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Im East End liegt die Chinatown von Washington, D.C.

Im East End liegt die Chinatown von Washington, D.C. (Foto: Leandro Neumann Ciuffo, CC BY 2.0)

East End ist ein Stadtteil im Zentrum von Washington, D.C. Das Viertel markiert den historischen Kern der Stadt und grenzt direkt an den touristischen Hauptanziehungspunkt von D.C., die National Mall.

Lage und Gliederung

Der East End District in Washington, D.C.

Der East End District in Washington, D.C. (Foto: Peter Fitzgerald, CC BY-SA 3.0)

East End wird im Süden von der National Mall, im Westen von 14th Street, im Norden von N Street und im Osten von der New Jersey Avenue bzw. I-395 begrenzt.

Der Stadtteil gliedert sich in die Bereiche:

  • Penn Quarter (zwischen 6th und 14th Street, südlich der New York Avenue)
  • Judiciary Square (zwischen 2nd und 6th Street, südlich der Massachusetts Avenue)
  • Chinatown (das Fünfeck zwischen H Street, 5th und 9th Street, Mt. Vernon Square und Massachusetts Avenue)
  • Mt. Vernon Square – Convention Center (nördlich von Massachusetts Ave, zwischen New Jersey Ave und 9th Street)
  • Downtown – K-Street (nördlich von New York Ave, zwischen 9th und 14th Street)

Anreise

Der Stadtteil liegt unter anderem an der Metro-Linie Orange (Stationen: Metro Center, Federal Triangle).

Sehenswürdigkeiten

Im Zentrum des Stadtteils liegt die kleine Chinatown von Washington. Sie umfasst die Häuserblocks rund um die Ecke I Street/7th Street. Chinesische Einzelhändler, Restaurants und Dienstleister. Fotografischer Höhepunkt ist der Freundschaftsbogen an der Ecke H Street/7th Street.

Kirchen, Moscheen, Synagogen, Tempel

  • Lillian and Albert Small Jewish Museum, 701 3rd St NW. Die älteste erhaltene Synagoge der Stadt (1876), und eine der ältesten des Landes. Im Rahmen geführter Besichtigungstouren können Besucher erfahren, wie 38 Einwandererfamilien hier ihre jüdische Gemeinde gegründet haben.

Museen

  • German-American Heritage Museum of the USA, 719 6th St NW. 2010 eröffnetes Museum zur Geschichte der Deutschen in den Vereinigten Staaten. Das Museum ist winzig (gut 90 m² Ausstellungsfläche), aber einiges der ganz wenigen zu diesem Thema überhaupt. Geöffnet: Di – Fr 11.00 – 18.00 Uhr, Sa 12.00 – 17.00 Uhr, So + Mo geschlossen. Preis: Eintritt frei.
  • International Spy Museum, 800 F Street NW. In privater Hand befindliches, großes und vielbesuchtes Museum mit Ausstellungen zur Geschichte der internationalen Spionage. Preis: Eintritt kostenpflichtig.
  • Marian Koshland Science Museum, 525 E Street NW. Einrichtung der U.S. National Academy of Science mit Ausstellungen zu naturwissenschaftlichen Themen, die die Politik besonders beschäftigen. Eintritt kostenpflichtig.
  • National Archives Museum, 700 Pennsylvania Ave NW Diese bedeutende und auch architektonisch eindrucksvolle Einrichtung beherbergt einige der wichtigsten Dokumente der amerikanischen Geschichte, darunter die Unabhängigkeitserklärung, die Verfassung und die Bill of Rights, in der die grundlegenden amerikanischen Bürgerrechte festgeschrieben sind. Die Dokumente werden hier öffentlich ausgestellt.
  • National Building Museum, 401 F Street NW Großes, in öffentlicher Hand befindliches Museum mit wechselnden Ausstellungen zu Themen der Architektur- und Designgeschichte.
  • National Museum of Crime and Punishment, 575 7th Street NW Vielbesuchtes kommerzielles Museum, das auf 2.600 m² Ausstellungsfläche Informationen über Verbrechen und Verbrechensbekämpfung in den USA bietet.

German American Heritage Museum (9360497425)

(Foto: Payton Chung from DCA, USA, CC BY 2.0)

German-American Heritage Museum

International Spy Museum - 2012

(Foto: Marcus Qwertyus, CC BY-SA 3.0)

International Spy Museum

Keck Center of the National Academies

(Foto: AgnosticPreachersKid, CC BY-SA 3.0)

Koshland Science Museum (Neubau)

GLAMcamp DC 2012 - National Archives building 5

(Foto: Jarek Tuszyński, CC BY-SA 3.0)

Nationalarchiv

National Building Museum - 6

(Foto: Daderot, Public domain)

National Building Museum

National Museum of Crime and Punishmen - Bonnie and Clyde Ford V8 replica

(Foto: greyloch, CC BY-SA 2.0)

Museum of Crime and Punishment: Replica des Autos von Bonny & Clyde

  • National Museum of Women in the Arts, 1250 New York Ave NW Großes Kunstmuseum, in dem ausschließlich Arbeiten weiblicher Künstler ausgestellt werden. Frida Kahlo, Käthe Kollwitz und viele andere.
  • Naval Heritage Center, 701 Pennsylvania Ave NW. Kleine Ausstellung zur Geschichte der amerikanischen Navy.
  • Newseum, 555 Pennsylvania Ave NW. Dieses auch architektonisch spektakuläre Museum bietet Ausstellungen zur Geschichte der amerikanischen Presse. Eintritt kostenpflichtig und nicht ganz billig.
  • Smithsonian American Art Museum, 8th and F Street NW. Dieses Museum beherbergt eine der größten Sammlungen der Welt von künstlerischen Arbeiten, die in den USA entstanden sind. Die Zeitspanne reicht von der Kolonialzeit bis in die Gegenwart. Ausgezeichnete Alternative zur National Art Gallery: auch hier ist der Eintritt frei, das Museum ist aber 12mal so groß und dadurch drastisch weniger überlaufen.
  • Touchstone Gallery, 901 New York Ave NW. Kommerzielle Kunstgalerie mit interessanten Arbeiten lebender amerikanischer Künstler.

(Foto: Lilla Cabot Perry, Public domain)

Museum of Women in the Arts: Gemälde von Lilla Cabot Perry

Newseum

(Foto: David Monack, CC BY-SA 3.0 us)

Newseum

Smithsonian American Art Museum exterior 3

(Foto: Zack Frank, Smithsonian American Art Museum, CC BY-SA 3.0)

Smithsonian American Art Museum

Modern and Contemporary Art at the Smithsonian American Art Museum

(Foto: Smithsonian American Art Museum, CC BY-SA 3.0)

Smithsonian American Art Museum

Gari Melchers - The Sermon (1886)

(Foto: Gari Melchers, Public domain)

Smithsonian American Art Museum: Gemälde von Gari Melchers

Küche

Die Restaurantszene in Chinatown ist nicht ganz, was man von einer amerikanischen Chinatown erwartet, insbesondere gibt es keine gute Adresse für Dim Sum. Als eines der besten Restaurants des kleinen Viertels gilt das Zengo (781 7th Street, bei H Street), ein Upscale-Restaurant, das eine ungewöhnliche panasiatisch-mexikanische Kreativ-Cuisine bietet. Eine preiswertere, aber ebenfalls anständige Alternative ist das Daikaya (705 6th Street, bei G Street), in dem Ramen-Nudeln und andere schnelle japanische Gerichte zu bekommen sind.

Unterkunft

Woher diese Seite stammt

Diese Seite wurde von Wikivoyage übernommen. „Washington, D.C./East End“ aus Wikivoyage, von seinen Autorinnen und Autoren, unter CC BY-SA 4.0. Hier geändert: als Seite gesetzt; Bearbeitungslinks, Karten und Eintragsdaten weggelassen; jedes Foto unter seiner eigenen Lizenz, in der Bildunterschrift genannt.

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