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(Foto: The people from the Tango! project, Public domain)

Dieser Name wird von mehreren Orten verwendet. Weitere Orte findet man beim Bern (Wegweiser)

Bern ist die Bundesstadt der Schweiz und die Hauptstadt des Kantons Bern. Die Berner Altstadt liegt in einer Flussschlaufe der Aare.

Bern ist eine Stadt mit einer sehr gemütlichen Atmosphäre. Die Altstadt von Bern besteht vorwiegend aus alten Häusern und ist bekannt für die Lauben, beispielsweise entlang der Spitalgasse. In diesen Bogengängen kann man auch bei Regenwetter flanieren und die Schaufenster der Ladengeschäfte bewundern. In Bern befinden sich ebenfalls das Bundeshaus, wo Parlament und Regierung der Schweiz untergebracht sind, und der Bärenpark, in dem seit langem Bären als Berner Wappentiere gehalten werden.

Stadtteile

Karte der Berner Stadtteile

Karte der Berner Stadtteile (Foto: Tschubby, CC BY-SA 3.0)

Bern besteht aus sechs Stadtteilen, die durch die Quartiere gebildet werden.

Stadtteil IAltstadt (Rotes-, Gelbes, Grünes-, Weisses-, Schwarzesquartier)
Stadtteil IILänggasse, Stadtbach, Muesmatt, Engeried, Felsenau, Neufeld
Stadtteil IIIMonbijou, Mattenhof, Sandrain, Weissenbühl, Weissenstein, Holligen
Stadtteil IVKirchenfeld, Brunnadern, Murifeld, Gryphenhübeli, Schosshalde, Beundenfeld
Stadtteil VLorraine, Breitenrain, Breitfeld, Wankdorf, Wyler, Wylerdorf, Spitalacker
Stadtteil VIBümpliz, Bethlehem, Stöckacker, Oberbottigen

Hintergrund

Die erste urkundliche Erwähnung der Stadt Bern stammt aus dem Jahre 1208, der Name stammt wahrscheinlich nicht vom Bären her, dieser findet sich aber trotzdem als Wappentier bereits auf einem Siegel aus dem Jahre 1224. Erste Siedlungsspuren fanden sich in der Umgebung aus gallo-römischer Zeit, die Stadt selbst auf der Halbinsel in der Aareschlaufe ist eine Gründung von Berchtold V. von Zähringen. Um 1218 wurde Bern freie Reichsstadt; mit dem Sieg der Berner in der Schlacht von Laupen mit Unterstützung durch die Eidgenossen konnte sich die Stadt 1339 vom Joch der Habsburger befreien und trat 1353 der Eidgenossenschaft mit den innerschweizer Waldstätten bei. Durch Landkauf und Eroberungen wuchs Bern vom Stadtstaat zu einer grösseren Herrschaft, durch Siege in den Burgunderkriegen konnte Bern sein Gebiet in Richtung der Waadt erweitern.

1528 schloss sich die Stadt (im Gegensatz zum Umland) der Reformation an, in den folgenden Jahrhunderten gewannen die alteingesessenen Patrizierfamilien immer mehr an Macht und die Sozialfürsorge oblag dem Zunftwesen. Das "Ancien Régime" mit der Vorherrschaft der eingesessenen Patrizierfamilien, die die Vergabe der Sitze im Grossrat in der Regel unter sich regelten, bestand bis zum Ende des 18. Jhdt. Bereits 1723 kam es im Waadtland zu Aufständen gegen die Berner Regierung, aber erst mit dem Einmarsch der Truppen Napoleons wurde das "Ancien Régime" gestürzt, das gesamte Staatsvermögen und auch die Berner Bären wurden nach Paris transferiert und der Bern verlor die Vorherrschaft über die Gebiete in der französischen Schweiz und dem Aargau. Das Patrizierregime wurde 1815 mit der "Restauration" wieder eingeführt, nach dem Wahlsieg der Libralen im Jahre 1832 dankte die Patrizierregierung definitiv ab, 1846 wurde eine progressive liberale Verfassung eingeführt und wenig später wurde Bern zur Hauptstadt der Eidgenossenschaft.

Der Aversion in der Eidgenossenschaft gegen eine zentrale Hauptstadt ist es zuzuschreiben, dass Bern als "Bundesstadt" lediglich Sitz von Bundesregierung, Bundesversammlung und Bundesverwaltung ist, und nicht als eigentliche Hauptstadt der föderalen Eidgenossenschaft gilt. So liegt in der Schweiz weiterhin die Entscheidungshoheit in den Gemeinden und Kantonen und lediglich Aufgaben, die im Kanton selbst nicht umzusetzen sind, werden im Sinne der Subsidiaritätsprinzip von den eidgenössischen Institutionen in Bern wahrgenommen; Bern ist auch Sitz einiger internationaler Organisationen, vornehmlich im Post- und Telekommunikationsbereich.

Anreise

Flughafen Bern-Belp

Flughafen Bern-Belp (Foto: Lszb29, CC BY-SA 3.0)

Mit dem Flugzeug

  • Flughafen Bern (IATA: BRN) Er liegt einige Kilometer südlich der Stadt, hat allerdings nur wenige Verbindungen täglich in einige europäische Städte sowie Badeferienorten im Mittelmeerraum. Flugverbindungen mit anderen Schweizer Städten existieren nicht. Anreise erfolgt mit PKW oder einem Shuttlebus, der halbstündlich vom S-Bahnhof Belp fährt, zu den Tagesrandzeiten auch vom Bahnhof Bern. Tickets im Vorverkauf im Bahnhof oder online erhältlich. Achtung: Der Fahrkartenautomat im Bus nimmt nur Franken-Hartgeld. Einfache Fahrt SFr 5,20 (Belp), 8,00 (Bern), Stand 2026.
  • Vom Flughafen Zürich (IATA: ZRH), Flughafen Basel (IATA: BSL, MLH, EAP), Flughafen Genf (IATA: GVA), 2 h) gelangt man mit der Bahn in ca. 2 Stunden nach Bern .

Mit der Bahn

→ Hauptartikel: Reisen mit dem Zug in der Schweiz

Der

  • Hauptbahnhof Bern liegt in unmittelbarer Nähe des (historischen) Zentrums der Stadt und verfügt über gute Verbindungen ins In- und Ausland. Aus den umliegenden Orten gibt es mehrere S-Bahn-Linien. Die Verbindungen können im elektronischen Fahrplan der Schweizer Bundesbahnen (SBB) abgefragt werden.

Mit dem Bus

Ab dem Busbahnhof Neufeld verkehren direkte Fernbusse nach Destinationen in Spanien und Portugal. Sie werden vor allem von Gastarbeitern aus diesen Ländern benutzt und deshalb in spanischen oder portugiesischen Reisebüros gebucht. Flixbus bietet mehrere Verbindugen aus dem benachbarten Ausland nach Bern an.

Auf der Strasse

Bern liegt an der Autobahn , der von Genf nach St. Gallen führenden, wichtigsten Ost-West-Verbindung der Schweiz. Bei der Stadt kreuzen sich die Autobahnen Biel - Interlaken, die erwähnte A1 St. Gallen-Genf und die Bern - Freiburg - Lausanne und Wallis, die im Südwesten von der A1 abzweigt.

Mit dem Schiff

Auf der Aare wird keine Personenbeförderung angeboten. Es gibt aber drei Fähren, mit denen man den Fluss überqueren kann. Eine ist in Muri, eine im Zehendermätteli und eine in Reichenbach.

Mobilität

Zu Fuss

Die Altstadt ist überschaubar, alle Ziele sind in Fussdistanz voneinander. Der Fussmarsch vom Bahnhof am einen Ende der Altstadt zum Bärengraben am anderen Ende dauert etwa 25 Minuten.

Velo

Mit dem Fahrrad, in der Schweiz Velo genannt, kommt man in Bern gut voran. Vielerorts sind auf grossen Strassen Velospuren vorhanden. Die Altstadt, insbesondere Markt- und Spitalgasse, ist aber aufgrund der vielen Fussgänger und des dichten Bus- und Tramverkehrs eher zu meiden.

Mit Publibike kosten die ersten 30 Minuten CHF 3.

Öffentlicher Verkehr

(2022)

(2022) (Foto: S-Bahn Bern, CC0)

(2023)

(2023) (Foto: Wiesenpinguin, CC BY-SA 4.0)

Die Stadt und Agglomeration Bern verfügt über ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz. Die Stadt ist mit den Trams und Bussen von Bernmobil gut erschlossen. Die Agglomeration und umliegende Orte sind mit der S-Bahn und durch den Regionalverkehr Bern Solothurn (RBS) erreichbar. Die Verbindungen sind im elektronischen Fahrplan verzeichnet.

Auf der Straße

Die vielen Einbahnstrassen, Sackgassen und Fahrverbote machen es nicht ortskundigen Autofahrern insbesondere in der Altstadt schwer, sich zurechtzufinden. Aufgrund der horrenden Gebühren in den altstadtnahen Parkhäusern empfiehlt es sich ohnehin, mit dem öffentlichen Verkehr anzureisen oder am Stadtrand an einer "Park and Ride"-Anlage zu parkieren und sich in der Stadt mit dem öffentlichen oder dem Velo zu bewegen.

Sehenswürdigkeiten

Berner Innenstadt

Berner Innenstadt (Foto: Mike Lehmann, CC BY-SA 3.0)

Sehenswert ist insbesondere die Altstadt von Bern. Die Altstadt wurde im Mittelalter auf einem Hügelrücken in einer Schlaufe des Flusses Aare erbaut und hat bis heute mit einem von Arkadengängen, den Lauben gesäumten Altstadtgassen seinen mittelalterlichen Charme bewahrt. Die Lauben mit ihren 6 km langen Arkaden werden im Scherz als die "längste überdachte Einkaufspassage Europas" bezeichnet. Die Altstadt von Bern wurde von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt.

Kirchen

Nydeggkirche

Nydeggkirche (Foto: Christoph Radtke, CC BY 3.0)

St. Peter und Paul

St. Peter und Paul (Foto: Nikater, Public domain)

Das Berner Münster befindet sich in der Altstadt. Das Münster wurde um ein älteres Gotteshaus aus dem 13. Jhdt. errichtet, der gotische Bau gehört zu den bedeutendsten gotischen Bauwerken der Schweiz. Der Vorbau mit den drei Westportalen, über dem der Turm thront, wurde 1460/80 erbaut, am Hauptportal findet sich eine Darstellung des jüngsten Gerichts bestehend aus 234 Sandsteinfiguren (Originale im Bernischen Historischen Museum), geschaffen von Steinmetz Erhart Küng. Der Turm wurde nach einem Baustopp 1521 wegen Befürchtungen eines zu schwachen Fundaments erst 1893 vollendet. Beliebt ist es bei Kindern, bei der Besteigung des 100,6 m hohen Turms die Stufen zu zählen, bis zur ersten Galerie auf 46 m Höhe sind es 222 und bis zur zweiten Galerie auf 64 m Höhe weitere 90 Stufen - von der zweiten Galerie ergibt sich eine hervorragende Rundsicht auf die Berner Altstadt. In der Kirche sind die Buntglasfenster in Chor sehenswert, die 1441/51 entstanden sind und von Adels- und Patrizierfamilien der Stadt gestiftet wurden. Das Chorgestühl mit der Darstellung der zwölf Apostel (Nordseite) und Propheten (Südseite) stammt von 1522/25, die weitere Inneneinrichtung mit dem Altar wurde im Zuge der Reformation im 16. Jhdt. aus der Kirche entfernt.

Im Altstadtbereich finden sich auch

  • die Nydeggkirche, die im ältesten Stadtbereich Nahe der Nydeggbrücke in der Aareschlaufe 1341/46 anstelle der alten Nydeggburg erbaut wurde.
  • St. Peter und Paul, als erste katholische Kirche 1858/64 in einem an den romanischen-frühgotischen Stil erinnernden neo-gotischen Stil erbaut, wird heute von der christkatholischen Kirche genutzt.
  • die Eglise française, Französische Kirche oder Predigerkirche wurde zu Ende des 13. Jhdt. als Teil eines Dominikanerkonvents errichtet. Nach der Reformation wurde der Chorbereich abgetrennt und als Kornspeicher genutzt, nach 1623 wurden in der Kirche protestantische Gottesdienste in fanrzösischer Sprache abgehalten und die Kirche wurde zum Anziehungspunkt vieler in Frankreich vertriebener Hugenotten.
  • die Heiliggeistkirche, an dieser Stelle stand ausserhalb der ursprünglichen Stadtmauern eine Kapelle des Heiliggeistordens, die nach der Reformation ursprünglich umgenutzt, ab 1604 wieder für reformierte Gottesdienste benutzt wurde. Der heutige Neubau datiert aus dem Jahre 1726/29 und wurde von Stadtwerkmeister Niklaus Schiltknecht erbaut, die gilt als prachtvollste reformierte Barockkirche der Schweiz.
  • die Dreifaltigkeitskirche

Die Markuskirche und die

Die Reformierte Pauluskirche befindet sich im Stadtteil II (Muesmatt).

Burgen, Palais und öffentliche Bauten

Bundeshaus (Foto: Flooffy, CC BY 2.0)

Blutturm

Blutturm (Foto: Krol:k, CC BY-SA 3.0)

das Bundeshaus, das Parlamentsgebäude der Schweiz, steht an prominenter Stelle am Bundesplatz, von der Rückseite ergibt sich von der Bundesterasse eine schöne Aussicht auf die Aare und die Berner Alpen. Der älteste Flügel, das Bundeshaus West wurde 1852/57 errichtet, der Ostflügel 1884/92 und der Mittelbau mit dem Nationalratssaal 1894/1902 im neoklassizistischen Stil mit einem zum Bundesplatz hin ausgerichteten Portikus und der weithin sichtbaten Kuppel errichtet. An der Fassade steht in lateinischer Schrift Curia Confoederationis Helveticae («Rathaus der Schweizerischen Eidgenossenschaft»).

  • das Casino wurde in der Herrengasse 1906/08 errichtet, in dem klassizistischen Gebäude finden u.a. die Konzerte des Berner Symphonieorchesters statt.

Von der Stadtbefestigung sind nur wenig militärisch bedeutsame Bauwerke erhalten:

  • der Blutturm im Norden der Altstadt an der Aare ist ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung und stammt aus den Jahren 1468/70.

Im Kirchenfeld befinden sich viele Botschaften in Stadtvillen.

Bauwerke

  • Das Wankdorfstadion/Stade de Suisse (Fussball) und die Postfinance Arena (Eishockey) befinden sich im Stadtteil V.

Die vielen Brunnen in den Gassen der Altstadt sind bereits eine Reise wert.

Museen

Die Stadt hat eine Internetseite für ihre Museen eingrichtet.

Viele Museen sind um den Helvetiaplatz angeordnet oder befinden sich unmittelbarer Nähe davon.

Stadtteil I1 MuseumStadtteil IV6 Museum
Stadtteil II1 MuseumStadtteil V1 Museum
Stadtteil III2 MuseumStadtteil VI0 Museum

Strassen und Plätze

Zytglogge

Zytglogge (Foto: Sailko, CC BY 3.0)

Bern Kaefigturm

Bern Kaefigturm (Foto: Wladyslaw, CC BY-SA 3.0)

  • Der Zytgloggeturm (Zeitglockenturm) bildete bei seinem Bau 1218/20 als Wehrturm den westlichen Abschluss der damaligen Altstadt, nach dem Stadtbrand von 1405 wurde er neu errichtet. Die Turmuhr ist eine der ältesten in der Schweiz. Zum einen gab die Turmuhr der Stadt die Stunden an, zum anderen findet sich eine astronomische Uhr (mit Sonnen- Mond und Tierkreiszeichenanzeige sowie Anzeige des Wochentags) und ein Glockenspiel. Jeweils vier Minuten vor der vollen Stunde kräht ein Hahn, es folgt ein Umzug von bewaffneten Bären. Nach dem zweiten Krähen des Hahns schlägt ein vergoldeter Ritter (Hans von Thann) die Stunde während ein Löwe aufmerksam zuhört, beim dritten Hahnenschrei beginnt die neue Stunde.
  • Der Käfigturm wurde 1641/44 als westliches Tor und Wehrturm der zweiten Berner Stadtbefestigung errichtet und ersetzte einen älteren Turm. Er markiert das westliche Ende der sich bis dahin bereits erheblich nach Westen erweiterten Altstadt.

Bern hatte bis zum grossen Stadtbrand keinen grossen zentralen Platz. Als erster entstand der Kornhausplatz mit der Aufschüttung der Brandschuttes im westlichen Stadtgraben. Dies ging mit einer Erweiterung der Stadt Richtung Westen einher.
In der oberen Altstadt sind der es Bundesplatz, der Bärenplatz und der Waisenhausplatz, die ineinander übergehen. Auf dem Bundesplatz ist eine Installation mit Wasserfontänen zu bewundern. Dienstag- und Samstagvormittags findet ein Markt auf und rund um den Bundesplatz statt. Am Bärenplatz reiht sich ein Restaurant ans andere. Bei schönem Wetter kann man draussen sitzen. Auf dem Waisenhausplatz findet dreimal in der Woche ein Warenmarkt statt.

In den Altstadtgassen sind auch die historischen Brunnen mit den typischen Brunnenfiguren sehenswert: der

  • Gerechtigkeitsbrunnen (mit der Justitia mit verbundenen Augen) in der Gerechtigkeitsgasse, der Vennerbrunnen auf dem Platz vor dem Rathaus und der Kindlifresserbrunnen; der "Kinderfresser" ist eine mittelalterliche Schreckgestalt, der die geschnappten in seinem Sack verstauten unartigen Kinder frisst.

Parks

Gurten

Bäder an der Aare

Ein Bad ist im Sommer ein Muss für Touristen in Bern. Und nicht nur für diese: Auch die Bernerinnen und Berner schwärmen fürs Baden. Kein Wunder: Der Zutritt zu den öffentlichen Freibädern der Stadt ist gratis. Das Spektrum reicht vom alternativen Lorrainebad (altes mit ungechlortem Aarewasser gefülltes Becken, in dem auch Fische leben) bis zum Marzilibad mit seinen Sportbecken. Vor allem aber schwärmen die Bernerinnen und Berner vom Fluss. Ein Bad in der Aare sei allen guten Schwimmerinnen und Schwimmern empfohlen, die nicht allzu kälteempfindlich sind.

Beliebte Schwimmstrecken befinden sich zwischen dem Camping Eichholz und dem Marzilibad sowie zwischen dem Altenbergsteg und dem Lorrainebad. Die Strecke Schwellenmätteli - Lorrainebad führt unter der Nydegg- und der Untertorbrücke hindurch. Sie ist wegen möglichen Turbulenzen nur geübten Schwimmern in Begleitung erfahrener Einheimischer zu empfehlen. Dasselbe gilt für die Bremgartenschleife.

Die Berner Zeitung und der Bund veröffentlichen jeweils zu Saisonbeginn eine Aarekarte, die über Gefahrenstellen (Untiefen, Wirbel etc.) Auskunft gibt. Dieselben Zeitungen veröffentlichen auch die aktuelle Wassertemperatur. Aktuelle Informationen gibt es auch im Internet, etwa bei Aaremarzili oder Lorrainebad.

Wer etwas mehr Zeit hat, fährt im Schlauchboot von Thun nach Bern. Die Fahrt dauert je nach Wasserstand rund vier Stunden. Am Ufer gibt es viele idyllische Plätzchen zu entdecken, die zum Baden oder zum Grillen (Berndeutsch: "Brätle") einladen.

Stadtteil I1 Bad an der Aare
Stadtteil V1 Bad an der Aare

Aktivitäten

Sport

Weiteres

  • Bern war 2023 Gastgeber der EuroGames - der grössten jährlichen LGBT+-Sportveranstaltung in Europa.

Berner Innenstadt mit LGBTIQ+-Fahnen geschmückt

Berner Innenstadt mit LGBTIQ+-Fahnen geschmückt (Foto: Hibrideacus, CC BY-SA 4.0)

Jährliche

  • Zibelemärit („Zwiebelmarkt“) An jedem vierten Montag im November. An unzähligen Marktständen werden Zwiebeln, die zu wunderschönen Zöpfen geflochten sind, verkauft. Andere Stände bieten Leckereien und Gegenstände des täglichen Gebrauchs an. In der ganzen Innenstadt herrscht eine ausgelassene Stimmung. Aber Achtung: Vor allem Jugendliche vergnügen sich damit, sich Konfettischlachten zu liefern und allen, die sie erwischen können, mit Plastik-Hämmerchen auf den Kopf zu schlagen.
  • Gurtenfestival Das Musik-Grossereignis auf dem Berner Hausberg.
  • BeJazz Sommer- und Winter-Festival, neuer Jazz in alten Gassen.
  • Museumsnacht. Während der Museumsnacht öffnen alle kulturellen Einrichtungen bis spät in die Nacht und bieten Spezialpreise & Events an.
  • Berner Fasnacht. Karneval, jeweils im Februar/März. Sie startet mit der Bärebefreiig/ Usschwärme.
  • Suisse Toy Bern
  • Buskers. Internationales Festival der Strassenkünstler, das jeweils Mitte August stattfindet.
  • Shnit Kurzfilmfestival. Jeweils im Oktober.
  • bea expo-Hallen. In den bea expo-Hallen finden alljährlich verschiedenste Veranstaltungen statt.

Andere

  • Mattefescht. Findet alle zwei Jahre im gemütlichen Mattequartier statt. Ein Highlight in Bern mit vielen Bands und Ständen.

Einkaufen

Geschäftsöffnungszeiten in der Regel (auch für Supermärkte) Mo-Fr 8-20 Uhr, Sa bis 17 Uhr. Längere Öffnungszeiten hat der Migros im Hauptbahnhof (Mo-So 8-21 Uhr).

  • Die Kramgasse liegt im Zentrum der Altstadt und ist eine beliebte Einkaufsstrasse.
  • Das Westside ist ein großes Einkaufszentrum, welches gut mit der Tram-Linie 8 zu erreichen ist.

Küche

Restaurants und Cafes sind in der ganzen Stadt anzutreffen. So gibt es an vielen Orten Filialen von großen Ketten wie Mc'Donalds und Burger King. Auch gibt es an viel besuchten Orten Restaurants mit Essen aus aller Welt, so zum Beispiel am Hauptbahnhof und der dazugehörigen

Günstig

3dosha, Moserstrasse 25, 3014 Bern. Tel.: +41(0)313311373 Vegetarisches Essen aus der indischen Küche. Take-Away möglich. Geöffnet: Mo-Fr 11.00-14.00 und 17.30-22.00 Sa 17.30-22.00.

Mittel

  • Tibits Bern Bahnhof, Bahnhofplatz 10, 3011 Bern. Tel.: +41(0)313129 11, Fax: +41(0)313129120 Das Restaurant bietet vegetarische und vegane Speisen an. Zudem gibt es am Sonntag von 9.00 bis 14.30 Uhr einen Brunch. Geöffnet: Mo-Mi 6.30 - 23.30 Uhr Do-Sa 6.30 - 24.00 Uhr So 8.00 - 23.00 Uhr.
  • Altes Tramdepot, Gurtengasse 3, 3011 Bern. Tel.: +41(0)313681415, Fax: +41(0)313681416 Das Restaurant bietet nebst selbstgebrautem Bier herzhaftes und sättigendes Essen. Geöffnet: Mo-So 10.00 – 00.30 Uhr.

Gehoben

  • Bellevue Palace, Kochergasse 3-5, 3011 Bern. Tel.: +41(0)313204545 Stilvolles Hotel und Restaurant; hat jedoch seinen Preis. Gehen Sie dorthin, wenn das Parlament tagt, und Sie können mit etwas Glück den Präsidenten der Schweiz beim Mittagessen zusehen. Merkmal: ★★★★★.

Eisdielen

Nachtleben

Stets aktuelle Ausgehtipps in Bern und Umgebung sowie weiteren Schweizer Städten gibts auf der Website des Bewegungsmelders, der ebenfalls als gedruckte Ausgabe in vielen Geschäften ausliegt.

Auf der Webseite der Berner Kulturagenda werden aktuelle Veranstaltungsempfehlungen, rund um Bern und Umgebung, publiziert. Gedruckt erscheint die Berner Kulturagenda als Beilage des Anzeigers Region Bern.

Ausgehtipps findet man auch unter Espace.ch, dem Portal der beiden lokalen Zeitungen Berner Zeitung und Der Bund.

Unterkunft

Günstig

  • Youth Hostel Bern, Weihergasse 4, 3005 Bern. Tel.: +41(0)313261111
  • Bern Backpackers Hotel Glocke, Rathausgasse 75, 3011 Bern. Tel.: +41(0)313113771, Fax: +41(0)313111008 In der Nähe der Zytglogge.
  • Camping. In Wabern und Eymatt gibt es zwei Campingplätze mit moderaten Preisen.
  • Marthahaus, Wyttenbachstrasse 22a, 3013 Bern. Tel.: +41(0)313324135, Fax: +41(0)313333386

Gehoben

  • Hotel Schweizerhof & The Spa, Bahnhofplatz 11, 3001 Bern. Tel.: +41(0)313268080 Im November 2016 erhielt das Fünfsterne-Hotel Schweizerhof Bern die Auszeichnung „Luxury Hotel of the Year“ des Luxury Travel Guide Awards[1].

Lernen

Hochschule für Technik und Informatik

GIBB Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern, Lorrainestrasse 1, 3013 Bern. Tel.: +41 31335 9111 Bietet eine Grundbildung für fast alle Berufe an und auch eine große Palette an Kursen zur Weiterbildung.

Konservatorium Bern, Kramgasse 36, 3011 Bern

Gesundheit

Bern verfügt über zahlreiche Spitäler, von welchen die meisten auch Notfälle aufnehmen. Bei Krankheiten und kleineren Verletzungen ist der Gang zum City Notfall beim Bubenbergplatz wegen den kürzeren Wartezeiten zu empfehlen.

Apotheken finden sich überall in der Stadt. Die längsten Öffnungszeiten (06:30-22:00) hat die Bahnhof Apotheke im Hauptbahnhof.

Praktische Hinweise

  • In Bern gibt es einen, relativ zentral gelegenen, Waschsalon mit Münzautomaten. Er befindet sich gleich neben dem Café Kairo im Lorraine-Quartier. Ein Waschgang (5 Kilogramm) kostet 4 Franken, der Trockner weitere 4 Franken.
  • Ein noch zentraler gelegener Waschsalon befindet sich auf Deck 0 der "Welle 7" beim Hauptbahnhof Bern in der Wash-Bar.. Ein Waschgang (6 kg) mit Trockner kostet CHF 7.

Zeitungen/ Zeitschriften

Tageszeitungen

Wochenzeitungen

Stadtmagazine

Stadtradios

Stadtfernsehen

Auslandsvertretungen

Die meisten Botschaften befinden sich im Kirchenfeld.

  • Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Willadingweg 83. Tel.: +41 31 359 41 11, Fax: +41 31 359 44 44 Postanschrift: Botschaft der Bundesrepublik Deutschland, Postfach 250, 3000 Bern 16, Schweiz.
  • Botschaft der Republik Österreich, Kirchenfeldstraße 77/79. Tel.: +41 901 591 900, +41 31 3565 252 (Amt), +41 31 3565 251 (Amt), +41 31 3565 277 (Verteidigungsattaché), Fax: +41 31 3515 664 (Amt), +41 31 3521 946 (Verteidigungsattaché). Postanschrift: Botschaft der Bundesrepublik Österreich Postfach 266, 3000 Bern 6. Geöffnet: Mo – Fr 9.00 – 12.00 Uhr (für Parteienverkehr), Mo – Fr 8.00 – 16.00 Uhr durchgehend (telefonische Anmeldung für Visa-Terminvergabe).

Internet

Der Buch- und Softwarehändler Thalia bietet im Untergeschoss des Warenhauses Loeb an einigen Computerstationen kostenlos Zugang zum Internet an.

Im Zentrum von Bern gibt es derzeit zwei grössere Internet-Cafés:

  • In der Inside Internet Bar an der Aarbergergasse 46 stehen vorwiegend Terminals zur Verfügung. Die Stationen zum Stehen kosten 7 Franken pro Stunde; die Sitzstationen 9.90 Franken. Ab 22 Uhr kostet das Surfen nur noch 5 Franken pro Stunde. An der Bar sind diverse Getränke und Snacks erhältlich.
  • Im gemütlichen Café Kairo am Dammweg 43 im Lorraine-Quartier steht eine Surfstation. Eine Stunde surfen kostet 10 Franken.

Kostenpflichtig ist auch der Internet-Zugang in den Bibliotheken: Bei der Kornhausbibliothek am Kornhausplatz kostet der Internet-Zugang pro Stunde 10 Franken, für Benutzer unter 25 Jahren 6 Franken. In der Stadt- und Universitätsbibliothek an der Münstergasse 61 kostet die Nutzung der Computer für Kunden und Kundinnen der Verbundsbibliotheken Bern und Basel 2 Franken pro Stunde; für alle anderen 4 Franken.

Wer sein eigenes Notebook mitbringt:
Kostenlos ist der Zugang in der Migros an der Marktgasse 46, in den beiden Starbucks an der Waaghausgasse 18 und der Laupenstrasse 1, sowie im Restaurant Excellence an der Effingerstrasse 51, und im Restaurant Restaurant Domino an der Schwanengasse 3 in der Nähe des Bahnhofs an.

Der Bahnhof, einige Restaurants und einige Plätze sind per WLAN erschlossen2]. Die derzeit grössten kommerziellen Anbieter sind **[Swisscom Mobile** und The Net. Wo die Hotspots der Swisscom-Konkurrenten stehen, zeigt die Suchmaschine von We Roam. Der drahtlose Internet-Zugang über kommerzielle Anbieter ist aber verhältnismässig teuer.

Ausflüge

  • Ein Ausflug auf den Gurten, den Hausberg von Bern, in der Nachbargemeinde Köniz ist zu empfehlen.

Die Talstation der Standseilbahn ist mit der Tramlinie 9, Haltestelle Gurtenbahn, oder den S-Bahn Linien 3 und 31, Haltestelle Wabern. erreichbar. Für Autofahrer gibt es ein grosses Parkhaus bei der Talstation. Der Gurten selber ist autofrei. Wer mit dem Downhill Bike unterwegs ist, sollte sich die Downhillstrecke am Gurten zu Gemüte führen.

Helikopterflug ab dem Flugplatz Bern-Belp z. B. Jungfraujoch Rundflug

FunFlights Helicopter-Tours ab dem Flugplatz Bern-Belp z. B. Alpen Rundflug

Städte

Als Ausflüge von Bern aus bieten sich die zweisprachige Stadt Biel (30 min) oder der Bergort Interlaken (60 min), Thun (20 min) an. Sie sind beliebte Ausflugsziele und mit der Bahn innerhalb kurzer Zeit zu erreichen.

Mit der Bahn sind binnen Stundenfrist unter anderem erreichbar:

Nachbargemeinden

gehören zu Bern (Kanton): Ittigen, Ostermundingen, Muri bei Bern, Köniz, Neuenegg, Mühleberg, Frauenkappelen, Wohlen, Kirchlindach, Bremgarten, Zollikofen

Einzelnachweise

GeoData

Woher diese Seite stammt

Diese Seite wurde von Wikivoyage übernommen. „Bern“ aus Wikivoyage, von seinen Autorinnen und Autoren, unter CC BY-SA 4.0. Hier geändert: als Seite gesetzt; Bearbeitungslinks, Karten und Eintragsdaten weggelassen; jedes Foto unter seiner eigenen Lizenz, in der Bildunterschrift genannt.

Noch hat sie niemand geschrieben: Sie ist das Ausgangsmaterial unter einer neuen Adresse. Deshalb werden Suchmaschinen gebeten, sie zu überspringen, und niemand verdient an ihr. Sie steht zur Übernahme bereit: Übernimm sie, dann gehört sie dir – zum Umschreiben und zum Verdienen.

许可协议: CC BY-SA 4.0 · 改编自 de.wikivoyage.org

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**Colonia del Sacramento** ist eine kleine Stadt mit etwa 20.000 Einwohnern in [Uruguay]( am [Río de la Plata]( gelegen. Sie ist vor allem bei Argentiniern ein beliebtes Reiseziel, weil sie direkt gegenüber von [Buenos Aires]( liegt. ## Anreise ### Mit dem Flugzeug Colonia besitzt einen eigenen Flug
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