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Delhi ist die größte Stadt und Hauptstadt Indiens.

Hintergrund

Delhi gehört – wie in den meisten Bundesstaaten üblich – nicht zu einem der indischen Bundesstaaten, sondern liegt im eigens für Delhi geschaffenen

  • National Capital Territory of Delhi (NCT). Dieses National Capital Territory of Delhi besteht aus drei Städten: Old Delhi, die alte Mogulstadt; New Delhi, 1920 von den britischen Kolonialherren angelegt, und Delhi Cantonment. Allgemein wird all dies unter Delhi oder Greater Capital Area zusammengefasst. Die gesamte Greater Capital Area steht unter Verwaltung der Zentralregierung, gehört also zu keinem Bundesstaat. Einige der Vororte liegen bereits in den Nachbarstaaten Haryana und Uttar Pradesh, werden aber städtebaulich noch Delhi zugerechnet. Geografisch ist Delhi ein Teil Nordindiens.

Die Namensherkunft von Delhi ist umstritten. 50 vor Christus soll ein gewisser Raja Dhilipa gelebt haben, der die Stadt mit seinem Namen versehen habe.[1] Eine andere Deutung geht davon aus, dass König Anangpal Tomar II. eine eiserne Säule zum heutigen Delhi verlegen und dort aufstellen ließ, die wegen des losen Untergrunds („dhilli“ oder „dhila“) jedoch keinen sicheren Halt hatte. Diese beiden Annahmen sind durch historische Daten belegt. Einige Linguisten vertreten die Ansicht, dass die Stadt als Schwelle zur Ganges-Ebene (Sanskrit „dehlali, dehleez“) fungiere. Während der Regentschaft von Anangpal Tomar II. zirkulierten Münzen mit der Bezeichnung „dehliwal“. Die britische Kolonialverwaltung anglisierte diese Worte als „Delhi“.

Stadtteile

Die Stadt wird administrativ in elf Bezirke untergliedert. Touristisch von Interesse sind allerdings nur wenige:

Zentraldelhi:

Rotes Fort, Raj Ghat, Jama Masjid

Neu-Delhi:

Parlamentsgebäude, India Gate, Nationalmuseum, Jantar Mantar, Lakshmi Narajan-Tempel

Süd-Delhi:

Qutb Minar, Mahrauli Archeological Park

Südwest-Delhi

West-Delhi

Nordwest-Delhi

Nord-Delhi

Nordost-Delhi

Ost-Delhi:

Akshardham-Tempel

Südost-Delhi:

Humayun-Mausoleum, Lotustempel der Bahá'í, Purana Qila, Nizamuddin Dargah

Shahdara

Central Delhi : Die geschäftige und chaotische Geschäftsstraße Chandni Chowk

Central Delhi : Die geschäftige und chaotische Geschäftsstraße Chandni Chowk (Foto: Bahnfrend, CC BY-SA 3.0)

Es gibt 13 Distrikte in Delhi:

Central Delhi district

Geschichte

Fort Qila Rai Pithora

Fort Qila Rai Pithora (Foto: Roboture, CC BY-SA 3.0)

Die Eiserne Säule

Die Eiserne Säule (Foto: Anaiya Giare, CC0)

Das Epos Mahabharata beschrieb die Region bereits 1500 vor Christus um das heutige Delhi als Indraprastha und ummauerte Hauptstadt der Region.2] Die Stadtmauern waren 9 km lang. Historiker bringen Indraprastha in Verbindung mit dem alten [Fort Purana Qila, dessen Vorläufer um 1000 vor Christus entstand. Die damals regierenden Puruvanshi gelten als Vorfahren des späteren Hindu-Königs Anangpal Tomar I.

Dieser Anangpal Tomar I. gilt als Gründer der Stadt Delhi, deren Gründungsjahr auf 736 nach Christus datiert wird.[3]
Dessen Nachfolger König Anangpal Tomar II. ließ die Stadt ab 1052 weiterbauen.[4] Sie hieß damals Dhillikapuri oder Dhilli[5], zu deren Schutz er zwischen 1052 und 1060 das Fort Lal Kot errichten ließ. Inschriften auf dem 7,21 Meter hohen (davon 1,12 Meter im Boden) und 6,5 Tonnen schweren Eisenpfeiler von Delhi durch König Chandragupta II. beweisen, dass der Pfeiler ursprünglich woanders gestanden hat und dort zwischen 375 und 413 nach Christus durch Chandragupta II. geschaffen wurde. Der Eisenpfeiler ist extrem korrosionsbeständig. Das Monument weist kaum Spuren von Rost auf, weil die Säule nicht aus reinem Eisen besteht, sondern aus sehr hochwertigem Schmiedeeisen mit einem ungewöhnlich hohen Phosphor- und geringen Schwefelgehalt, die auf der Oberfläche eine kristalline Schutzschicht gebildet haben.

Der letzte Hindu-König Phritvhiraj Chauhan regierte Delhi ab 1178, benannte das Fort Lal Kot in Qila Rai Pithora um und fiel im Jahre 1192 in der Zweiten Schlacht von Tarain gegen die vordringenden Moslems unter Muhammad von Ghor (1144-1206), dessen Nachfolger Qutb ud-Din Aibak (1150-1210) im Jahre 1206 zum ersten Sultan von Delhi ernannt wurde. Dieser ließ 27 Hindu- und Jain-Tempel zerstören und an ihrer Stelle Moscheen errichten. Unter seiner Herrschaft kam die Stadt nicht zur Ruhe. Das Siri Fort wurde um 1303 von Sultan Alauddin Khalji erbaut. Es diente als Schutz vor den einfallenden Mongolen. Der usbekische Kriegsherr Timur (1336-1405) marschierte 1398 in Delhi ein, plünderte und lies etwa 50.000 Bürger töten. Das Sultanat endete schließlich 1412. Der Mongolen-Herrscher Shah Jahan (1592-1666) ließ 1639 eine Stadtmauer errichten und machte Delhi 1649 zur Hauptstadt seines Reiches, was bis 1857 Bestand hatte.6] Jahan ließ übrigens ab 1631 das weltberühmte Mausoleum [Taj Mahal in Agra errichten.

Historiker fassen die verschiedenen geschichtlichen Perioden zusammen als Seven Cities of Delhi:[7]

StadtnameErbauerJahr
Fort Lal KotAnangpal II.1052
Siri FortAlauddin Khilji1303
Tughlaqabad FortGhiyat al-Din Tughlaq1321
JahanpanahMuhammad bin Tughluq1325
Feroz Shah KotlaFiruz Shah Tughluq1354
DinpanahHumayun1533
Shahjahanabad (Purani Dilli)Shah Jahan1639

Shahjahanabad wurde genau 100 Jahre später, im Februar 1739, durch den iranischen Herrscher Nadir Shah erobert und eingenommen, im September 1757 okkupierte der Afghane Ahmad Shah Durani die Stadt. In der Schlacht von Delhi besiegte die britische East India Company am 11. September 1803 die moslemischen Marathas. Am 12. Dezember 1911 wurde die Stadt in New Delhi umbenannt und an Stelle von Kalkutta zur neuen indischen Hauptstadt erklärt. Die Gründungs-Feierlichkeiten fanden erst am 13. Februar 1931 statt. Dem Beispiel folgten andere Städte wie Bombay, Madras oder Kalkutta, um sich auch von den ehemaligen anglisierten Städtenamen zu distanzieren.

Klima

Delhi liegt in den Subtropen mit feuchtem Klima. Regenzeit herrscht hier zwischen Juli und September, wo die Tagestemperaturen bei 35 °C liegen. In diesem Zeitraum fallen pro Monat über 200 mm Regen, verteilt auf bis zu 13 Regentage pro Monat. Die Trockenzeit liegt zwischen November und Mai. In diesem Zeitraum weisen die kältesten Tage mit 21 °C durchschnittlicher Höchsttemperatur im Januar (es kann auch zu Nachfrost mit -1 °C kommen) und die heißesten Tage mit 39 °C durchschnittlicher Höchsttemperatur im Mai/Juni auf. Dann können Höchstwerte von 47 °C erreicht werden. Die relative Luftfeuchtigkeit beträgt in der Trockenzeit mindestens 34 % (April/Mai) und in der Regenzeit am höchsten 73 % (Juli/August).

DelhiJanFebMrzAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mittlere höchste Lufttemperatur in °C212331364139363434343023Ø31.8
Mittlere tiefste Lufttemperatur in °C791421262827262419118Ø18.3
Regentage im Monat221124884101Σ34
Sonnenscheindauer pro Tag89109108768997Ø8.3
https://klima.org/indien/klima-delhi/ klima.org / Klima / Asien / Indien / Delhi

Die häufige Inversionswetterlage ist die Hauptursache für den ungesunden Smog in Delhi, denn sie verhindert, dass Abgase, Staub und Rauch in höhere Luftschichten aufsteigen und dort abziehen können. Deshalb ist es oft diesig, was sich auf Atmung und Sichtweite auswirkt.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Indira Gandhi International Airport

Indira Gandhi International Airport (Foto: Rehman Abubakr, CC BY-SA 4.0)

Indira Gandhi International Airport (इंदिरा गाँधी अंतर्राष्ट्रीय विमानक्षेत्र, ​IATA: DEL; Metrostation: IGI Airport; Terminal 1–IGI Airport). Tel.: +91 (0)11 6123 45 67 Internationaler Flughafen von Delhi.

Der Indira Gandhi International Airport liegt im Südwesten der Stadt. Da fast alle Flüge aus Europa zwischen 00:00 und 05:00 Uhr nachts ankommen, kann es dementsprechend recht lange dauern, alle Einreiseformalitäten zu durchlaufen. Wer glücklich ist, wird danach am Ausgang abgeholt, andere müssen mit einem Taxi oder einer Rikscha den Weg antreten. Die Fahrt sollte mit einer Motorrikscha zwischen ₹ 150 und 200 kosten, dabei ist es nicht ratsam, auf das Einschalten des Taxameters zu bestehen, falls man sich in Delhi nicht extrem gut auskennt.

Wegen der späten Nachtstunde der Ankunft ist es ratsam, ein Hotelzimmer vorher zu reservieren. Die Taxi-/Rikschafahrer werden dann in der Regel behaupten, das Hotel sei abgebrannt, überbucht, oder von Aufständischen angegriffen worden. Das zielt darauf ab, die Reisenden in andere Hotels zu locken, wo die Taxifahrer Provision bekommen. Diese Provision wird dann direkt auf den Zimmerpreis aufgeschlagen. Da hilft es, wenn man sehr strikt und konsequent ist und erklärt, dass man nirgends anders hin will als zur angegebenen Adresse. Eine Möglichkeit, dies zu umgehen, ist die Prepaid-Taxi Booth im Inneren des Flughafengebäudes, wo man eine Taxifahrt zu einem festgesetzten Preis und Ziel erstehen kann.

Mit der Bahn

Ankunftstafel der New Delhi Rly. Stn.

Ankunftstafel der New Delhi Rly. Stn. (Foto: juggadery, CC BY-SA 2.0)

Bahnhöfe der Kategorie A-1:

Old Delhi Railway Station (दिल्ली जंक्शन रेलवे स्टेशन, ​Delhi Junction; Metrostation: Chandni Chowk)

  • New Delhi Railway Station (नई दिल्ली रेलवे स्टेशन; Metrostation: New Delhi)
  • Hazrat Nizamuddin Railway Station (हज़रत निज़ामुद्दीन रेलवे स्टेशन; Metrostation: Hazrat Nizamuddin)
  • Anand Vihar Terminal Railway Station (आनंद विहार टर्मिनल रेलवे स्टेशन; Metrostation: Anand Vihar)

Bahnhöfe der Kategorie A:

  • Delhi Sarai Rohilla Railway Station (दिल्ली सराय रोहिल्ला रेलवे स्टेशन; Metrostation: Shastri Nagar)
  • Delhi Cantonment Railway Station (दिल्ली छावनी रेलवे स्टेशन; Metrostation: Delhi Cantonment)

Es gibt in Delhi vier Bahnhöfe, die recht weit voneinander entfernt liegen: Old Delhi Railway Station, New Delhi Railway Station, Nizamuddin Station und Sahai Rohilla. Vor Reiseantritt also darüber informieren und die Wegstrecke zeitlich einplanen. Tickets können direkt im Bahnhof gebucht werden, normalerweise wird man vorher aber von Touts abgefangen, die behaupten, der einzige offizielle Ticketschalter wäre ihr Reisebüro. Oft steht es sogar auf den Geschäftsschildern, man sollte sich aber nicht davon beirren lassen, da sich der wirkliche Schalter im Bahnhof befindet. Tickets können hier auch mit US-Dollar bezahlt werden.

Mit dem Bus

Interstate Bus Terminal (ISBT) (Foto: ArmouredCyborg, CC BY-SA 4.0)

  • Kashmere Gate ISBT (महाराणा प्रताप अन्तर्राज्यीय बस अड्डा, ​Maharana Pratap Interstate Bus Terminal; Metrostation: Kashmere Gate). Tel.: +91 (0)11 23 86 02 90, +91 (0)11 65 16 02 90 bedeutendster Überlandbusbahnhof in Delhi.
  • Anand Vihar ISBT (स्वामी विवेकानंद अंतर्राज्यीय बस अड्डा, ​Swami Vivekanand Interstate Bus Terminal; Metrostation: Anand Vihar). Tel.: +91 (0)11 22 14 90 89, +91 (0)11 22 14 80 97 Überlandbusbahnhof in East Delhi.
  • Sarai Kale Khan ISBT (वीर हकीकत राय अन्तर्राज्यीय बस अड्डा, दिल्ली, ​Veer Hakikat Rai Interstate Bus Terminal; Metrostation: Hazrat Nizamuddin). Tel.: +91 (0)11 24 35 83 43 Überlandbusbahnhof in South Delhi.

Viele Busse aus Himachal Pradesh, Rajasthan, Haryana und weiteren Bundesstaaten erreichen Delhi am Busbahnhof Kashmere Gate.

International
Vom Ambedkar Bus Terminal, beim Delhi Gate:

Auf der Straße

Delhi ist bestens an das indische Straßennetz angebunden und auf Fernstraßen aus allen Richtungen zu erreichen. Dazu zählen die fünf National Highways NH 1 (Attari-Delhi), NH 2 (Kolkata-Delhi), NH 8 (Mumbai-Delhi), NH 10 (Fazilka-Delhi) und NH 24 (Lucknow-Delhi) sowie die Mautautobahnen Delhi-Gurugram Expressway, Delhi Noida Direct Flyway (DND Flyway) und Delhi Faridabad Skyway (Badarpur Tollway).

In Delhi ist es möglich, sich für mehrere Tage bis hin zu Wochen ein Auto mit Fahrer zu mieten. Dies kann in staatlich geprüften Tourismusinformationszentren gemacht werden. Auf diesem Weg können Autotouren in Delhi, aber auch nach anderen Städten und Rundreisen durch verschiedene Bundesstaaten gemietet werden. Der Maximalpreis für eine 2-wöchige Tour sollte bei nicht mehr als 400 US-Dollar pro Person liegen. Dieser Preis ist allerdings schon sehr hoch angesetzt und es muss daran gedacht werden, nach der Tour ein obligatorisches Trinkgeld von 10 % für den Fahrer zu veranschlagen.

Mobilität

Metro

Delhi Metro logo

(Foto: Public domain)

Automation auf indisch

Um die Automaten für alle nutzbar zu machen - inklusive der Touristen aus aller Welt und der Zuwanderer, die weder Hindi noch Englisch, sondern eine der zahlreichen anderen indischen Sprachen sprechen - sitzt neben jedem Automaten ein Bediener. Wer Probleme mit der Automatenbedienung hat, nennt diesem sein Fahrtziel, gibt ihm seinen Geldschein, und er wechselt das Geld (in der Hand hält er einen Stapel Geldscheine), drückt die korrekten Tasten am Automaten und händigt Wechselgeld und Token aus. Eine wahrlich indische Lösung!

Delhi verfügt über eine moderne

  • Delhi Metro. Die erste Linie wurde 2002 eröffnet. Heute stehen neun Linien mit über 280 Metrostationen zur Verfügung. Die Metro ist teils als U-Bahn, teils als Hochbahn realisiert. Jeder Linie ist eine Farbe zugeordnet, so dass auch Devanagari-unkundige Touristen und Analphabeten sich zurechtfinden können. Die Informationssysteme sind ganz überwiegend zweisprachig (Hindi und Englisch). Betriebszeiten sind ca. von 06:00 bis 23:00 Uhr.

Eine Fahrt kostet je nach Entfernung zwischen ₹ 10 und 70 (Stand: 2020). Kinder unter 90 cm Körpergröße in Begleitung eines Erwachsenen fahren kostenlos. Für ₹ 70 (~ ca. € 0,85) fährt man mehr als 50 km und ist länger als eine Stunde mit der Metro unterwegs. Gelegenheitsnutzer können in jeder Metrostation am Automaten oder am Schalter ein Token ("Chip") für eine Einzelfahrt kaufen, mit denen sie nach dem obligatorischen Sicherheitscheck (Taschendurchleuchtung und Metalldetektoren) die Eingangssperren zur Metrostation passieren können. Nach der Fahrt kann man nach Einwurf des Token in die Ausgangssperre die Metrostation verlassen. Wer länger als ein oder zwei Tage in Delhi bleibt, sollte für ₹ 150 eine wiederaufladbare Smart Card im customer care center der nächsten Metrostation kaufen. Davon sind ₹ 50 Pfand (₹ 30 werden bei Rückgabe der Karte erstattet), ₹ 100 können für Fahrten genutzt werden. Das ist komfortabler als der ständige Tokenkauf (mit Warteschlange) und eröffnet um 10-20 % rabattierte Fahrpreise. Neben der regulären smart card gibt es eine spezielle Tourist Card für unbegrenzte Fahrten an einem Tag (₹ 200) bzw. an drei Tagen (₹ 500). Ob sich das gegenüber der regulären smart card lohnt, ist ein Rechenexempel. Bei Rückgabe der Tourist Card werden ₹ 50 erstattet.

In jedem Waggon gibt es neben den allgemeinen Sitzplätzen getrennt gekennzeichnete Sitzplätze für Senioren (ab 60 J.), für Frauen und für "differently abled" Fahrgäste. Wer nicht zur jeweiligen Gruppe zählt, muss den Sitz ggf. räumen. Daneben gibt es noch Sitze, die man salomonisch denen überlassen soll, die ihn nötiger haben als man selbst. Außerdem gibt es für Frauen einen eigenen Waggon am Anfang bzw. am Ende des Zuges (siehe Hinweistafeln auf dem Bahnsteig). Männern, die dort einsteigen, droht ein Bußgeld von ₹ 250. In der Rush hour empfiehlt sich die Nutzung dieses speziellen Waggons, außerhalb der Rush hour fahren Frauen auch in den anderen Waggons problemlos. In der Rush hour fahren auch Männer besser in den peripheren Waggons, da diese weniger voll sind als die teilweise extrem überfüllten mittleren Waggons. So bietet man auch Taschendieben schlechtere Chancen.

Das britische Erbe zeigt sich in der Metro darin, dass für die Fußgängerströme in Gängen, auf Treppen und Rolltreppen sowie auf den Verbindungswegen in Umsteigestationen Linksverkehr gilt. Also bitte links stehen und schleichen und rechts überholen!

Für Smartphonenutzer ist die App Delhi Metro Rail empfehlenswert. Damit kann man die nächstgelegene Metrostation finden, die Route von Station A nach Station B suchen, Entfernung, Preis und Fahrzeit erkunden, den richtigen Bahnsteig und später den richtigen Ausgang finden, Informationen zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung lesen und Vieles mehr. Internetempfang ist im gesamten Metronetz - auch in den U-Bahn-Bereichen - kein Problem.

Delhis „Vororte“
Die Millionenstadt Gurugram südwestlich von Delhi wird von ca. 06:00-22:00 Uhr im 4-Minutentakt durch die Hochbahn Rapid Metro Gurgaon erschlossen. Am der Station Sikanderpur ist sie mit der gelben Linie verknüpft. Obwohl Metro Delhi ebenfalls der Betreiber ist, gelten andere Tarife (₹ 20 bzw. ₹ 35/Fahrt). Auf gut 11 km gibt es 11 Halte.

Die Zwillings-Großstädte Noida und Greater Noida südöstlich von Delhi werden von ca. 06:00-22:00 h (sonntags erst ab ca. 08:00 h) im 10-15-Minutentakt von der Hochbahn Noida Metro bedient. Die einzige Linie hat 21 Stationen auf knapp 30 km und nähert sich der blauen Linie bis auf 400 m, was auf Netzplänen gerne als Übergang ( Sector-51/ Sector-52) dargestellt wird.

Nach Meerut kann man von New Ashok Nagar – Sarai Kale Khan fahren, ab hier als Meerut Metro geht es direkt weiter nach Meerut South — Modipuram.

StadtBusse

Frauen fahren umsonst, trotzdem beim Schaffner 'Zählkarte' geben lassen.

Fahrpreis (Männer) min. 5Rs - max. 25Rs (Nov. 2025)

Google Maps hilft perfekt, StadtBus Fahrten zu machen: Start - und Ziel eingeben und - schwupps - bekommst Du die korrekten Nummer(n), genaue Abfahrts - und - Ankunfts Haltestelle, Zeiten und oft sogar die Preise angezeigt.

Tickets gibt es beim freundlichen Fahrbegleiter im Bus gegen Bargeld.

Über 90 % der Buslinien werden von der Delhi Transport Corporation betrieben. In Delhi gibt es über 800 Buslinien (Auswahl), aber kaum veröffentlichte Netz- oder Fahrpläne. Das Fahrtziel ist außen auf dem Bus angeschrieben (leider nur in Devanagari, nicht in Englisch) und wird vom Schaffner im Hindi-Singsang ausgerufen. App :Poochh-O hilft! Fahrpreis entfernungsabhängig (₹ 5-15, in klimatisierten Bussen ₹ 10-25). Eine Tageskarte "Green Card" kostet ₹ 40 non-AC/₹ 50 AC. Offizielle Bushaltestellen sind am charakteristischen Unterstand erkennbar. Mit 102 km Fahrstrecke rund um Delhi ist die Outer Mudrika-Buslinie (OMS) die längste Buslinie in Delhi.

Ebenfalls feste Linien fahren eine Reihe von Autorikschas. Der Preis ist geringer als in individuell gecharterten Rikschas, dafür teilt man sich die Sitzplätze mit anderen Fahrgästen, die das gleiche Fahrtziel haben. Wie oft in Indien kann es voll werden. Auch hier ist man auf Hilfe von Einheimischen angewiesen, um die gewünschte Linie und den Fahrpreis herauszufinden.

Taxis, Rikschas und Bikes

Während man in den D-A-CH-Ländern nur vierrädrige Transportmittel zur Personenbeförderung kennt, hat man in Delhi die Auswahl zwischen vier Rädern (Taxis), drei Rädern (Autorikschas) und zwei Rädern (Bikes). Der Preis steigt mit der Anzahl der Räder (und somit dem Komfort), ist aber generell Verhandlungssache. Die offiziell vorgeschriebenen Taxameter in Taxis und Rikschas kommen in der Praxis nicht zum Einsatz. Um keine Mondpreise zahlen zu müssen (die Fahrer haben einen Riecher für unerfahrene Neuankömmlinge), empfiehlt sich die Nutzung von Apps wie Poochh-O, Ola, Uber oder Rapido, zumindest zur Preisverhandlung. Bezahlt wird am Ende der Fahrt. Wurde die Fahrt über eine App vermittelt, bewertet man sich im Anschluss gegenseitig.

Es empfiehlt sich, genügend Kleingeld in der Tasche zu haben, da manche Fahrer aus Prinzip nicht wechseln können. Zur Rushhour kann es passieren, dass Fahrer über eine App eine Fahrt übernehmen, dann aber eine andere direkt verhandelte Fahrt vorziehen. Ärgerlich, aber man sollte sich klarmachen, dass Uber & Co. teils heftige Provisionen kassieren, die den Gewinn des Fahrers schmälern.

An touristisch frequentierten Rikschaplätzen verhandelt man nicht mit den Fahrern direkt, sondern mit einem von den Fahrern beauftragten Mittelsmann, der gut Englisch spricht, die Touristen zur Rikschanutzung animiert, Preis und Leistungen verhandelt und die Fahrten dann auf die Fahrer verteilt.

Biketaxis sind schnell, da sie jede Lücke im hauptstädtischen Verkehrswahnsinn nutzen können, erfordern aber das größte Vertrauen in den Fahrer und gute Nerven. Nicht alle Fahrer bringen einen Helm für den Fahrgast mit.

Seit einem Supreme Court-Urteil von 1998 wurde der gesamte öffentliche Nahverkehr zwecks Luftreinhaltung auf CNG (komprimiertes Erdgas) umgestellt.

Sehenswürdigkeiten

Das Kashmiri-Tor

Das Kashmiri-Tor (Foto: Rahul noida, CC BY-SA 3.0)

Humayun-Mausoleum

Humayun-Mausoleum (Foto: Ujala.chowdhry, CC BY-SA 4.0)

Der alte Bahnhof von Delhi

Der alte Bahnhof von Delhi (Foto: Lovedeepsingh, CC BY-SA 4.0)

Historische Bauwerke
Religiöse Stätten der Hindus, Muslime, Sikhs und Baha’i werden barfuß betreten. Oft gibt es nahebei ein Schuhdepot, wo man seine Schuhe kostenlos deponieren kann (gegen Marke). Wer es den Indern nicht gleich tun möchte, kann Strümpfe tragen. In Sikh-Gurdwaras muss zudem der Kopf bedeckt werden. Oft werden am Zugang Tücher dafür zur Verfügung gestellt. In einigen Tempeln empfiehlt es sich, keine Kleidungsstücke zu tragen, die Leder oder sonstige tierische Produkte (Fell) enthalten, auch keine Ledergürtel.

Ashoka Felsen-Edikt, Bahapur sind Felsgravuren aus der Ashoka-Ära zwischen 273 und 236 vor Christus, die den Bürgern die Moral und Ideale des zivilisierten Lebens beibringen sollten, um Frieden und Harmonie in das riesige Reich zu bringen.

  • Qutb Minar (ध्रुव स्तम्भ) das Axenminarett aus Sandstein ist ein zwischen 1199 und 1220 errichteter 72,5 m hoher Siegesturm mit 399 Stufen. Der Turm verjüngt sich vom Sockel mit einem Durchmesser von 13,32 m bis zur Spitze von 2,75 m. Der Bau begann unter Qutb-ud-Din Aibak und endete unter dessen Schwiegersohn Iltutmish. Geöffnet: 07:00-18:00. Preis: Ausländer ₹550 (online), ₹600 (Barzahlung).
  • Siri Fort das 1303 erbaute Fort diente als Schutz vor den einfallenden Mongolen. Geöffnet: 09:00-17:00.
  • Alai Minar der 1311 begonnene Bau sollte doppelt so hoch werden wie Qutb Minar, wurde jedoch mit dem Tod des Erbauers Sultan Alauddin Khalji 1316 auf einer Höhe von 24,5 Metern eingestellt. Geöffnet: 07:00-17:00. Preis: Ausländer ₹550-₹600.
  • Ashoka-Säule ist eine 10 m hohe Sandstein-Säule des Herrschers Ashoka aus Meerut, die zwischen 268 und 232 vor Christus errichtet und erst 1356 zum heutigen Platz transportiert wurde. Geöffnet: 06:00-17:00. Preis: Ausländer ₹250.
  • Purana Qila (पुराना किला) das „Alte Fort“ wurde 1533 vom zweiten Mogul-Kaiser Humayun begonnen und später von Sher Shah Suri 1538 fertiggestellt. Geöffnet: 07:00-17:00. Preis: Ausländer ₹300.

Qila-i-Kuhna Mosque die 1541 erbaute Moschee gehört zum Purana Qila-Komplex.

  • Sher Mandal 1556 errichtetes Bauwerk, dessen Zweck umstritten ist. Es gehört zum Purana Qila-Komplex.
  • Humayun-Mausoleum (हुमायूँ का मकबरा) zwischen 1565 und 1572 erbautes Mausoleum für den Mogul-Kaiser Humayun inmitten eines nach persischem Vorbild angelegten Gartens; Weltkulturerbe. Geöffnet: 06:00-18:00. Preis: ₹600.
  • Rotes Fort (लाल क़िला, ​Lal Qila; Metrostation: Chandni Chowk) 1638 bis 1648 als Teil der Stadtbefestigung mit 14 Toren erbaut vom Mogul-Kaiser Shah Jahan. Die dicken, roten Sandsteinmauern mit Türmen und Zinnen sind von einem Burggraben umgeben. Weltkulturerbe; imposante Festungs- und Palastanlage in Mogul-Architektur. Geöffnet: di-so 08:00-21:00. Preis: ₹600 (Museum + ₹350, online ₹550, Museum + ₹320).
  • Safdarjung Mausoleum (सफदरजंग का मकबरा) 1754 erbautes Grabmal des Safdarjung inmitten eines weitläufigen Parks. Preis: ₹300.
  • William Fraser Bungalow für den britischen Kolonialbeamten William Fraser (1784-1835) 1803 erbautes Wohnhaus, das als erster Kolonialbau in Delhi gilt. Es dient heute als Verwaltungssitz der Northern Railway. Geöffnet: mo-sa 10:00-19:00.
  • Kashmiri Gate (कश्मीरी गेट) 1835 erbautes Tor in Old Delhi, das einen Durchgang zur Stadtmauer von Shahjanabad ermöglichte.
  • Delhi Junction railway station (दिल्ली जंक्शन रेलवे स्टेशन) im April 1864 eröffneter Bahnhof für die Bahnstrecke nach Kalkutta. Der noch heute benutzte Bahnhof fertigt täglich 250 Züge ab.
  • Central Secretariat Library (केंद्रीय सचिवालय ग्रंथागार), Shastri Bhawan, Dr Rajendra Prasad Rd, Rajpath Area, Central Secretariat, New Delhi, Delhi 110001 1891 in Kalkutta als Imperial Secretariat Library gegründet und 1969 nach Delhi verlegt. Geöffnet: mo-fr 09:00-18:30.
  • Old Parliament House (पुराना संसद भवन) am 18. Januar 1927 eröffnetes altes Parlamentsgebäude, das zwischen dem 26. Januar 1950 und dem 18. September 2023 der Sitz des indischen Parlaments war. Geöffnet: 11:00-17:00.
  • Secretariat Building (सचिवालय भवन, नई दिल्ली) 1927 erbauter Gebäudeblock mit zwei Flügeln, in dem einige Ministerien und das Büro des Premierministers untergebracht sind.
  • Lutyens Bungalow Zone: ein Stadtbezirk innerhalb von Lutyens' Delhi mit Bungalows für hochrangige Politiker und Beamte, darunter:

Bikaner House 1929 für den Maharaja von Bikaner erbaut.

  • Udaipur House 1929 für die Maharanas von Udaipur erbaut.
  • Patiala House um 1930 für den Maharaja Yadavindra Singh erbaut.
  • Hyderabad House (हैदराबाद हाउस) 1931 für Mir Osman Ali Khan erbaut, dem letzten Nizam von Hyderabad.
  • Baroda House (बड़ौदा हाउस) 1936 für den Maharaja von Baroda erbaut.
  • Jaipur House 1938 für Maharaja Man Singh II. erbaut.
  • Rashtrapati Bhavan (राष्ट्रपति भवन) das 1929 erbaute Viceroy's House ist heute der Präsidentenpalast. Merkmal: 340 Zimmer. Geöffnet: 09:30-16:30. Preis: ₹230 für Ausländer.
  • India Gate (इण्डिया गेट) am 7. Februar 1931 eröffneter 42 m hoher Triumphbogen nach dem Muster des Pariser Triumphbogens; erinnert an die Soldaten, die für Britisch-Indien im Ersten Weltkrieg ihr Leben ließen.
  • Old Secretariat Building (दिल्ली विधानसभा) am 7. März 1912 eröffnet, beherbergt heute die Delhi Legislative Assembly.

Tempel, Moscheen und Kirchen

Die Quwwat-al-Islam-Moschee

Die Quwwat-al-Islam-Moschee (Foto: stevekc, CC BY 2.0)

St. James' Church

St. James' Church (Foto: Marshmir, CC BY-SA 3.0)

  • Quwwatul-Islam Moschee 1197 fertig gestellte älteste Moschee in Zentralindien.
  • Alai Darwaza (अलाई दरवाजा) der 1311 erbaute Torbau ist der erste monumentale islamische Torbau in Indien. In seiner Architektur und Dekorfreude nimmt er zahlreiche Charakteristika der späteren Mogul-Architektur vorweg.
  • Nizamuddin Dargah (दरगाह हज़रत निज़ामुद्दीन) 1325 erbauter Schrein über dem Grab des Sufi-Heiligen Hazrat Nizamuddin (1238–1325) im muslimischen Viertel.
  • Jama Masjid (जामा मस्जिद) am 23. Juli 1656 durch Syed Abdul Ghafoor Shah Bukhari eingeweihte und eine der größten Moscheen Indiens mit einem Gebetsraum für 25.000 Gläubige. Die Minarette sind 40 m hoch. Preis: Eintritt frei, aber obligatorische Fotogebühr von ₹300 (Smartphones).
  • St. James' Church eine 1836 erbaute Kirche aus der Kolonialzeit in Alt-Delhi. Sie war einst die offizielle Kirche des britischen Vizekönigs von Indien. Sie ist eine der ältesten Kirchen der Stadt und ist noch immer Teil der Diözese Delhi der Church of North India.
  • Lakshmi Narajan Tempel (लक्ष्मी नारायण मंदिर, ​Birla Mandir), Mandir Marg, Near, Gole Market, New Delhi, Delhi 110001. Tel.: +91 11 23363637 einer der wenigen typisch nordindischen Hindu-Tempelbauten Delhis, 1939 eingeweiht durch Mahatma Gandhi mit der Maßgabe, offen für Mitglieder aller Kasten einschließlich der Unberührbaren zu sein. Geöffnet: tgl. 07:00-12:00 und 14:00-21:00. Preis: Eintritt frei.
  • Lotus-Tempel (कमल मंदिर), Lotus Temple Road, Bahapur, Kalkaji, Delhi 110019 1986 mit 27 freistehenden Marmor-Ummantelungen erbaut, die eine Lotus-Blüte symbolisieren. Geöffnet: di-so 09:00-17:30. Preis: Eintritt frei.
  • Akshardham-Tempel (अक्षरधाम मंदिर, दिल्ली, ​Swami Narayana Akshardham Mandir; Metrostation: Akshardham). Tel.: +91-11-4344 2344 2005 eröffneter, einem Sozialreformer des 18. Jahrhunderts gewidmeter, Hindu-Tempelkomplex im historischen Stil mit 3D-Panoramen, Multimedia, Infotainment und allabendlicher Wassershow. Geöffnet: di-so 09:30-20:00. Preis: Eintritt: Tempel frei, Ausstellungen: ₹220, Wassershow: ₹80.

Moderne Bauten

  • India International Centre 1962 errichtetes Gebäude einer Nicht-Regierungsorganisation mit Mitgliedern höherer Kasten.
  • Vikas Minar das 1976 eröffnete 23-Etagen zählende Gebäude gilt mit 82 Metern Höhe als der erste Wolkenkratzer von Delhi.
  • Palika Kendra 1984 erbaut, 21 Etagen auf 91 Metern Höhe beinhaltet der Wolkenkratzer das Hauptquartier des New Delhi Municipal Council.
  • Sansad Bhavan (नया संसद भवन) am 23. Mai 2023 eröffnetes neues Parlamentsgebäude.
  • Bharat Mandapam (प्रगति मैदान) am 26. Juli 2023 eröffnetes Konferenz- und Messezentrum mit 7.000 Sitzplätzen.

Museen

Das Observatorium Jantar Mantar

Das Observatorium Jantar Mantar (Foto: Alessio, CC BY-SA 4.0)

  • Jantar Mantar (जंतर मंतर) 1724 erbaute, eine der fünf Sternwarten des Jai Singh II. (1699–1743). Geöffnet: 09:00-18:00. Preis: ₹300.
  • National Museum (राष्ट्रीय पुरातात्विक संग्रहालय, नई दिल्ली). Tel.: +91 (0)11 23 01 92 72 am 15. August 1949 eingeweihtes Museum gilt als das 'schönste' des Landes und hat vielfältige Kulturschätze aus mehr als 5000 Jahren zu bieten; allerdings sind die Erläuterungen dazu äußerst spärlich bis gar nicht vorhanden. Geöffnet: di-so 10:00-18:00. Preis: ₹650 (inkl. 75 min Audioguide in Deutsch).
  • Raj Ghat (राजघाट समाधि परिसर) am 30. Mai 1951 eröffnete Gedenkstätte für den Vater der Nation, Mahatma Gandhi.
  • National Handicrafts and Handlooms Museum (शिल्प संग्रहालय, नई दिल्ली). 1956 eröffnetes und eines der größten Kunsthandwerksmuseen in Indien. Geöffnet: di-so 10:00-18:00. Preis: frei für Inder, Ausländer: ₹300 pro Person.
  • National Gandhi Museum (राष्ट्रीय गाँधी संग्रहालय) 1961 gegründetes und dem Staatsvater Gandhi gewidmetes Muuseum. Geöffnet: 10:00-17:00.
  • National Rail Museum (राष्ट्रीय रेल संग्रहालय) 1977 eröffnetes Museum, das die Geschichte der durch die Kolonialmacht England ab dem 16. April 1853 installierten Eisenbahn darstellt. Geöffnet: 10:00-17:00. Preis: wochentags ₹50, Wochenende ₹100.
  • Indira Gandhi Memorial war ursprünglich ein Bungalow, der nach der Ermordung Indira Gandhis am 31. Oktober 1984 in ein Museum umgewandelt wurde. Geöffnet: 09:30-17:00.
  • National Science Centre (राष्ट्रीय विज्ञान केंद्र, दिल्ली). das 1992 gegründete Wissenschaftsmuseum zeigt Exponate aus den Themenbereichen wissenschaftliches und technologisches Erbe, menschliche Biologie, Geschichte der Erde; Informationsrevolution; aufkommende Technologien und das Lebenselixier Wasser. Geöffnet: 09:30-18:00. Preis: ₹80 pro Person.
  • Rashtrapati Bhavan Museum, President Secretariat, Rashtrapati Bhavan, New Delhi 110004 am 25. Juli 2014 eröffnetes biografisches Museum, das den Präsidenten Indiens von seiner Gründung als Republik bis heute gewidmet ist. Geöffnet: 09:30-17:00. Preis: ₹50 pro Person.

Parks und Zoos

  • Mehrauli Archaeological Park (महरौली पुरातत्व पार्क) die zu dem Baukomplex gehörenden, verstreut liegenden Bauten stammen zumeist aus der islamischen Zeit.
  • Lodi Gardens (लोधी उद्यान) 1936 angelegter 360.000 m² großer Park mit Grabstätten ab 1444 (Mohammed Shah) der Sayyid- und Lodi-Herrscher-Dynastien.
  • Garden of Five Senses (पंच इंद्रीय उद्यान, दिल्ली) der 20 Hektar große „Garten der fünf Sinne“ wurde im Februar 2003 eröffnet.
  • Central Park im Park mit der Nationalflagge Indiens gibt es musikalische Springbrunnen und ein Open-air-Amphitheater.
  • National Zoological Park Delhi (वन्य प्राणी उद्यान, दिल्ली) am 1. November 1959 eröffneter Zoo mit über 1300 Tieren in mehr als 130 Arten.

Straßen, Plätze

  • Chandni Chowk: die bereits 1650 von Shah Jahan erbaute Straße ist die geschäftigste Einkaufstraße in ganz Indien. Sie reicht vom Roten Fort bis zur Fatehpuri-Moschee.
  • Kartavya Path / Rajpath (कर्तव्य पथ) „Königsstraße“, der 3 km lange Staatsboulevard Indiens, an dessen Anfang das India Gate steht.
  • Jan Path (जनपथ) die „Volksstraße“ mit umfangreichen Marktflächen.
  • Connaught Place (कनॉट प्लेस) seit 1933 gewerblicher Mittelpunkt der Stadt, auch Einkaufsmeile und Nachtleben sind vorhanden.

Küche

Indisches Streetfood (Samosas) (Foto: Amanthi Ganapathi, CC BY-SA 4.0)

Die indische Küche ist eine konzeptionell vegetarische Küche, deren Kochstile stark regional geprägt sind. Der Verzicht auf Fleisch ist allerdings im Hinduismus kein Dogma. Tabu ist jedoch der Verzehr von Rindfleisch, weil die Kuh eine besondere Bedeutung besitzt. Sie ist ein unantastbares Symbol für Fruchtbarkeit, Muttererde und das Leben selbst und wird als wunscherfüllende Göttin (hindi: kamadhenu) verehrt, weshalb Hindus aus Respekt und Gewaltlosigkeit (

  • hindi: ahimsa) kein Rindfleisch verzehren. Wesentlicher Bestandteil der Speisen sind als wichtigste Beilage Reis, der in den Varianten Basmati-, Kurkuma- oder Jeera-Reis vorkommt oder Maniokmehl (hindi: cassava) oder Hülsenfrüchte. Diese Beilagen werden mit unzähligen Arten von Currys als Gewürzmischung von Koreander, Kurkuma, Kreuzkümmel, Boxhornklee und vor allem Ingwer serviert. Das beliebte Fladenbrot wird aus Weizen hergestellt; Joghurt ist allgegenwärtig, zumal er die Schärfe aus dem Curry gut neutralisiert. Selbst in Großstädten wie Delhi gibt es nur wenige Restaurants, in denen Fleischgerichte angeboten werden.

Typische Gerichte sind Dal (Eintopf mit Linsen, Kurkuma und Ingwer) und Biryani (Basmatireis mit Gemüse, Hühnchen- oder Lammfleisch). Empfehlenswert sind nur Restaurants, die weder Plastik-Geschirr noch Papp-Teller anbieten.

Zu beachten ist, dass mittel- oder unterklassige Restaurants oft nicht die hygienischen europäischen Standards erfüllen und auch Plastikgeschirr mit Papptellern anbieten. Ein gutes Restaurant mit nordindischer Küche ist das Bukhara (Sardar Patel Marg; geöffnet tgl. 12:30-23:45), gehobene indische Küche bieten das Indian Accent (Lodhi Rd; 12:00-00:00) oder das Daryaganj Restaurant (Shop #11, Pacific Mall; 12:00-23:00).

Sagar Ratna, 18, Defence Colony Market, New Delhi. Tel.: +91 11 24333658, +91 11 24333440 Wer in Delhi original südindische Küche genießen möchte, sollte sich auf jeden Fall dieses saubere, meist von der indischen Mittelklasse besuchte, in der Defense Colony gelegene Restaurant nicht entgehen lassen. Geöffnet: täglich 08:00-22:15.

  • Mainland China, Plot No. 4, Local Shopping Centre, Masjid Moth, Greater Kailash II, New Delhi, Delhi 110048. Tel.: +91 11 29222125, +91 11 29222126, Mobil: +91 93101 49803 Es ist interessant, wie unterschiedlich die chinesische Küche dem jeweils örtlichen Gaumen und den dort vorhandenen Zutaten angepasst werden kann. Auch wenn man nach Indien gekommen ist, um original indische Küche zu genießen, so sollte man sich dieses Upper Class Restaurant nicht entgehen lassen. Es ist mit Wartezeiten zu rechnen, wenn man nicht schon vorher einen Tisch reserviert hat.

Einkaufen

Bazar in Delhi

Bazar in Delhi (Foto: Public domain)

Delhi ist ein wahres Einkaufsparadies, wo es alles zu kaufen gibt. An fast allen Straßenständen ist Verhandeln ein wichtiger Teil des Geschäfts, es sei denn, die Preise sind ausdrücklich als "fixed prices" deklariert. Sogar in größeren Läden oder Kaufhäusern kann man manchmal über den Preis verhandeln. Mit einem freundlichen Lächeln hat man meistens mehr Erfolg. Die meisten Geschäfte sind von ca. 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet, überwiegend auch sonntags.

Zwei sehr belebte Marktstraßen sind:

  • Jan Path: die „Volksstraße“ mit umfangreichen Marktflächen, geöffnet von 10:30-20:00 Uhr:
    Der Hauptmarkt mit Läden für feste Preise, hochwertige Textilien, Kunsthandwerk.
  • Gujarati Market: mit der Gujarati-Handwerkskunst.
  • Tibetan Market: Berühmt für seinen Silber-Schmuck.
  • Connaught Place: gewerblicher Mittelpunkt der Stadt, er besteht aus einem äußeren (Connaught Circle), mittleren (Middle Cirkle) und einem inneren Kreisverkehr (Inner Cirkle):

Palika Bazaar: Elektronik und Kleidung.

Das

  • Pahar Ganj ist ein chaotisch-hektisches Basar-Viertel mit sehr vielen Läden.

Große Shopping Centres sind Mall of India, Select Citywalk, Ambience Mall Gurgaon oder Vegas Mall.

Asiens größter, seit dem 17. Jahrhundert existierender Markt für Gewürze ist Khari Baoli. Neben Gewürzen werden dort Kräuter, Nüsse und andere Lebensmittel wie Reis und Tee gehandelt.

Die abgeschlossenen Kolonien und Stadtteile haben jeweils einen eigenen Markt, auf dem man sich für den täglichen Bedarf eindecken kann. Wenn man des Feilschens müde ist, bieten staatlich geführte Warenhäuser mit Festpreisen wie Central Cottage Emporium in der Nähe vom Connaught Circus eine erholsame Abwechslung. Beim Verhandeln lässt sich aber oft ein besserer Preis erzielen.

Dilli Haat (Metro: Dilli Haat/INA, Gate 5), von Behörden initiiert, ist einem Dorfmarkt grob nachempfunden. Man zahlt ₹ 100 Eintritt und bekommt dafür zweiwöchentlich wechselnde Kunsthandwerker aus verschiedenen indischen Regionen an open air Marktständen und oft auch kulturelle Veranstaltungen. Hier kann man diverse Souvenirs einkaufen und hinterher an den Ständen die verschiedenen lokalen Küchen Indiens kosten. Aufgrund des Eintritts fehlt aber das Flair indischer Märkte, und mancher Händler verlangt Phantasiepreise von den Touristen. Vorsicht: "Delhi Haat" ist nicht "Dilli Haat", sondern ein Laden, der Fahrern Provision zahlt, die Touristen dorthin fahren statt zum gewünschten open air-Handwerkermarkt. "Echte" Ableger des Dilli Haat (INA) sind die in Pitampura und Janakpuri.

Wer seinen indischen Freunden etwas Europäisches kochen oder backen will oder einfach Sehnsucht nach europäischen Lebensmitteln hat, wird bei Modernbazaar fündig. Neben einem guten Dutzend über Delhi und Umgebung verteilten Läden wird auch ein Lieferdienst angeboten. So exotisch manche dieser Produkte aus indischer Sicht sind, so exotisch ist mancher Preis dafür aus europäischer Sicht.

Nachtleben

Das Nachtleben in Delhi spielt sich überwiegend in den Bars und Diskotheken der Hotels der Mittel- und Oberklasse ab. So befindet sich beispielsweise der elektrisierende Nachtclub Privee (19 Ashoka Rd; geöffnet mi-so 22:30-05:00) mit ausgefallenen Drinks, kreativer Beleuchtung und DJs im dortigen Eros-Hotel.

Öffentliches Nachtleben gibt es am Connaught Place: Lord of the Drinks (G-72 Radial Rd #2 Block G, Connaught Place; 11:00-01:00) mit Livemusik, Karaoke und Tanz, My Bar Headquarters (49 Connaught Place; 11:00-01:00), My Bar Square (35 Inner Cirkle; 12:00-01:00) oder Tamasha (28A KG Marg; 10:30-00:30).

Unterkunft

Das 1931 erbaute Imperial Hotel (Foto: Boris Anthony, CC BY 2.0)

Die Webseite Booking.com listet für Delhi 2.227 Hotels aller Kategorien auf. Hier eine Auswahl:

Günstig

Hostel Smyle Inn (916 Gali Chandi Wali, Main Bazaar, Paharganj 110055)

  • Joey's Hostel New Delhi (1/49 Lalita Park, Laxmi nagar, Main Vikas Marg)
  • The Hosteller New Delhi (A-10, Mathura Rd, Near Ashram Chowk Block A, Friends Colony East)

Mittel

  • Hotel Chanchal Continental (8524 Arakashan Rd)
  • Hotel Major's Den (Lakshmi Narayan Str, behind Imperial Cinema)
  • Hotel Vintage Inn (901 Chandi Wali Str)

Luxus

  • Hyatt Regency Delhi (Bhikaiji Cama Place)
  • Le Meridien (Windsor Place)
  • Pullman New Delhi Aerocity Hotel (Asset No 2, GMR Hospitality District, IGI Airport)
  • Taj Mahal Hotel (Mansingh Road No. 1)
  • The Imperial (Janpath Lane, Connaught Place)
  • The Oberoi (Dr. Zakir Hussain Marg)

Aktivitäten

Schlangenbeschwörer in Delhi

Schlangenbeschwörer in Delhi (Foto: No machine-readable author provided. Roger McLassus 1951 assumed (based on copyr, CC BY-SA 3.0)

Schwimmen

Der Besuch eines Schwimmbad kann bei der Hitze wünschenswert, aber mit Schwierigkeiten verbunden sein. Bei einigen Bäder muß man eine Schwimmprüfung ablegen, andere verlangen ein Gesundheitszeugnis. Oft ist der Zutritt „nur für Mitglieder,“ die Beiträge für mehrere Monate im voraus leisten. Manche private stehen nur Einwohnern bestimmter Stadtviertel zur Verfügung. Natürlich gibt es auch hier fast immer die landesüblichen Ausländerspezialpreise.

  • Pacific Sports Complex (पसिफ़िक स्पोर्ट्स कॉम्प्लेक्स), Lajpat Nagar, New Delhi Wird abends schnell voll. Geöffnet: 5.00-22.00. Preis: 500 Rs./h oder 6000 Rs./3 Monate.
  • Khajan Singh Swimming Academy, Baba Gang Nath Marg, New Delhi (in der alten Jawaharlal Nehru University केंद्रीय विद्यालय JNU) Familien- und kinderfreundlich, daher sehr voll an Wochenenden. Gesundheitszeugnis und verpflichtende Schwimmstunde bei erstem Besuch. Geöffnet: Di. Ruhetag. Preis: 200 Rs./h oder 2500 Rs./Monat.
  • Shyama Prasad Mukherjee Swimming Pool Complex (डॉ श्यामा प्रसाद मुखर्जी स्विमिंग पूल कॉम्प्लेक्स, ​SPM), Mother Teresa Crescent, Talkatora Garden, New Delhi 50 m-Becken in Halle. Primär für Sportschwimmer. Geöffnet: 5.00-21.00, Mo. geschl. Preis: 2500 Rs./Monat.
  • Yamuna Sports Complex, Master Sonmath Marg, Surajmal Vihar, Delhi. Nur für Mitglieder der DDA (Ausländer zahlen 4fachen Beitrag), was u.a. ein Gesundheitszeugnis erfordert. Geöffnet: 6.00-12.00, 15.00-21.00 nur mit Reservierung. Montags und 1. Dez.-31. Jan. geschl.
  • Shangri-la Eros New Delhi, Ashoka Road, Connaught Place, New Delhi (im gleichnamigen Luxushotel). Geöffnet: 7.00-22.00. Preis: 18000 Rs./Monat.
  • Die Hotelpools im Hyatt Regency, Radisson Blu und Sheraton können tageweise genutzt werden. Hier zahlt man 2024 von 1500-3500 Rs., meist inklusive Fitneßstudio.

Sicherheit

Auf liebevoll handbemalten LKW wird immer wieder zur Benutzung der Hupe aufgefordert ("Blow Horn") (Foto: Justin Morgan from Richmond, Virginia, USA, CC BY-SA 2.0)

Speziell in Delhi ist es in letzter Zeit verstärkt zu sexuellen Übergriffen auf ausländische Frauen gekommen. Frauen sollten sich daher unter keinerlei Umständen nach ca. 21:00-22:00 Uhr allein (ohne männliche Begleitung) irgendwo auf der Straße bewegen. Auch Busse und Taxis sind nicht sicher. Am besten immer vor dem Einsteigen vor dem Taxifahrer sein Kennzeichen aufschreiben und einem Freund oder Bekannten per SMS oder Telefon Bescheid geben.

Obwohl es in Delhi schon viele Frauen gibt, die den Sari gegen Jeans und Shirt getauscht haben, sieht man trotzdem noch äußerst selten bis gar keine Frauen in Shorts, Miniröcken oder Trägershirts, was sicherlich seine Gründe hat. Da man als Tourist sowieso schon auffällt, sollte man sich nicht noch zusätzlich nach indischer Anschauung aufreizend kleiden und so vielleicht mit der Kleidung ungewollt Signale aussenden, die von indischen Männern missverstanden werden können.

Der Straßenverkehr stellt in der "Road Death Capital of the World" eine besondere Gefahr dar, der mit Respekt begegnet werden sollte.

Gesundheit

Delhi ist berüchtigt für die extrem hohe Luftverschmutzung. Insbesondere in den Wintermonaten von November bis Februar hängt die giftige Smogglocke dauerhaft über dem Großraum Delhi. Die relevanten Luftwerte (z. B. PM10, PM2,5) kann man beim Central Pollution Control Board abfragen. Nicht nur Reisende mit Vorerkrankungen (z. B. Asthma, Lunge, Herz) sollten vor der Reise ihren Arzt konsultieren. Zum Vergleich: Die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation für PM10 liegt bei 50 µg/m³ im Tagesmittel, für PM2,5 bei 25 µg/m³ im Tagesmittel.

Neben den allgemeinen Gesundheitshinweisen für Indien gilt für Delhi ganz besonders: kein Leitungswasser trinken (wird oftmals Gästen in Restaurants und in Privatheimen zur Begrüßung angeboten), auch nicht beim Zähne putzen. Unbedenklich ist das sogenannte "RO water", d. h. Wasser, das in häuslichen Anlagen u.a. mittels Reverse Osmosis (Umkehrosmose) aufbereitet wurde.

Die Wasserqualität ist zumeist so schlecht, dass Hepatitis-Gefahr besteht oder Magen-Darmbeschwerden auftreten können. Ratsam ist es auch, auf unpasteurisierte Milch, Eiswürfel, unversiegelte Mineralwässer, ungekochtes Gemüse und ungeschältes Obst zu verzichten. Bei längerem Aufenthalt in Delhi ist der Kauf eines guten Wasserfilters eine gute Idee, allerdings schützt auch dieser nicht zuverlässig vor den gesundheitlich bedenklichen Folgen schlechter Wasserqualität. Als relativ sichere kulinarische Zubereitungen können aufgrund der Hitzeanwendung gelten: Dal (Linsen/Bohnengericht), Aloo Mater (Kartoffelgericht z. B. mit Erbsen) etc. Auch Tee kann zu den gesundheitlich unbedenklichen Getränken gezählt werden (d. h. aber nur mit pasteurisierter Milch), ebenso wie u.a. versiegeltes 'Kinley' Mineralwasser oder das nationale Bisleri-Mineralwasser und Fruchtgetränke wie 'Frooti'.

Allgemein gilt hier der Tropengrundsatz, nur gekochte, gebratene Speisen und Schalenobst zu verzehren (

  • englisch: cook it, boil it, peel it, or forget it), so dass auch Salate jeder Art Tabu sind.

Den permanenten Verkehrslärm (die Hupe ist das wichtigste Bauteil am Auto und wird ständig betätigt) kann man nicht vermeiden, höchstens mit Ohrstöpseln ein wenig dämpfen. Der Fahrstil ist chaotisch, Verkehrsregeln werden häufig nicht beachtet, so dass man oft Zeuge von Verkehrsunfällen werden kann.

Praktische Hinweise

Besucherzentrum

Das Delhi Tourism information centre befindet sich am Ratan Lal Market, Chelmsford Rd und ist zwischen 10:00 und 19:00 Uhr geöffnet.

Konsulate

Die meisten Konsulate sind im Botschaftsviertel von Neu-Delhi.

Literatur

Siehe auch: Reiseführer über Indien

Anuradha Chaturvedi/Dharmendar Kanwar/Ranjana Sengupta, Delhi, Agra & Jaipur, DK Verlag Dorling Kindersley, 2018; ISBN 978-3831020966

  • Rashmi Sadana, The Moving City: Scenes from the Delhi Metro and the Social Life of Infrastructure, University of California Press, 2022; ISBN 978-0520383951.

Einzelnachweise

GeoData

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