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Esta página también está en Español: Shibuya: guía de viaje

Haupthalle des Meiji-jingu-Schreins

Haupthalle des Meiji-jingu-Schreins (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

Der Bezirk Shibuya (渋谷区, shibuya-ku) bezeichnet einen der 23 Verwaltungsbezirke von Tokio. Er liegt im Südwesten der Yamanote-Ringlinie und umfasst das Einkaufs- und Vergnügungsviertel um den Bahnhof Shibuya, Omotesando zwischen Harajuku und Aoyama, dem Meiji-Schrein und dem Yoyogi-Park, das Ausgehviertel Ebisu und den Modebezirk Daikanyama.

Mobilität

Zur allgemeinen Anreise siehe Tokio#Anreise. In Tokio angekommen erreicht man Shibuya am Besten über die mitten durch den Bezirk verlaufende Yamanote-Ringlinie oder eine der diese querenden U-Bahn-Linien. Die wichtigsten Stationen der Yamanote-Linie sind:

  • Harajuku im Norden. Hier kreuzt die Chiyoda-Linie, die im Westen verlängert oder per Umstieg weit in die südwestlichen Vororte verkehrt.
  • Shibuya im Zentrum. Hier kreuzt die Hanzomon- und die Ginza-Linie. In die westlichen Vororte verkehren ebenfalls mehrere Vorortlinien.
  • Ebisu im Süden. Hier kreuzt die Hibiya-Linie.

Etwa parallel zur Yamanote-Linie verläuft die Fukutoshin-Ubahnlinie (F). Von Ost nach West verlaufen die Tōei-Ōedo-Linie (E) ganz im Norden, die Chiyoda-Linie (C), die Hanzomon-Linie (Z) und die Hibiya-Linie (H). Die Ginza-Linie (G) kommt parallel der Hanzomon-Linie von Osten und endet im Zentrum von Shibuya am gleichnamigen Bahnhof. Im Bezirk verkehren diverse Buslinien. Mit dem Auto erreicht man Shibuya unter anderem über eine Autobahn im Norden und eine im Zentrum des Bezirks.

Sehenswürdigkeiten

Shibuya

Hachikō-Kreuzung

Hachikō-Kreuzung (Foto: Grueslayer, CC BY-SA 4.0)

Die Gegend um den gleichnamigen Bahnhof (

  • 渋谷, JR Yamanote-, Saikyo-Linie; U-Bahn Hanzomon- (Z01), Ginza-Linie (G01); Keio Inokashira-Linie; Tokyu Toyoko-, Den-en-toshi-Linie), nordwestlich und etwas auch nordöstlich davon. Im Süden befindet sich der eher unattraktive Busbahnhof. Jeder Teenager in Japan kennt das Einkaufs- und Ausgehviertel für vornehmlich junge Tokyoter, das sich westlich des Bahnhofs erstreckt.

Hachiko-Kreuzung (ハチコー交差点, ​hachiko kōsaten; JR, U-Bahn, Keio, Tokyu: Shibuya) Direkt vor dem Nordwest-Ausgang der JR Station, gegenüber drei riesigen Videoleinwänden, liegt eine sternförmige Straßenkreuzung, über die bei Grün große Mengen von Fußgängern strömen. Gut zu beobachten ist dieses Spektakel von Cafés und Bars in den oberen Stockwerken um den Platz herum. So vom Starbucks Café aus, das im zweiten Stock des "Q-Front"-Gebäudes liegt (das mit der größten Leinwand) oder von der Bar im obersten Stockwerk des MAGNET SHIBUYA gegenüber vom Bahnhof. Nach einer halben Minute ist das Spektakel vorbei und der Verkehr fließt wieder. Merkmal: Kreuzung.

  • Center Gai (センター街, ​senta-gai; JR, U-Bahn, Keio, Tokyu: Shibuya) Die schmale Straße Center Gai führt zwischen den Videoleinwänden hindurch ins volle, laute Gewühl, mit plärrenden Lautsprechern, Fastfood-Restaurants, Klamotten-, Platten- und Videospielläden und ist einer der Plätze, von denen Japans Jugendmodetrends entspringen. Auf jeden Fall wohl der beste Platz, um Shibuya zu erleben, Reizüberflutung garantiert.

Museen und Gallerien

  • Bunkamura, 2-24-1 Dogenzaka, Shibuya-ku (JR, U-Bahn, Keio, Tokyu: Shibuya) Das „Kulturdorf“ ist ein Kulturkomplex mit Museum, Kino, Theater, Konzerten, einem Buchladen für Kunst und Design und ein Ableger des Cafés Les Deux Magots aus Paris im Untergeschoss und einem Biergarten auf dem Dach.

Harajuku/ Aoyama

Harajuku

  • (原宿) reicht vom gleichnamigen Bahnhof (JR Yamanote-Linie) und Meijijingumae (U-Bahn Chiyoda-Linie), entlang und um die Omotesando herum, bis hinauf zur Station Omotesando (表参道, U-Bahnen Chiyoda-Linie, Hanzomon-Linie, Ginza-Linie), die Gegend heisst Aoyama (青山). Zu Fuss kann man die Omotesando von Shibuya in einer Viertelstunde über die Meiji-dori- (nach Harajuku) oder die Aoyama-Dori-Strasse (nach Aoyama) erreicht werden.

Omotesando (表参道, ​omotesandō; JR: Harajuku, U-Bahn: Meijijingumae, Omotesando). Tokios Antwort auf die Champs-Elysees und Gegengewicht zur Ginza, alle wichtigen Kleidermarken reihen hier ihre Vorzeigeladen aneinander, entworfen von der Crème de la Crème der Architekten. Als Kontrast dazu sind die kleinen Nebenstraßen voll von mittelgroßen und kleinen Klamottenläden und Cafés. Bemerkenswert sind die Gebäude von Dior (von den Architekten SANAA Sejima+Nishizawa), Tod's (Toyo Ito), Louis Vuitton (Jun Aoki), Hanae Mori Building (Kenzo Tange), Omotesando One (Kengo Kuma), Prada (Herzog & de Meuron) und das neue Omotesando Hills (Tadao Ando).

Nudeln als Symbole von Spenden

Nudeln als Symbole von Spenden (Foto: Bgabel, CC BY-SA 3.0)

  • Meiji-Schrein (明治神宮, ​meiji jingū; JR Harajuku, U-Bahn: Meijijingumae). Tel.: +81 (0)3 3379 55 11 Geöffnet: Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Preis: Eintritt frei. Erbaut 1920 zum Gedenken an den Kaiser Meiji, ist Tokyos grösster Schrein und umgeben von Wald abgeschirmt vom Lärm und Trubel in Harajuku. Das dazugehörige Schatzmuseum ist von 9.00 bis 16.30 Uhr geöffnet und kostet 500 Yen Eintritt. Eine Besonderheit: meist sind am Eingang der Schreine Sake-Fässer aufgestellt als Symbole für die Spender, am Eingang des Meiji stehen einträchtig auch Fässer mit Bourgogne-Wein, neben der Haupthalle sind es auch Nudeln.Im Wald um den Schrein liegt auch ein abgetrennter Garten. Dieser Innere Garten mit Liliengärten, Azaleen, Teich und Teehaus geht auf einen Fürstengarten aus dem 17. Jahrhundert zurück, lange bevor der Meiji-Schrein errichtet wurde. Nachdem er in Besitz der kaiserlichen Familie kam, hielt sich der Meiji-Kaiser hier gern auf und so wurde er später in das Schreingelände zu seinem Gedenken integriert. Der Eintritt in den Garten kostet 500 Yen.
  • Yoyogi Turnhallen (国立代々木競技場, ​kokuritsu yoyogi kyogijō; JR: Harajuku, U-Bahn: Meijijingumae) Die Turnhallen wurden für die XVIII. Olympischen Spiele 1964 vom japanischen Architekten Kenzo Tange entworfen und beeindrucken durch ihre fantastische Dachkonstruktion. In den Hallen finden neben Turniere von Tennis über Volleyball bis Eiskunstlauf auch Konzerte statt, zwischen beiden Hallen gibt es ein Schwimmbad (インドーア50, indōa gojū).
  • Yoyogi-Park (代々木公園, ​yoyogi kōen), 渋谷区代々木神園町2-1 (JR Harajuku, U-Bahn: Meijijingumae). Tel.: +81 (0)3 3469 60 81 Weitläufiger Landschaftspark mit unterschiedlich gestalteten Bereichen, darunter ein sehenswerter Staudengarten und ein Kirschblütenhain. Der Park zwischen Meiji-Schreinanlage und den Turnhallen gelegene Park bietet auch eigene Radfahrwege, Hundewiesen und andere Aktivitäten, für die er von den Tokiotern viel besucht wird. Preis: Eintritt frei.

Museen und Galerien

  • Spiral Building (An der U-Bahn-Station Omotesando). Tel.: (0)334981171 Vom japanischen Architeken Fumihiko Maki, mit Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, Vorträgen, Café, Läden mit alternativer Musik und Postkarten.
  • Watari-um (ワタリウム美術館), 3-7-6 Jingumae, Shibuya-ku (U-Bahn-Station Gaienmae). Tel.: (0)334023001 Vom Schweizer Architekten Mario Botta, mit Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, Café (an Sonntagen) und Shop. Geöffnet: Mo – So 11.00 – 19.00 Uhr, Mi bis 21.00 Uhr.

Ebisu

  • Ebisu (恵比寿, ​ebisu oder auch yebisu) Um den Bahnhof der Yamanote-Ringlinie, eine Station südlich von Shibuya, ist es wesentlich ruhiger als das aufgeregte und laute Shibuya und das Klientel knapp zehn Jahre älter. Die Umgebung bietet viele kleine Bars und Restaurants und nur einen Fussmarsch entfernt von Daikanyama. Ein Laufband verbindet die Station mit dem etwas weiter südlichen Yebisu Garden Place. Merkmale: Fahrstuhl, Behinderten-WC, Anreise, Gebäude.

Museen und Galerien

  • Tokyo Metropolitan Museum for Photography (東京都写真美術館, ​tokyo-to shashin bijutsukan), Yebisu Garden Place, 1-13-3 Mita, Meguro-ku (JR und U-Bahn: Ebisu) Geöffnet: Di–So 10:00–18:00, Do–Fr bis 20:00.

Aktivitäten

Sport

Die Yoyogi-Turnhallen sind ein eindrucksvoller Anblick

Die Yoyogi-Turnhallen sind ein eindrucksvoller Anblick (Foto: kanegen from Tokyo, Japan, CC BY 2.0)

  • Yoyogi Turnhallen (国立代々木競技場, ​kokuritsu yoyogi kyōgijō; JR: Harajuku, U-Bahn: Meijijingumae) Die Turnhallen wurden für die XVIII. Olympischen Spiele 1964 vom japanischen Architekten Kenzo Tange entworfen und beeindrucken durch ihre fantastische Dachkonstruktion. In den Hallen finden neben Turnieren von Tennis über Volleyball bis Eiskunstlauf auch Konzerte statt, zwischen beiden Hallen gibts es ein Schwimmbad (インドーア50, indōa gojū).

Im Meiji-Jingu-gaien, dem äußeren Gelände des Meiji-Schreins haben sich um das Olympiastadion von 1964 Sportstätten angesammelt, von professionellem Baseball, Rugby, Leichtathletik bis hin zu Batting Centers und Futsal-Plätzen für jedermann. Dazwischen befinden sich auch mehrere kleine Parks.

  • Olympiastadion (国立競技場, ​kokuritsu-kyōgijō; JR: Sendagaya; Toei: Kokuritsu-kyōgijō)
  • Tokyo Sporthalle und Schwimmbad (東京体育館, ​tōkyō taiikukan; JR: Sendagaya; Toei: Kokuritsu-kyōgijō)
  • Jingu Baseballstadion (明治神宮野球場), 東京都新宿区霞ケ丘町3-1 (JR: Sendagaya; Toei: Kokuritsu-kyōgijō; U-Bahn: Gaienmae)
  • Rugbystadion (U-Bahn: Gaienmae).

Einkaufen

Das markante Einkaufszentrum Shibuya 109 ist schon vom Bahnhof leicht zu erkennen. (Foto: Shibuya_109_Building_Tokyo_January_2006.jpg : User:Chris 73
derivative work: C, CC BY-SA 3.0)

  • Shibuya 109 (westlich der Shibuya-Kreuzung, gegenüber vom Bahnhof) Mit dem großen, zylindrischen Turm an der Verzweigung zweier großer Straßen ist das Kaufhauses sehr auffällig. Vollgestopft mit Teenagermode und entsprechenden Restaurants kann sich ein Besuch lohnen.
  • MAGNET SHIBUYA (nördlich der Shibuya-Kreuzung, gegenüber vom Bahnhof) Kaufhaus gegenüber dem Bahnhof mit vielen, teils wechselnden Läden zu Popkultur, beispielsweise zu einzelnen Anime-, Manga- und Gamefranchises.

Küche

Harajuku-Crêpe

Harajuku-Crêpe (Foto: KKPCW, CC BY-SA 4.0)

In der

  • Takeshita-dōri (竹下通り), die sich vom Bahnhof Harajuku nach Osten erstreckt, sowie in den Nebengassen finden sich eine große Zahl an Cafés und Streetfood-Läden, die vor allem ausgefallene und niedlich hergerichtete süße und kleine herzhafte Gerichte anbieten. Insbesondere gibt es mehrere Läden für Harajuku crêpe. Diese mit Früchten, Sahne, Eis und kleinen Kuchenstücken gefüllte Crêpe-Variante soll hier im Laden Marion Crêpe in der Mitte der Straße erfunden worden sein. Die schmale Straße ist jedoch oft auch für Tokioter Verhältnisse sehr voll, sodass ein Besuch je nach persönlicher Toleranz für Menschenmengen stressig sein kann.

In der Spain-zaka nahe der Center Gai in Shibuya haben sich eine Reihe von spanischen und anderen europäischen Restaurants angesiedelt. Den (Spitz)Namen erhielt die Gasse eigentlich wegen ihres gewundenen Verlaufs und der Treppen.

Ramen-Ya shima (らぁ麺や 嶋), 3-41-12 Shibuya, Honnmachi (U-Bahn-Oedo-Linie, Station Nishi-Shinjyuku 5, Ausgang A1 etwa 363 m) Die Salz-Ramen sind sehr beliebt. Jedes Stück des lokal verwendeten heimischen Chashu-Schweinefleischs wird mit Holzkohlefeuer gegrillt. Das Lokal besteht seit 2020. Geöffnet: Montag-Freitag 8.45-14.30. Preis: 1.000-3.000 Yen.

  • Tamatebako (海鮮バイキング&浜焼きBBQ 玉手箱), 〒150-0042 Tokyo, Shibuya, Udagawacho, 33−12 サイドR地下1階 J+R Bldg Fisch- und Meeresfrüchtebuffet. Eines der ersten Restaurants mit offiziell rassistischer Preispolitik. Japaner zahlen ¥ 1000 weniger. Begründet wird das damit, daß Ausländer länger bräuchten zum Essen. Die Aufenthaltszeit ist allgemein sowieso auf 9o Minuten begrenzt. Geöffnet: 11.30-22.30. Preis: All-you-can-eat Mo.-Fr. vor 16 Uhr ¥ 6000, ab 18 Uhr +¥ 1000, Wochenednen +¥ 2000 all das noch + 10% MWst.

Yamashita Honki Udon (Udon), Shibuya, Udagawacho, 21−7 (am Anfang der Center Gai rechts) Guter Udon-Laden im ersten Stock am Anfang der Center Gai.

Unterkunft

Preiswert

  • Do-C Ebisu, 1-Chome-8-1 Ebisu, Shibuya-ku Kapselhotel mit Sauna am Bahnhof Ebisu.

Mittel

Gehoben

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