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Questa pagina è disponibile anche in Italiano: Zamora (Spagna): guida di viaggio

Zamora ist eine Provinzstadt in der autonomen Region Kastilien-León.

Hintergrund

Zamora liegt am Ufer des Duero und an der Via de la Plata, der alten Römerstraße. Bei der Eroberung durch die Mauren wurde Zamora 981 zerstört, aber im 11. Jh. von Ferdinand I wieder aufgebaut. 1065 wurde Zamora Residenz von Urraca, der Tochter von Ferdinand I. In der Altstadt stehen bedeutende romanische Bauwerke, die zum historischen Ensemble erklärt wurden. Die Stadtmauer, Paläste und Kirchen bezeugen noch heute Zamaoras Bedeutung während des Mittelalters. Zamora wird auch als Juwel der Romanik bezeichnet. Die Stadt lag im Grenzgebiet (Christen und Mauren) und wurde deshalb im Mittelalter oft angegriffen und belagert.

Zamora

Zamora (Foto: FirkinCat, CC BY-SA 3.0 es)

Anreise

Mit dem Flugzeug

Der nächste Flughafen ist der Flughafen Salamanca (IATA: SLM)), 62 km).

Auf der Straße

Zamora liegt an der ehemaligen Via de la Plata. Die moderne Straße trägt die Bezeichnung N-630 bzw A-66. Von Zamora sind es 62 km nach Salamanca und 70 km nach Astorga.

Titel

Dom

Dom (Foto: Oscar Ariz, CC BY-SA 3.0)

Wassermühlen, Aceñas de Olivares

Wassermühlen, Aceñas de Olivares (Foto: Miguel Ángel Quintas, CC BY-SA 3.0)

Santa María Magdalena (Foto: Yildori, CC BY-SA 3.0 es)

modernistischen Gebäude. Sagasta Platz (Foto: Miguel Ángel Quintas, CC BY-SA 3.0)

Fluss Douro, Zamora

Fluss Douro, Zamora (Foto: Paula García, CC BY-SA 3.0)

Schloss und Kathedrale

Schloss und Kathedrale (Foto: Miguel Ángel Quintas, CC BY-SA 3.0)

Baltasar Lobo Skulptur, Schloss

Baltasar Lobo Skulptur, Schloss (Foto: Miguel Ángel Quintas, CC BY-SA 3.0)

Karwoche

Karwoche (Foto: Paula García, CC BY-SA 3.0)

San Pedro de la Nave (Kirche), Campillo, Zamora

San Pedro de la Nave (Kirche), Campillo, Zamora (Foto: Miguel Ángel Quintas, CC BY-SA 3.0)

Lago de Sanabria (See), Zamora (Foto: Miguel Ángel Quintas, CC BY-SA 3.0)

Moreruela Kloster

Moreruela Kloster (Foto: Paula García, CC BY-SA 3.0)

Arribes Río Duero, Zamora

Arribes Río Duero, Zamora (Foto: Miguel Ángel Quintas, CC BY-SA 3.0)

Sehenswürdigkeiten

Die Stadt besitzt bedeutende romanische Bauwerke. Die Stadtmauern von 893, Paläste und Kirchen lassen erahnen, dass Zamora im Mittelalter große Bedeutung besaß.

  • Stadtmauer. Wegen ihres dreifachen Befestigungsrings wird die Stadt La bien Cercada (die gut geschützte Stadt) genannt. Der erste Ring ist fast vollständig erhalten. Die Stadttore Portillo de la Traición, Puerta de Doña Urraca sowie die Puerta del Obispo sind sehenswert.
  • Catedral de Zamora Wohl das bedeutendste romanische Bauwerk in Spanien. Es wurde von 1151 bis 1174 errichtet. Später wurden gotische Elemente zugefügt. Die Kathedrale hat sechs Schiffe. Das Kuppelgewölbe mit 16 Doppelbögen stützt die Schuppenwerkkuppel. Diese ungewöhnliche Kuppel im byzantinischen Stil aus dem 12. Jh. ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Glockenturm hat einen quadratischen Grundriss stammt aus dem 13. Jh. Die Kathedrale birgt viele Kunstschätze, u. a. das Chorgestühl von Cristo de las Injurias, das Bildnis der Nuestra Senora de la Majestad (Mutter Gottes). Geöffnet: 1. Okt–6. Jan: Di–Sa 10:00–14:00 , 16:30–18:00, 2. Mär–30. Sep: Di–So 10:00–13:00, 17:00–20:00, 6. Jan–2. Mär: Di–So 10:00–14:00, 16:30–18:30. Preis: 3,00 €.
  • Auf den engen, gepflasterten Gassen hin zur Plaza Mayor liegen die romanischen Kirchen

San Pedro y San Ildefonso (iglesia de San Pedro y San Ildefonso) Mit dem gotischem Kreuzrippengewölbe.

  • Santa María Magdalena (iglesia de Santa María Magdalena) Mit den mit Pflanzenmotiven geschmückten Apsiden und Portale.
  • San Cipriano (iglesia de San Cipriano) Mit den ältesten Reliefs der Stadt.

Es lohnt sich, die Kapitelle und die Stirnbögen der romanischen Kirchen anzusehen.

  • Bedeutende profane Gebäude aus der Renaissance sind:
    Hospital de la Encarnación. Sitz der Provinzregierung.
  • Altes Rathaus. Durch die Katholischen Könige errichtet.
  • Momos-Palast (Palacio de los Momos) Heute das Landgericht.
  • Cordón-Palast. Heute Zamora-Museum.
  • Palacio de Comte de Aliste. Der schöne Palast aus dem 15. Jh. mit Blick auf den Duero beherbergt heute den Parador de Zamora.
  • Steinbrücke über den Duero. Aus dem 12. Jh.
  • Die Semana Santa (Karwoche) ist eine gute Gelegenheiten Zamora zu besuchen. Die Karwoche von Zamora wird als international touristisch bedeutend bezeichnet. Sie ist wegen der gregorianischen Gesänge und Choräle etwas Besonderes und eine der prächtigsten und emotionalsten Veranstaltungen. In ihr werden Frömmigkeit, Farbenpracht, Kunst und Musik eindrucksvoll vereint.
  • Casino de Zamora (Círculo de Zamora) erbaut 1905-1910 im Stil des Arte Nova (Jugendstil).
  • Casa del Cid (Palacio de Arias Gonzalo)
  • Espíritu Santo (iglesia del Espíritu Santo)

Küche

  • Der Schafkäse Zamorana D.O.P wird in Zamora hergestellt.
  • In der Umgebung der Calle Herreros wird Wein mit der D.O. (Herkunftsbezeichnung) Toro (Chato) mit einer Scheibe Tocino (Speck) oder Carne de Cerdo frita (gebratenes Schweinefleisch) serviert.

Unterkunft

  • Parador von Zamora, in einem Renaissance Palast der Grafen von Alba de Aliste aus dem 15. Jh. Vom Hotel hat man einen Blick auf den Duero und die alte Steinbrücke aus dem 12. Jh.

Ausflüge

In der Provinz Zamora liegen interessante historische Orte. Die Via de la Plata (Römerstraße) ist besonders attraktiv. Orte wie Benavente, Valparaíso oder La Hiniesta haben Sehenswürdigkeiten zu bieten. Auf der Duero-Route findet man zahlreiche Burgen. Im 10. Jh. verlief hier die Grenze zwischen dem von Mauren und Christen beherrschten Gebiet.
Toro mit seinen Weinbergen und Arribes del Duero sind interessante Orte. Auch der Naturpark Sanabria-See ist einen Besuch wert. Umgeben von schöner Berglandschaft liegt der größte See von Spanien.

zamora.es (es) – Offizielle Webseite von Zamora

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