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Savai’i ist die flächenmäßig größere der beiden Hauptinseln in Samoa, sie ist deutlich dünner besiedelt und weniger touristisch entwickelt als Upolu mit der Hauptstadt Apia.

Orte

Wirtschaftlich bedeutend ist nur die Kleinstadt Salelologa am Ostende der Insel. Ansonsten gibt es nur dörfliche Siedlungen im Küstenbereich. Das Innere der vulkanischen Insel ist bewaldet. Bei diesen 727 km² handelt es sich um das größte Stück zusammenhängenden Regenwaldes in Polynesien. Darin verteilt finden sich rund 100 Vulkankrater. Als Schutzgebiete ausgewiesen sind Falealupo Rainforest Preserve, und die in höheren Lagen befindliche Aop'o Cloud Forest Reserve. Die höchste Erhebung Samoas ist der 1858 m hohe Silisili. Vulkanausbrüche fanden letztmals 1905–11 statt.

  • Tafua Peninsula Rainforest Preserve (Südlich an Salelologa angrenzend.) (Hier lassen sich gut Vögel beobachten.) Preis: 5 ST.

Die heute geschützten Suppenschildkröten w:Chelonia mydas sieht man vor allem in der Nähe der Dörfer Sato'alepai und Auala

Anreise

Fähranleger in Salelologa (2016).

Fähranleger in Salelologa (2016). (Foto: Rickard Törnblad, CC BY-SA 4.0)

Die Anreise erfolgt von der Hauptinsel per Fähre vom Mulifanua Wharf, Main West Coast Rd. (Westlich des internationalen Faleolo-Flughafens.) Fahrzeit knapp 90 Minuten. Besonders am Wochenende wird die Zahl der zulässigen Passagiere bald erreicht, weitere Fahrgäste werden dann abgewiesen. Geöffnet: Max. 5 Fahrten tgl., 6.00-16.00; So. nur 2 Fahrten nachmittags. Preis: Erw.: 12 ST.

Der kleine Flugplatz bei Asau (IATA: AAU) wird seit der Pleite von Samoa Air nicht mehr angeflogen. Ebensowenig wird der Maota Airport (IATA: MXS) bei Salelologa kommerziell bedient.

Mobilität

Um die Insel führt, mit wenigen Abzweigungen, eine geteerte Ringstraße. Benannt ist diese von Salelologa bis Auala, North Coast Rd. respektive South Coast Rd. Selbstfahrer sollten beachten, dass es Tankstellen nur in Salelologa gibt.

In den Bussen wird beim Aussteigen bezahlt. Taxifahrer scheinen prinzipiell über kein Wechselgeld zu verfügen, der Preis ist vorab auszuhandeln.

Sehenswürdigkeiten

Der canopy walkway in Falealupo erlaubt es den Dschungel von oben zu betrachten. (Foto: dbrough, CC BY 3.0)

„Fußabdruck des Moso,” eines Riesen, der der Sage nach auf seinem Weg von Samoa nach Fidschi hier auftrat.

„Fußabdruck des Moso,” eines Riesen, der der Sage nach auf seinem Weg von Samoa nach Fidschi hier auftrat. (Foto: Rickard Törnblad, CC BY-SA 4.0)

Neben den Sandstränden sind die an den felsigen Teilen der Küste vorkommenden “blowholes,” aus denen das Meerwasser durch den Wellengang geysirartig herausgepreßt wird, sehenswert. Ziemlich am südlichsten Punkt der Insel liegen die Alofaaga Blowholes Beim Dorf Taga von der South Coast Rd. ab.

Im Süden der Insel befindet sich der Pulemelei Mound, gemäß archäologischer Untersuchungen im Jahre 2002, ältestes Bauwerk Polynesiens – eine ca. 60×65 m große und 12 m hohe Basaltpyramide.

Es gibt zwei Lavafelder, die (noch) nicht überwuchert sind und durch ihre ausgedehnten großen schwarzen Flächen beeindrucken. Zum einen bei Sale'aula an der Nth. Coast Rd., Entstanden durch den Ausbruch des Mt. Matavanu, gut 130 m mächtig und Reste der zerstörten Dörfer Sale'aula und Salago sind noch sichtbar. Deutlich schwieriger zu erreichen, eigentlich nur durch mehrstündigen Fußmarsch ab dem Dorf Palia, ist der Mt. Matavanu Lookout In Kraternähe.

Aktivitäten

Korallenriff vor dem Strand von Falealupo (2016).

Korallenriff vor dem Strand von Falealupo (2016). (Foto: Rickard Törnblad, CC BY-SA 4.0)

Schwimmen, Tauchen, Schnorcheln (Beachte die Hinweise zur Strandnutzung). Sandstrände finden sich vor allem im Norden der Insel, die Südküste ist felsiger aus Lava.

Baden kann man im Weiher unter dem ganzjährig plätschernden Afu Aau Wasserfall Preis: 5 ST.

Surfer treffen sich Mai-Okt. am Aganoa Beach Die dortige “Lodge“ bietet „6 Tage all-inclusive ab 2000 $ p.P.”

Von Nov. bis Apr. sind die Wellen im Norden besser bei Manase. (Die dortigen Resorts Stevensons bzw. Le Lagoto verlangen pro Bungalow um $ 350, gewähren aber in der NS bis zu 50% Nachlaß. Fagamalo oder Lesolo Point

Küche

Kakaobohnen vor der Röstung zur Bereitung des örlichen koko -Getränks. Kakao als Kulturpflanze wurde zur deutschen Kolonialzeit eingeführt.

Kakaobohnen vor der Röstung zur Bereitung des örlichen koko -Getränks. Kakao als Kulturpflanze wurde zur deutschen Kolonialzeit eingeführt. (Foto: Teinesavaii, Public domain)

Unterkunft

Fales am Strand gibt es zu Preisen von ST 50-70.

Savaiian Hotel, Lalomalava. Tel.: +68551296 Preis: p.P., m.F.: Schlafsaal 55 ST / Bungalow 85 ST / mit A/C 175-220 ST.

Lauiula Beach Fales, Lano, Savai'i. Tel.: +685 53897

Amoa Resort (ehemals Siufaga Beach Resort), N Coast Rd, Savai'i. Tel.: +685 53518

Sicherheit

Freilaufende, aggressive Hunde können unangenehm werden.

Klima

Heiß und feucht.

Literatur

Mehrere Artikel zum Pulemelei Mound, in der Oktober-Ausgabe 2007 (Vol.42) der Zeitschrift Archaeology in Oceania, ISSN 0003-8121

GeoData

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