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Cape Canaveral ist eine Stadt im Brevard County im amerikanischen Bundesstaat Florida. Sie liegt auf Merrit Island zwischen Port Canaveral im Norden und Cocoa Beach im Süden. Im Osten liegt der Atlantik, im Westen trennen der Banana River und der Indian River die Insel vom Festland.
Anreise
Mit dem Flugzeug
Der nächste Verkehrsflughafen ist der Melbourne International Airport (IATA: MLB), ca. 40 km entfernt. Dieser Flughafen hat aber nur wenige Verbindungen. Eine grössere Auswahl hat der
Auf der Straße
Die bis zur FL 528 (Beachline Expressway).
Mit dem Schiff
Der Port Canaveral ist einer der größten Kreuzfahrthäfen der USA, er dient mehreren Reedereien als Ausgangspunkt für Kreuzfahrten in die Karibik oder entlang der Amerikanischen Küste. Der Hafen erstreckt sich entlang des Canaveral Barge Canal, die ersten Piers liegen auf dessen Südseite in der Nähe der Stadt Port Canaveral und des Jetty Park . Cruise Terminal 10 und Disney Terminal liegen jedoch auf der Nordseite des Kanals. Man kann ihn zwar zu Fuß auf einer Brücke überqueren, diese ist jedoch Teil einer Hauptverkehrsstraße. Schneller und sicherer ist es, ein Taxi zu nehmen, zumal der Weg zur City Port Canaveral alles andere als attraktiv ist.
Mobilität
Es gibt einen rudimentären Busverkehr der Space Coast Area Transit innerhalb des Stadtgebietes von Cape Canaveral. Der Bus fährt allerdings weder die Kreuzfahrthäfen noch den Kennedy Space Park an.
Ansonsten bewegt man sich mit dem Pkw.
Sehenswürdigkeiten

Am Jetty Park (Foto: Balou46, CC BY-SA 4.0)
- Kennedy Space Center: der NASA-Weltraumbahnhof. Aus Sicherheitsgründen sind die meisten Teile der Anlage für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Anlaufstelle für Besucher ist der Kennedy Space Center Visitor Complex (Nasa Parkway West, Merritt Island, 10 km östlich von Rt. 1/5). Der Besucherandrang ist enorm und wird industriell abgefertigt, was aber nicht darüber hinwegtäuschen sollte, dass der Besuch wirklich sehr lohnend ist. Man sollte einen ganzen Tag Zeit mitbringen. Wenn der Eintrittspreis von $50 (Kinder 3‒11 $40) erst einmal bezahlt ist, hat man freien Zugang zu folgenden Optionen bzw. Abteilungen:
- Information Central: Wer der englischen Sprache nicht hinreichend mächtig ist, kann hier einen Audio-Guide mieten.
- Hardcore-Information für Wissenshungrige:
Early Space Exploration: Ausstellung zum Mercury-Programm (1958 bis 1963) und zum Gemini-Programm (1965/66).
- Die allgemeine Bustour führt an Startkomplex 39 vorbei und dann zu einem zweiten Besucherzentrum (Apollo/Saturn V Center), in dem man sich ‒ hauptsächlich durch Filme ‒ über das Apollo-Programm informieren kann. Im Original ausgestellt sind unter anderen eine sehr imposante Saturn-V-Rakete und eine Mondlandefähre. Besucher verweilen dort beliebig und fahren anschließend mit dem Bus zum Hauptkomplex zurück. Für diese Bustour rechnet man 1½‒2 Stunden.
- Space Shuttle Atlantis: Multimedia-Präsentationen und interaktive Ausstellungsobjekte zum Space-Shuttle-Programm.
- Rocket Garden: Freilichtausstellung mit ausgedienten Weltraumraketen.
- Nasa Central: Informationsstelle, an der man aktuelle NASA-Nachrichten erfahren kann.
- Astronaut Encounter: Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit einem Astronauten-Veteranen.
- Infotainment:
IMAX: 3D-Kino mit Filmen vom Hubble-Teleskop und vom Leben an Bord der internationalen Raumstation. Die Filme dauern etwa 40 Minuten.
- Exploration Space: Multimediapräsentationen zum Thema Weltraumerkundung. Hands-on-Experimente, Theater und vieles mehr.
- Robot Scouts: Multimedia-Präsentation, in der Kinder und Erwachsene sich über das Prinzip der unbemannten Erkundung fremder Planeten schlau machen können.
- Shuttle Launch Experience: Simulator, in dem Besucher erleben können, wie sich in einem Space Shuttle der Start anfühlt.
- Entertainment:
Children’s Play Dome: Große Spielanlage für Kinder.
- Angry Birds Space Encounter: Videospiele für alle Generationen.
- Astronaut Hall of Fame (in einem separaten Gebäude am Vectorspace Blvd untergebracht): Ehrungsstätte für Astronauten, in der auch viele Erinnerungsstücke ausgestellt sind. (Wikipedia)
Darüber hinaus können (kostenpflichtig) folgende Zusatzoptionen gebucht werden:
- Lunch with an Astronaut: Mittagessen mit einem im Ruhestand befindlichen Astronauten.
- Diverse spezialisierte Bustouren auf den Campus.
Das Kennedy Space Center Visitor Center ist täglich geöffnet, allerdings bei jahreszeitlich stark wechselnden Uhrzeiten. Zum Komplex gehören zwei Cafés, in denen auch warme Mahlzeiten (Fast Food) angeboten werden. Wer möchte, kann sich sein Essen auch mitbringen. (Wikipedia-Artikel über das Kennedy Space Center)
Parken ist am Visitor Complex kostenpflichtig.
- Air Force Space and Missile Museum
- Cape Canaveral Light. Der Leuchtturm ist 46 m hoch.
Aktivitäten
- Jetty Park. Der Jetty Park liegt am Canaveral Barge Canal, es ist ein beliebter Campingplatz. Der Strand an der Ostküste verfügt über feinen weißen Sand, es gibt jedoch kaum natürlichen Schatten. Sonnenschirme können ausgeliehen werden.
- Besuch des Kennedy Space Centers
- Ulumay Wildlife Sanctuary. Kanufahren, Beobachtung von Vögeln, Delfinen, usw.
- Naturschutzgebiet Merritt Island
Einkaufen

Port Canaveral, Marina (Foto: Balou46, CC BY-SA 4.0)
Praktische Hinweise
Hurrikansaison ist üblicherweise von Anfang Juni bis Ende November.
Ausflüge
- Nach Orlando mit den Vergnügungsparks Disney World, Universal Orlando und Seaworld, ca. 80 km
- Cocoa Beach mit der Cocoa Beach Pier.
- Nach Cocoa zum Brevard Museum of History & Natural Science
- Ins Weltall, abhängig von Gesundheit und Geldbeutel
Weblinks
www.cityofcapecanaveral.org (en) – Offizielle Webseite von Cape Canaveral
GeoData
Woher diese Seite stammt
Diese Seite wurde von Wikivoyage übernommen. „Cape Canaveral“ aus Wikivoyage, von seinen Autorinnen und Autoren, unter CC BY-SA 4.0. Hier geändert: als Seite gesetzt; Bearbeitungslinks, Karten und Eintragsdaten weggelassen; jedes Foto unter seiner eigenen Lizenz, in der Bildunterschrift genannt.
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