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Rietvlei Nature Reserve ist ein für afrikanische Verhältnisse kleines Naturschutzgebiet in Tshwane.

Hintergrund

Der Begriff "Vlei" deutet auf eine Salz-Ton-Pfanne hin, welche sich gut für eine Wasserspeicherung eignet.
Das Gelände wurde im Jahre 1929 von der Verwaltung gekauft um ein Wasserreservoir entstehen zu lassen. 1934 errichtete man den Stausee mit Hilfe einer Erdkonstruktion, die ohne Maschinen geschaffen wurde. Esel, deren Eisenbeschläge immer noch am Hügel hinter dem Yacht Club zu finden sind, dienten als Lastenträger für das Erdmaterial.
Im Jahre 1948 erklärte die Stadt Pretoria die umliegende Landschaft zum Reservat.
Es handelt sich um ein meist offenes hügeliges Grasland mit kleinen Ansammlungen heimischer Bäume. Auch ein selten in Südafrika zu findenes Moor gehört zum Park.

Der See wird von einem Gewässer, dessen Name von "Sesmylspruit", "Six Mile Spruit", "Six Miles" bis zu "Six Miles Spruit" variert, gespeist. Im Reservat gibt es vier Quellen und eine findet man außerhalb des Naturschutzgebietes. Der entstandene See versorgt die nördlich gelegenen Stadt Tshwane mit etwas Trinkwasser (aber nur ca 3%).
Ein uralter Lavastrom verläuft von Nord nach Süd.

Flora und Fauna

Bäume und Sträucher

Acacia karroo im Winter

Acacia karroo im Winter (Foto: Paul venter, CC BY-SA 3.0)

Buddleja salviifolia (Sommerflieder)

Buddleja salviifolia (Sommerflieder) (Foto: Marco Schmidt [1], CC BY-SA 3.0)

Herbstlaub im Winter von Combretum erythrophyllum

Herbstlaub im Winter von Combretum erythrophyllum (Foto: JMK, CC BY-SA 3.0)

Blätter von Combretum erythrophyllum

Blätter von Combretum erythrophyllum (Foto: JMK, CC BY-SA 3.0)

Euclea crispa gehört zu den Ebenholzgewächsen

Euclea crispa gehört zu den Ebenholzgewächsen (Foto: Paul venter, CC BY-SA 3.0)

Vor allem im Sommer können in dieser Landschaft sehr gut Vögel beobachtet werden. Es soll 272 Vogelarten und 530 Pflanzenarten geben. Flusspferde sind vor allem wegen des langen Grases schwer auszumachen. Und den Nashörnern hat man vor einigen Jahren von Fachkundigen Rangern die Hörner wegnehmen lassen um zu vermeiden das Wilderer es tun. Verschiedene Antilopenarten, wie Weißschwanzgnu, Elenantilope, Blesbock, Springbock, Riedbock, Wasserbock, Steinböckchen, Kronenducker, Bleichböckchen grasen auf den Hügeln. Man hat versucht Geparden anzusiedeln um das ökologische Gleichgewicht zu erhalten. Es soll auch noch Hyänen, Büffel, Schabrackenschakale, Zebras, geben.
Löwen befinden sich in einem extra eingezäunten Gebiet.

Flora im Reservat

Autochthone Arten (einheimische)

Allochthone Arten (Exoten)

Klima

heute haben die Nashörner keine Hörner mehr! (Foto: User:(WT-shared) NJR ZA, CC BY-SA 4.0)

Typisch für eine Hochebene dieser Art sind heiße Tage im Sommer, die regelmäßig am Nachmittag mit einen Gewittersturm enden. Nicht selten blitzt und hagelt es.
Die Temperaturen im Sommer bewegen sich zwischen 16 °C in der Nacht und 30 °C am Tag. Die Winter sind mild und trocken. Die Temperaturen liegen zwischen 5 °C und 20 °C.

Anreise

Das Naturschutzgebiet liegt abseits der R21 zwischen Pretoria und dem Flughafen Johannesburg O.R. Tambo. Man nehme die 12 (M31 Nellmapios Dr., Irene) der R21, fahre Richtung Osten (es gibt einen braunen Wegweiser, der das Reservat anzeigt), an der ersten Kreuzung geht es rechts und nach ungefähr 2.5 km findet man ein anderes braunes Hinweisschild. Es geht links zum Eingang des Gebietes.

Die Tore stehen im Sommer von 6 Uhr bis 19 Uhr offen und im Winter von 6 bis 13 Uhr.??

Der O. R. Tambo International Airport (Johannesburg) liegt rund 50 km südlich von der Stadt Pretoria. Die kleinen Flughäfen in den Vororten Lanseria und Wonderboom sind nur von regionaler Bedeutung.

Gebühren/Permits

Es werden Eintrittsgebühren genommen und auch Kautionen.

Mobilität

Man kann als Tagestourist am besten selbst am Steuer durch den Park fahren.
30 km asphaltierte Straßen und 10 km nicht asphaltierte Straßen gibt es hierfür. Maximal bitte nur mit 30 km/Stunde fahren!

Sehenswürdigkeiten

  • Wilde Tiere erleben

Abseits der asphaltierten Hauptstraße sind die Chancen größer wilde Tiere zu erleben. Zwischen der Gwarry Route und der Hauptstraße hat man auf einer Reihe von nicht-asphaltierten freigegebenen Wegen die Möglichkeit Zebras, Flusspferde und anderes Großwild zu beobachten.

Wildtiere

  • Ein Steinwall, der von den Briten während des 2. Burenkrieges angelegt wurde.
  • Ein altes Gehöft aus 1900.

Aktivitäten

Man verlangt Kautionen, für das Benutzen der Einrichtungen.

Picknick Gegend (Foto: Nick Roux, CC BY-SA 1.0)

Beobachtungshütte in der Picknikgegend (Foto: Nick Roux, CC BY-SA 1.0)

Toilette

Toilette (Foto: NJR ZA, CC BY-SA 3.0)

  • Angeln. Tel.: +27 12 358-1811. Seewolf, Tilapia, Karpfen, Yellow fish. Preis: A onceoff R40 permit is required.
  • Vögel beobachten. Es gibt vier Unterstände in denen man Vögel beobachten kann. Die Hütte in der Picknick-Gegend ist in die Jahre gekommen und reparaturbedürftig. Dort können ernsthafte Ornithologen schon mal von den herumspringenden Kinder genervt werden. Ein Unterstand an der Vleiroute, der von den Friends of Rietvlei betreut wird ist in einem sehr guten Zustand und bietet eine gute Sicht auf die Vlei. Das Versteck an der Hauptstraße bietet eine schöne Sicht über den ganzen Rietvlei See, dort sind jedoch meistens viele Besucher.
  • Picknick. Die Picknickstelle an dem Marais-See kann saubere Toiletten Grillequipment und fließendes Wasser bieten. Wer hier relaxen möchte sollte eine Decke und Proviant mitbringen.
  • Pretoria Sailing Club. Tel.: +27 12 345-3576, +27 76 901-2690. Wer segeln möchte temporäres Clubmitglied werden. Es gibt Katboote (Laser) zu mieten.
  • Tagestour. Tel.: +27 12 345-2274. 4 Stunden geführte Tour. 10 bis 15 Personen. Preis: R50 pro Person, R250 Mindestkaution.
  • Übernachtung und Wanderung. Tel.: +27 12 345-2274. Gruppen von 6 bis 8 Personen. Geführte Wanderung von 21 km durch das Reservat. Übernachtet wird in zwei Rundhütten in denen es Betten, warmes und kaltes Wasser, Kochutensilien und Feuerholz gibt. Es gibt keine Elektrizität. Geöffnet: Von Freitag Nachmittag bis Sonntag Nachmittag. Preis: R150 pro Person, R300 Mindestkaution.
  • Tagesritt. Tel.: +27 12 345-2274. Gruppen von 6 bis 10 Personen. Pferd mit Sattel und Führer gehören dazu. Preis: R120 pro Person, R320 Mindestkaution.
  • Reitausflug mit Übernachtung. Tel.: +27 12 345-2274. Gruppen von 6 bis 8 Personen. Reiter sollten Reiterfahrung haben. Die Route geht über 36 km. Zwei einfache rondavels (Hütten) mit Betten, Matratzen, Kalt- und Warmwasser, Küchenutensilien und Feuerholz gehören dazu. Es gibt keinen Strom. Geöffnet: Freitag 17:00 bis Sonntag 12:00. Preis: R265 pro Person; R795 Mindestkaution.
  • Safari Trip in der Nacht. Bei einem 2 stündiger Aufenthalt werden Wildtiere mit speziellen Lichtspots beobachtet. Am Fish Eagel Lapa kann man dann hinterher am Feuer sitzen und grillen und seine mitgebrachtes Fleisch, seine Salate und Getränke genießen. Man wirbt mit: blankets in winter, bring and braai. Geöffnet: Mo–Sa 18:00–22:30. Preis: R135 pro Person, Kaution R500. Die "Fish Eagle Lapa" (Hütte) kann benutzt werden.
  • Privates Fest am Fish Eagle Lapa. Bis zu 30 Personen. Holz wird gestellt. Laute Musik ist nicht erlaubt. Bis Mitternacht muss der Platz geräumt sein. Geöffnet: in der Zeit 6:00–12:00. Preis: R600 sowie einer Kaution von R750.
  • Große Party. Maximum 200 Personen. Holz, Strom, Eismaschinen, Herd, Kühlraum und Kissen werden bereitgestellt. Geöffnet: 6:00-12:00. Preis: R2200; Man muss 3 Wochen im Voraus buchen.

Freiwillige

Lebt man vor Ort, kann man sich der

Einkaufen

  • Innerhalb des Parks gibt es den Rietvlei Coffee Shop.
  • Außerhalb des Parks gibt es einen den "Woolworths convenience shop" in der Nähe der Kreuzung M37 and M31.
  • Irene Village Mall (liegt an einem Abzweig der R21 etwa 4 km vom Eingang des Rietvlei Reserves entfernt). Das Einkaufszentrum ist nach der Stadt Irene benannt, welche aber jetzt Centurion heißt.

Unterkunft

Camping in der Anglergegend (Foto: Nick Roux, CC BY-SA 1.0)

  • Camping, Angel Gegend. Tel.: +27 12 358-1819. Preis: R60, R25 pro Auto.
  • Chalets. Tel.: +27 12 358-1819. Check-in: Between 6AM and 6PM. Preis: R750 pro chalet (maximal 6 Personen).

Weitere Unterkünfte kann man eventuell hier finden :Rietvlei Nature Reserve

Praktische Hinweise

Der Eintritt zum Park beläuft sich für Erwachsene auf R40 für Kinder von 6-16 Jahren auf R20. Kinder unter 5 haben freien Eintritt. Rentner und Behinderte bekommen Ermäßigung.

Rietvlei dam. (Foto: Nick Roux, CC BY-SA 1.0)

Rufous-naped Lark sitting on an ant hill. (Foto: Nick Roux, CC BY-SA 1.0)

Die Rietvlei (Reed marsh) hat eine Größe von 38 km² und verfügt über 91 km Straßen. 40 km dieser Straßen sind für jedermann befahrbar. 30 km davon sind asphaltiert und 10 km kann man für eine selbstgefahrene Safari nutzen.
Der Rietvlei und der Marais Stausee befinden sich innerhalb des Reservates.

Das Reservat besteht aus drei Hauptarealen: Man beachte die verschiedenen Telefonnummern:

  • The wildlife reserve area. Tel.: +27 12 358-1811. Picknik Areal mit Toiletten Grillmöglichkeiten ( braai) am Marais dam, four birdwatching hides are situated throughout the reserve and open to anyone in the reserve. Zwei Hütten lapas können gemietet werden.
  • Angel Areal. Tel.: +27 12 358-1819. Angelmöglichkeiten und Chalets.
  • Yacht Club. Tel.: +27 12 454-0637, +27 82 488-9900. Wird vom Pretoria Sailing Club verwaltet. Es sind nur Boote des Clubs erlaubt.

Küche

Es gibt den Rietvlei Coffee Shop und man kann jede Art von Verpflegung mitnehmen. Tiere füttern ist verboten.
Es gibt Trinkwasserstellen an verschiedenen Stellen, an denen man seinen Wagen verlassen kann. Alkohol ist erlaubt aber man wird bei Missbrauch aus dem Reservat verwiesen.

Sicherheit

Da es gefährliche Tiere im Reservat gibt, sollte man sein Auto nur an den ausgewiesenen Stellen, wie Picknickorten, Vogelhütten, Hütten (lapas) und Campingplätzen verlassen.
Baden ist nirgendwo erlaubt. Die Gewässer sind die Refugien der Flusspferde und Krokodile.

Ausflüge

In der Provinz Gauteng gibt es noch mehrere andere naturnahe sehenswerte Orte, die angebliche noch nicht überlaufen sind.

  • Sterkfontein Caves (Richtung Westen entlang dere N14 beschildert “Cradle of Humankind”). Tel.: +27 11 956-6342. Es gibt ein Führung durch das Höhlensystem in dem man frühe Hominiden und Affenknochen gefunden hat. Achtung es ist ein 2 km Weg. Interessiert man sich für die Evolution des Menschen kann man sich im Museum unterrichten lassen, die wichtigeren Fundstücke sind im Naturkundemuseum in Pretoria. Ein Restaurant und Shop sind auch vorhanden.

Rhino and Lion Nature Reserve, im Bereich der “Cradle of Humankind”. Tel.: +27 11 957-0106. Liegt in Krugersdorp; geboten werden: Safari-Trips, Wanderritte, Sternwarte, Bergsteigen und Klettern, Schwimmmöglichkeiten and Grillfeste und Picknickmöglichkeiten; Viele verschiedene Tierarten. Geöffnet: Di.-So. 8.00-17.00. Preis: R70.

  • Tswaing Meteorite Crater, Old Soutpan Rd (30 km north of Onderstepoort; nördlich Pretoria). Tel.: +27 12 790-2302. Ein perfekt erhaltener Meteor Krater nördlich von Pretoria Geöffnet: Mo.-Fr. 7.30-16.00, Wochenende 6.00-14.00. Preis: Ausländerspezialpreis 120 R.
  • Einfache Unterkünfte findet man in dem Ort Hartebeespoort und seinem Stausee im Hügelland von Magaliesberg (Magaliesberg).

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Woher diese Seite stammt

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ライセンス: CC BY-SA 4.0 · 出典 de.wikivoyage.org

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