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Der Lemmenjoki-Nationalpark ist mit 2850 km² der größte finnische Nationalpark und hat seinen Namen vom gleichnamigen Fluss, welcher das Gebiet durchquert.

Landschaft

Die Landschaft entspricht nicht dem typischen Bild von Finnland mit den dichten Birkenwäldern. Wie in Lappland üblich gibt es gemischte Wälder von Birken und Fichten.
Einige Hügel ragen bis zu 300 m über das umliegende Gelände heraus. An deren Hängen gehen die Wälder ziemlich rasch in Buschland über. Steigt man höher, bleiben als Vegetation nur noch Moose und Flechten über. Auf den Gipfeln, welche von Wind und Wetter gebeutelt werden, ist nur noch nackter Fels.
Das gesamte Gebiet des Nationalparks ist zudem mit vielen Flüssen durchzogen und in den tieferen, flachen Regionen ziemlich sumpfig. Dies sind jedoch die Stellen an welchen man die Moltebeere findet (finnisch: Lakka, englisch: Cloudberry). Moltebeeren sind eine Delikatesse und gedeihen nur unter sehr speziellen Bedingungen. Dies ist der Grund wieso sie nur sehr selten kultiviert werden und fast ausschließlich wild vorkommen.

Wirtschaft

Im Gebiet des Lemmenjoki Nationalparks leben die Leute von der Forstwirtschaft, dem Tourismus und der Rentierzucht.
Seit im Park Gold gefunden wurde, gibt es auch einige Leute, die während des Sommers ihr Glück mit Goldwaschen versuchen. Obwohl einige wenige Nuggets von über 100 g gefunden wurden, ist bis heute noch niemand richtig reich damit geworden. Durch die Goldsuche mit Maschinen wurden große Umweltschäden an der sich nur langsam regenerierenden Natur hervorgerufen.

Anreise

Finnair fliegt zwei Mal täglich von Helsinki nach Ivalo und zurück. Der Flug dauert etwa 1h 40min. Ivalo befindet sich etwa 80 km vom Nationalpark entfernt. An den Wochentagen fährt ein Bus von Ivalo nach Inari, von wo man den Nationalpark mit dem Posttaxi erreicht. Am besten beginnt man den Besuch im kleinen Dorf Njurkulahti, welches am nordöstlichen Rand des Parks liegt.
Von Montag bis Freitag gibt es in beide Richtungen jeweils eine Busverbindung. Der genaue Fahrplan ist auf der Webseite der Matkahuolto-Busbetriebe zu finden. Die Haltestelle heißt, wie der Park, Lemmenjoki. Der Fahrpreis für ein Ticket beträgt für einen Erwachsenen 23€.

Unterkunft

In Njurkulahti gibt es ein Hotel, eine einfache und günstige Pension, sowie einen Campingplatz. Bei der Anreise via Ivalo kann man dort in einem der beiden Hotels oder auf dem Campingplatz übernachten, welcher jedoch etwa 1,5 km außerhalb Ivalos liegt. Auf beiden Campingplätzen besteht die Möglichkeit, neben Abstellplätzen für Camper und Zeltplätzen ebenfalls kleine Hütten zu mieten.
Innerhalb des Parks befinden sich einige Hütten, welche gemietet werden können. Meistens besitzen diese Miethütten eine eigene Sauna. Neben diesen Miethütten gibt es, wie in den meisten finnischen Nationalparks, auch einfachere Hütten, in denen für eine Nacht kostenlos übernachtet werden kann und ausgewiesene Stellplätze für Zelte.

Wandern

Informationsmaterial

Informationen gibt es im Besucherzentrum in Metsähallitus für Ivalo seit Oktober 2024 nur noch telephonisch oder per eMail.

Vom gesamten Gebiet des Parks gibt es eine ziemlich detaillierte Wanderkarte im Maßstab 1:100.000.

Gefahren

Das Wasser der Seen und Flüsse ist trinkbar. Im Gebiet gibt es einige Bären, welche jedoch den Kontakt mit Menschen fürchten. Von ihnen geht keine Gefahr aus. Empfang mit dem Handy ist in großen Teilen des Nationalparks nicht vorhanden. Auf den Gipfeln einiger Hügel hat man zum Teil Empfang.

Weitere Aktivitäten

Das Gebiet ist sehr gut zum Fischen geeignet, was jedoch nur mit einer Genehmigung möglich ist. Des Weiteren sind die Regulierungen einzuhalten.

GeoData

Woher diese Seite stammt

Diese Seite wurde von Wikivoyage übernommen. „Lemmenjoki“ aus Wikivoyage, von seinen Autorinnen und Autoren, unter CC BY-SA 4.0. Hier geändert: als Seite gesetzt; Bearbeitungslinks, Karten und Eintragsdaten weggelassen; jedes Foto unter seiner eigenen Lizenz, in der Bildunterschrift genannt.

Noch hat sie niemand geschrieben: Sie ist das Ausgangsmaterial unter einer neuen Adresse. Deshalb werden Suchmaschinen gebeten, sie zu überspringen, und niemand verdient an ihr. Sie steht zur Übernahme bereit: Übernimm sie, dann gehört sie dir – zum Umschreiben und zum Verdienen.

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