlerarten.

Eine der Hauptgesteinsarten im Park ist Gneis.

Reisevorbereitung

Der Nationalpark wird kein alleiniges Reiseziel darstellen, sondern im Rahmen einer Rundreise etwa durch Colorado oder die Rocky Mountains geplant. Beste Reisezeit ist Mai bis Oktober, obwohl der Park ganzjährig geöffnet ist. Bei starkem Winter kommt es allerdings zur Schließung der Parkstraßen.

Anreise

Der Nationalpark liegt verkehrsungünstig. Von Denver aus sind es bis Crawford 393 km Richtung Südwesten über den Interstate bis Glenwood Springs, von hier über den Colorado State Highway Süd bis Crawford (144 km). Von hier aus sind es 18 km bis zur North Rim Road im Park.

Der South Rim liegt 26 km östlich von Montrose und kann über den U.S. Highway und den Colorado State Highway erreicht werden.

Streckenverlauf

Der Black Canyon of the Gunnison National Park verfügt über zwei Eingänge:

dem East Portal Information Center, von dem die East Portal Road auf der Südseite das Canyons entlangführt;

  • der North Rim Ranger Station, von der die North Rim Road, Black Canyon of the Gunnison National Park ausgeht. Diese ist eine zwischen November und April geschlossene Schotterpiste ohne Besucherzentrum, die auf der Nordseite des Canyons verläuft.

Beide Straßen sind nicht miteinander verbunden. Die serpentinenreiche East Portal Road hat 16 % Gefälle und führt hinab zum Canyon, während die North Rim Road auf dem Canyon-Plateau verbleibt.

Übersicht

Vom East Portal bis zum Tomichi Point heißt die asphaltierte Parkstraße East Portal Road, danach bis zum Ende am High Point heißt sie South Rim Drive. Dieser ist eine 12 km lange Strecke von Tomichi Point bis zum High Point.

Der South Rim Drive hat folgende Etappen:

Geografischer OrtEntfernung in km
Entrance Station0 0
Tomichi Point10
High Point12
Gesamtstrecke22

An der Strecke befinden sich 12 Aussichtspunkte. Fahrzeuge über 6,70 m Länge sind hier nicht zugelassen.

Die North Rim Road hat folgende Etappen:

Geografischer OrtEntfernung in km
North Rim Ranger Station0,0
The Narrows View1,6
Island Peaks View2,8
The Kneeling Camel View1,9
Gesamtstrecke6,3

Die Entfernungen werden gemessen von der North Rim Ranger Station, obwohl der Abzweig der G74 Road von der North Rim Road ein wenig früher erfolgt. An der Strecke befinden sich 6 Aussichtspunkte.

Einzelheiten

South Rim Drive

  • Entrance Station 1906 m hoch gelegen.
  • Tomichi Point direkt vom Parkplatz aus gibt es einen ersten Überblick in den Canyon. Unterhalb der Aussichtsplattform verläuft der 2 km lange Rim Rock Trail.
  • South Rim Visitor Center gibt Auskunft über Wanderwege, Wetter und begleitete Führungen.
  • Gunnison Point der Gunnison River befindet sich auf einem Höhenniveau von 1658 m.
  • Signal Hill ausnahmsweise nicht rechts von der Straße, sondern links im Hinterland befindet sich der höchste Berg des Nationalparks, 2676 m hoch.
  • Pulpit Rock Overlook zeigt die unterschiedliche Auswirkung der Erosion auf die Nord- und Südseite des Canyons.
  • Cross Fissures View lässt die zerklüfteten Felsspalten dieser Schlucht aus naher Entfernung erkennen. Ermöglicht den Blick auf den Big Island Mountain, 2413 m hoch.
  • Rock Point zu sehen ist der 2630 m hohe Grizzly Ridge Mountain.
  • Devils Lookout der Blick in den Canyon ist hier nur eingeschränkt möglich.
  • Chasm View hier weist der Black Canyon seine engste Stelle mit 12 Metern auf. Der gleichnamige Aussichtspunkt befindet sich genau gegenüber im Norden des Canyons.
  • Painted Wall View mit Maserungen versehene marmorierte Felswände mit farbigen Schattierungen.
  • Cedar Point Nature Trail aus anderer Perspektive ist noch einmal die Painted Wall zu sehen.
  • Dragon Point 90 Meter vom Parkplatz entfernte Aussicht auf den Canyon.
  • Sunset View hier kann der Sonnenuntergang im Westen beobachtet werden, wobei tiefe Schatten fallen.
  • Warner Point ein 1,2 km langer Wanderweg mit Blick in das Tal von Montrose.
  • High Point 2523 m hoher Aussichtspunkt. Hier endet der South Rim Drive, es muss auf derselben Strecke zurückgekehrt werden.

Der South Rim Drive ist der verkehrstechnisch besser erschlossene Teil, der auch ein Besucherzentrum hat. Die Aussichtspunkte befinden sich ausnahmslos rechts der Straße.

North Rim Road
Von der North Rim Road biegt nach links die G74 Road ab. Hier ist zu sehen:

  • The Narrows eröffnet wieder einen Blick auf die engste Schlucht des Canyons.
  • Balanced Rock View ein riesiger Felsbrocken balanciert auf dem Rand eines Felsens.
  • Big Island View zeigt eine Perspektive von der Front in den Canyon und nicht seitlich.
  • Island Peaks View Ausblick auf die.
  • Island Peaks 2326 m hohe Berge.
  • Kneeling Camel View eine gegenüberliegende Felsformation sieht aus wie ein „kniendes Kamel“. Kurz danach endet die G74 Road in einer Kehrschleife, von der auf derselben Strecke zurückgekehrt werden muss.

Die North Rim Road und G74 Road sind – auch für normale Pkw befahrbare – Schotterpisten und werden weniger genutzt als der South Rim Drive. Alle 6 Aussichtspunkte befinden sich rechts der Straße, also im Süden. Nicht alle von der Straße abzweigenden Wanderwege enden mit einem Geländer an der Schlucht.

Bilder

Black canyon gunnison Colorado

(Foto: G. Edward Johnson, CC BY-SA 3.0)

Blick vom Tomichi Point

BlackCanyonoftheGunnisonNationalPark

(Foto: Massimo Catarinella, CC BY-SA 3.0)

Blick auf den Gunnison River in der Schlucht

Gunnison Point Overlook at Black Canyon of the Gunnison National Park dyeclan.com - panoramio

(Foto: The Dye Clan, CC BY-SA 3.0)

Blick vom Gunnison Point Overlook

Painted Wall in Black Canyon National Park

(Foto: Jeff Kramer from Austin, US, CC BY 2.0)

Die Painted Wall

Gunnison River (Black Canyon of the Gunnison National Park, Colorado, USA) 3 (19684551778)

(Foto: James St. John, CC BY 2.0)

Nur mit dem Teleobjektiv kann der Gunnison River als Wildwasserfluss ausgemacht werden

View from Gunnison Point (6257302767)

(Foto: Greg Willis from Denver, CO, usa, CC BY-SA 2.0)

Die Schlucht ist so eng, dass selbst die Mittags-Sonne nicht zum Fluss vordringt

Confluence of the Gunnison and Colorado rivers

(Foto: Jeffrey Beall, CC BY 4.0)

Zusammenfluss des Gunnison River mit dem von links nach rechts fließenden Colorado River

(Foto: National Park Service, Public domain)

Blick auf die North Rim Road

Gebühren / Permits

Die Eintrittsgebühren betragen pro Pkw US-$ 30, Motorrad US-$ 25 und Person US-$ 15. Mit dem America the Beautiful-Pass ist der Eintritt frei.

Unterkunft

Im Park gibt es keine lizensierte Unterkunft, sondern lediglich jeweils am Nord- und Südrand einen Campground. Außerhalb des Parks listet die Webseite Booking.com 35 Hotels/Lodges/Motels aller Kategorien ausschließlich in Montrose auf.

Sicherheit

Siehe auch: Sicher reisen

Wegen seiner Abgelegenheit wird der Park nicht intensiv touristisch frequentiert. Die beiden Parkstraßen führen jeweils am Canyon-Rand vorbei. Von ihnen gibt es relativ kurze Wanderwege zur Schlucht, wobei der Abgrund nicht immer durch ein Stahlgeländer abgesichert ist. Die phantastischen Ausblicke sind jedoch für an Akrophobie Leidende problematisch. Die Parkverwaltung klärt umfangreich über das Verhalten gegenüber Wildtieren, insbesondere dem Schwarzbär, auf. Zwischen November und April können die Parkstraßen gesperrt sein, dann ist der Park lediglich für Wanderer zugänglich.

Literatur

  • John Jenkins, The Essential Guide to Black Canyon of the Gunnison National Park, Colorado Mountain Club Press, 2004; ISBN 978-0972441346.

Einzelnachweise

GeoData

Woher diese Seite stammt

Diese Seite wurde von Wikivoyage übernommen. „Black Canyon of the Gunnison-Nationalpark“ aus Wikivoyage, von seinen Autorinnen und Autoren, unter CC BY-SA 4.0. Hier geändert: als Seite gesetzt; Bearbeitungslinks, Karten und Eintragsdaten weggelassen; jedes Foto unter seiner eigenen Lizenz, in der Bildunterschrift genannt.

Noch hat sie niemand geschrieben: Sie ist das Ausgangsmaterial unter einer neuen Adresse. Deshalb werden Suchmaschinen gebeten, sie zu überspringen, und niemand verdient an ihr. Sie steht zur Übernahme bereit: Übernimm sie, dann gehört sie dir – zum Umschreiben und zum Verdienen.

LanguesDeutschEnglishFrançais

Licence : CC BY-SA 4.0 · Adapté de de.wikivoyage.org

1

0

0

0

Spinner Logo

commentaires

Spinner Logo
Version: 1CC BY-SA 4.0
Kirkenes: Reiseführer
Version: 1CC BY-SA 4.0
Lucca: Reiseführer
Version: 1CC BY-SA 4.0
Oatman: Reiseführer
Version: 1CC BY-SA 4.0
Curitiba: Reiseführer
Version: 1CC BY-SA 4.0
**Gstaad** ist eine Ortschaft im Kanton [Bern]( Sie gehört zur Gemeide [Saanen]( ## Hintergrund Gstaad zählt sicher nach Zermatt und St. Moritz als einer der renommiertesten Wintersportorte der Schweiz.
Version: 1CC BY-SA 4.0
Esbjerg: Reiseführer