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Sostegno

Nova Scotia (deutsch „Neuschottland“) mit der Hauptstadt Halifax ist eine Atlantikprovinz im Osten Kanadas und besteht zum größten Teil aus der gleichnamigen Halbinsel und der Kap-Breton-Insel nordöstlich des Festlandes. Nova Scotia ist flächenmäßig die zweitkleinste Provinz Kanadas, kein Punkt in Nova Scotia ist mehr als 56 km vom Meer entfernt. Bedingt durch die Lage am bzw. im Atlantik weist Nova Scotia eine sehr große Anzahl von Leuchttürmen auf und ist daher auch das ideale Ziel für deren Liebhaber.

Regionen und Orte

Nova Scotia WV regions map EN

(Foto: Shaundd, CC BY-SA 3.0)

Northumberland Shore:

Sandstrände und Badetemperaturen von bis 25 °C (Rushton’s Beach)

Pictou · New Glasgow · Antigonish

Große Insel im Nordosten der Provinz, die auch die höchsten Erhebungen aufweist. Der Cape-Breton-Highlands-Nationpark ganz im Norden ist die Top-Sehenswürdigkeit in Nova Scotia.

Sydney · Baddeck

Eastern Shore:

Der einsamste und am wenigsten touristische Teil der Halbinsel, teilweise ursprüngliche aber nur schwer zugängliche Küstenabschnitte, viele kleine unbewohnte Inseln.

Sherbrooke · Guysborough

Metropolregion Halifax

Rund um die Hauptstadt · Halifax · Dartmouth · Bedford

South Shore:

Malerische Hafenstädtchen

Hubley · Lunenburg · Bridgewater · Shelburne · Mahone Bay

Yarmouth und Digby:

Im äußersten Westen der Halbinsel besteht die französische Kultur bis heute fort.

Yarmouth · Digby

Annapolis Valley:

Landwirtschaftlich geprägte Region an der Bay of Fundy, in der die französische Besiedlung Nordamerikas begann. Viele historische Stätten; an der Küste Wälder, Klippen und Felsenstrände

Middleton · Kentville · Windsor · Wolfville · Hall's Harbour

Minas Basin:

Küstenregion mit wilden Klippen und dem höchsten Tidenhub der Welt

Truro · Amherst

Northumberland Shore: Tatamagouche

Queensport (Rook Island) Lighthouse

(Foto: Dennis G. Jarvis, CC BY-SA 2.0)

Eastern Shore: bei Queensport

(Foto: Jvienneau, CC BY-SA 3.0)

South Shore: Lunenburg

Cape Blomidon - Annapolis Valley - NS.

(Foto: Figure8, CC BY-SA 3.0)

Fundy Shore und Annapolis Valley: Blomidon Provincial Park

1998-08-12 Hall's Harbour NS2 Hafen1-Ebbe4

(Foto: Eduard47, CC BY-SA 4.0)

Fundy Shore und Annapolis Valley: Ebbe im Hafen von Hall's Harbour

1998-08-12 Halls Harbour NS2 Hafen2-Flut2

(Foto: Eduard47, CC BY-SA 4.0)

Fundy Shore und Annapolis Valley: Flut im Hafen von Hall's Harbour

(Foto: David Dermott Ddermott, CC BY-SA 3.0)

Fundy Shore und Annapolis Valley: Cape Split

Sprache

In Nova Scotia wird überwiegend Englisch gesprochen, rund 90 % der Bevölkerung spricht sie täglich.
Allerdings kann man vereinzelt Orte finden die noch sehr französisch geprägt sind.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Halifax Stanfield International Airport

Halifax Stanfield International Airport (Foto: Caese, CC BY-SA 3.0)

In Nova Scotia gibt es zwei internationale Flughäfen.

  • Der wichtigste befindet sich in der Nähe von Halifax, der Halifax Stanfield International Airport (IATA: YHZ). Er bietet in den Sommermonaten auch Nonstop-Verbindungen von und nach Deutschland.
  • Im äußersten Nordosten liegt der zweite Flughafen, der JA Douglas McCurdy Sydney Airport (IATA: YQY). Dieser ist über Umsteigeverbindungen erreichbar.
  • Der Yarmouth International Airport (IATA: YQI) führt zwar in seinem Namen die Bezeichnung "International", er bietet aber derzeit keinen planmäßigen Passagierflugverkehr an, ebenso wie mehrere andere kleine Flughäfen in Nova Scotia.

Mit der Bahn

Dreimal wöchentlich verbindet ein Zug der „VIA Rail Canada“ mit dem Namen Ocean Halifax über Québec mit Montreal.

Auf der Straße

Auf dem Landweg erreicht man Nova Scotia nur über den 24 km breiten Isthmus von Chignecto, auf dem auch die Grenze nach New Brunswick verläuft. Die wichtigste Fernverbindung stellt der Trans-Canada Highway dar.

Mit dem Schiff

„The CAT“

„The CAT“ (Foto: Regan Murphy, CC BY-SA 4.0)

Bay Ferries Limited betreiben vom Mitte Mai bis Mitte Oktober bis zu siebenmal wöchentlich eine Fährverbindung zwischen Yarmouth und Bar Harbor, Maine. Wer aus den USA, etwa von New York City, kommt, kann die Fahrtzeit mit dieser Verbindung deutlich abkürzen. Die Überfahrt dauert 3½ Stunden. Die Fähre verlässt Yarmouth am Morgen und Bar Harbour am Nachmittag. Zum Einsatz kommt „The CAT“ , ein 106 m langer Hochgeschwindigkeitskatamaran, der mit max. 40 Knoten (=74 km/h) bis zu 200 Kfz (auch Reisebusse und Wohnmobile!) und 866 Passagiere, getrieben von 44.000 PS, befördert. (aktueller Standort) (Stand: 2025)

Weitere Fährverbindungen:

Mobilität

Die meisten Besucher bewegen sich in Nova Scotia im eigenen (Miet-) PKW oder ggf. im Reisemobil („RV“) fort. Außer in der näheren Umgebung von Halifax und im Annapolis Valley gibt es kaum Busverbindungen. Fernverbindungen der Maritime Bus in Nova Scotia verkehren oftmals nur 1 mal täglich.

Überall auf der Halbinsel und auf der Cape-Breton-Insel findet man Fernstraßen, die zu den schönsten zählen, die es in Kanada gibt. Durchweg schön sind z. B. die Trunk Highways 1, 2, 3, 6, 8, 16 und 19; Highway 7 nur an der Küste; auf Cape Breton auch Highway 4 und natürlich der unerreicht wundervolle Cabot Trail. Liebhaber landschaftlich schöner Strecken, die in Nova Scotia eine Route nahe am Wasser wählen, sind damit immer auf der sicheren Seite; die Straßen ins Binnenland sind, außer den Highways 1 und 2, meist langweiliger. Im Annapolis Valley, wo man kaum Küstenstraßen findet, fährt man über den attraktiven Highway 1. Eine weitere interessante Strecke ist die Lighthouse Route entlang der Atlantikküste südlich von Halifax.

Neben den meisten "einstelligen" Straßen verlaufen kreuzungsfreie, 2-, 3- oder 4-spurige Straßen, die sich anbieten, wenn man sein Ziel schneller erreichen möchte. Sie haben entsprechende Nummern 101, 102, etc. Die Schnelligkeit ergibt sich meist nicht aus höherer Geschwindigkeit (etwa 100 km/h statt 70-80 km/h), sondern durch die teils erheblich kürzere Strecke. Gerade die schönen Küstenstraßen lassen kein Kap und keine Bucht aus.

Die nummerierten Straßen sind alle asphaltiert und gut mit Mittelstreifen markiert. Die Höchstgeschwindigkeit ist meist passend zur Bebauung (50-90 km/h), auf enge Kurven wird mit gelben Schildern hingewiesen.

Kanadier fahren sehr zurückhaltend und fußgängerfreundlich. Insbesondere in Nova Scotia ist man Ortsfremden gegenüber sehr zuvorkommend und hilfsbereit.

Sehenswürdigkeiten

Cape-Breton-Insel

→ Hauptartikel: Cape-Breton-Insel

Eastern Shore

→ Hauptartikel: Eastern Shore

  • Sherbrooke. Mit dem Freilichtmuseum Sherbrooke Village.

Metropolregion Halifax

Peggy’s Cove: Leuchtturm (Foto: Sarah O'Connor, CC BY-SA 3.0)

  • Peggy’s Cove. ¾ Std. südwestlich von Halifax gelegener malerischer Küstenort mit dem berühmtesten Leuchtturm der Provinz. Der Leuchtturm war bis 2009 eine Poststelle, es befindet sich ein Restaurant und eine Touristeninformationsstelle in der Nähe.
  • Swiss-Air Memorial, in der Nähe von Peggy's Cove. Erinnerung an den Swissair Absturz 1998.

South Shore

→ Hauptartikel: South Shore

  • Die Hafenstadt Lunenburg an der Südküste von Nova Scotia ist UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Kejimkujik-Nationalpark Seaside. Zufahrt über Port Mouton und über Port Joli. Küstenpark, der Teil des Kejimkujik-Nationalparks ist.

Annapolis Valley

  • Eine weitere Stätte des UNESCO-Weltkulturerbes ist die Grand-Pré bei Wolfville.
  • Shubenacadie Provincial Wildlife Park, 149 Creighton Rd, Shubenacadie. Für Liebhaber wilder Tiere in natürlicher Umgebung der sehenswerteste Park der Provinz.
  • Port Royal National Historic Site, 53 Historic Lane, Port Royal. Seit 1606 befand sich hier die älteste französische Siedlung auf nordamerikanischem Boden.
  • Hall’s Harbour. Nur ein paar Kilometer nordwestlich von Kentville liegt eine der niedlichsten Hafenstädte der Bay of Fundy. (en:Wikipedia).
  • Kejimkujik-Nationalpark, 3005 Main Pky, Maitland Bridge. Großer Nationalpark im Landesinneren. Von Annapolis Royal (im Norden) in 40 Min., von Liverpool (im Süden) in 1 Stunde zu erreichen. (Wikipedia).
  • Cape Split, Cape Split Road, Canning. Das spektakuläre Kap, das die Bay of Fundy vom Minas Basin scheidet. Die mehr als 60 m hohe Klippe gehört zu einem Naturschutzpark. (en:Wikipedia).

Minas Basin

→ Hauptartikel: Minas Basin

  • Auch die Joggins Fossil Cliffs bei Amherst sind UNESCO-Weltkulturerbe.
  • Victoria Park, 29 Park Rd, Truro Wundervoller Stadtpark mit einer Schlucht, Wasserfällen und üppig beschatteten Wanderwegen.
  • Cape D’or Lighthouse, Cape Dor Rd, Diligent River Einer der schönsten Leuchttürme an der Bay of Fundy.

Sable Island

  • Sable-Island-Nationalpark

Louisbourg06

(Foto: Aconcagua, CC BY-SA 3.0)

Louisbourg

Memorial Church Grand Pre, NS

(Foto: E.walker, CC BY-SA 3.0)

Grand-Pré

Joggins Fossil Cliffs

Kejimkujik Water Colour

(Foto: paulhami, CC BY-SA 2.0)

Kejimkujik Nationalpark Seaside

Aktivitäten

→ Siehe auch Freizeitparks in Nova Scotia (NS)

Küche

  • Lobster

Sicherheit

Im Winter und Frühjahr ist darauf zu achten, dass Leihwagen mit Winterreifen ausgerüstet sind.

Klima

Das Klima ist im Vergleich zu anderen Provinzen Kanada sehr mild, es wird stark vom Atlantik und Strömungen beeinflusst.
Allerdings sind die Winterbedingungen in Nova Scotia stark abhängig davon wo man sich befindet. Generell sind die Temperaturen in Nova Scotia gut auszuhalten bei Durchschnittstemperaturen von 0-(-10C).
Die Winter im Norden (Cape Breton) sind sehr schneereich, direkt an der Küste eher mild und manchmal sogar schneefrei, und im Landesinneren der Provinz auch schneereicher als direkt an der Küste.

GeoData

Woher diese Seite stammt

Diese Seite wurde von Wikivoyage übernommen. „Nova Scotia“ aus Wikivoyage, von seinen Autorinnen und Autoren, unter CC BY-SA 4.0. Hier geändert: als Seite gesetzt; Bearbeitungslinks, Karten und Eintragsdaten weggelassen; jedes Foto unter seiner eigenen Lizenz, in der Bildunterschrift genannt.

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Licenza: CC BY-SA 4.0 · Tratto da de.wikivoyage.org

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