Queensland (QLD) ist ein Bundesstaat von Australien und liegt im Nordosten des Kontinents. Benachbarte Bundesstaaten sind New South Wales im Süden, Südaustralien im Südwesten und das Northern Territory im Westen. Die Küste des Korallenmeeres, die Torres-Straße und der Golf von Carpentaria bilden im Osten und Norden eine natürliche Grenze.
Hintergrund
Wichtigste Attraktion ist das der Ostküste von Queensland vorgelagerte Korallenriff des
- Great Barrier Reef , einem 2028 km langen und zwischen 16 und 320 km breiten Wallriff mit einer Fläche von 278.000 km². Es ist eine UNESCO-Welterbestätte. Hiervon profitieren touristisch zahlreiche Inseln im Riff und Küstenorte am Riff.
Der Regenwald (englisch: wetlands) in Queensland ist ebenfalls von touristischem Interesse und nimmt eine Fläche von 32.700 km² ein, das sind lediglich 0,5 % der Fläche des Bundesstaats, aber diese Fläche erreicht einen Anteil von 57 % an allen Regenwäldern Australiens. Dieser Regenwald und die küstenfernen Regionen Queenslands gehören zum Outback.
Geschichte
Etwa 48000 vor Christus ließen sich in Queensland die ersten indigenen Aborigines nieder. Ersten Kontakt zu Europäern hatten sie nachweislich im März 1606 durch den holländischen Kapitän Willem Jansz, als dieser an der Westküste der Cape York-Halbinsel am Pennefather River an Land ging, wo er im Kampf mit Aborigines neun Mann verlor.1] Seine Bezeichnung „Nieuw Zelandt“ hat sich für diese Region nicht durchgesetzt, sondern erst bei der Benennung von [Neuseeland durch Abel Tasman. Die Entdeckung Australiens wird allerdings James Cook zugeschrieben, nachdem dieser am 19. April 1770 am Point Hicks landete; die offizielle Besitznahme für England fand am 20. August 1770 auf der Possession Island statt.
Bis zur britischen Kolonialisierung vergingen knapp 100 Jahre, denn sie begann erst am 6. Juni 1859 mit der Gründung einer britischen Kolonie durch Königin „Queen“ Victoria, woher sich die Bezeichnung „Queensland“ (deutsch: „Land der Königin“) ableitete. Die Abtrennung von New South Wales folgte am 10. Dezember 1859. Der wirtschaftliche Aufschwung von Queensland begann 1862 mit dem Anbau von Zuckerrohr in Ormiston und dehnte sich flächendeckend auf die gesamte Küstenregion aus, wo es 1869 bereits 28 Zuckerrohrmühlen gab.[2] Im August 1867 fand man Gold bei Gympie und 1872 am Palmer River, was einen Goldrausch auslöste. Am 1. Januar 1901 schloss sich Queensland als Bundesstaat Australien an.
Klima, Flora und Fauna
Queensland liegt in den Äußeren Tropen. Sie sind durch ganzjährig ziemlich konstant bleibende hohe Tagestemperaturen gekennzeichnet. Im Sommer (November bis März) liegen sie bei 32 °C tagsüber und 24 °C nachts („Tropennächte“). In den Sommer fällt gleichzeitig die Regenzeit mit monatlichen 15 Regentagen bei hoher Luftfeuchtigkeit (79 %). Zwischen Juni und September liegen die Tagestemperaturen um die 26 °C, nachts kühlt es auf 18 °C ab. In den Höhenlagen der Atherton Tablelands ist es ganzjährig ein wenig kühler.
Mit über 100 Säugetierarten hält sich der Artenreichtum in den Regenwäldern von Queensland in Grenzen (ganz Australien: 315 Arten). Hervorzuheben sind streng endemische Arten wie Kängurus, Quokkas oder Wombats. Unter den 162 Reptilienarten befinden sich die bis zu 6 m langen Leisten- und Salzwasserkrokodile sowie Giftschlangen wie Taipan und Todesotter. Es können bis zu 430 Vogelarten beobachtet werden, darunter viele Wasservögel wie Kormorane oder Pelikane und der flugunfähige Kasuar. Schätzungen gehen von bis zu 4000 Pflanzenarten aus, darunter alleine 925 Baumarten wie die Bunya-Araukarie, der Kauri-Baum, der Satinay-Baum, die Würgerfeige oder der mit roten Blüten versehene Waratah.
Reisevorbereitung
Queensland kann ein eigenständiges Reiseziel darstellen (beispielsweise das Great Barrier Reef). Dann ist die beste Reisezeit zwischen Juni und Oktober, wo nicht sehr viele Einheimische unterwegs sind.
Regionen
Politisch gibt es 322 Counties, geografisch gilt folgende Einteilung:
Central Queensland
- Darling Downs
- Far North Queensland
- North Queensland
- South East Queensland mit
Gold Coast Region
- Sunshine Coast Region
- South West Queensland
- Whitsunday Region
- Wide Bay–Burnett.
Orte
- Birdsville - historisches Dorf, Beginn oder Ende des populären Birdsville Track
- Brisbane - ist die Hauptstadt und mit 2,3 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Bundesstaats.
- Bundaberg - 1870 gegründet mit heute 53.000 Einwohnern.
- Cairns - 153.000 Einwohner und Ausgangsort für Reisen in den Regenwald oder zum Great Barrier Reef.
- Gold Coast - Die Touristenregion Gold Coast wurde 1958 zu einer Großstadt zusammengelegt und hat heute 608.000 Einwohner.
- Kuranda - 1888 als Goldgräbersiedlung entstanden, ist heute der Endpunkt der Kuranda Scenic Railway.
- Rockhampton - 1858 gegründet, hat heute 63.000 Einwohner und liegt am Südlichen Wendekreis.
- Sunshine Coast - weniger dicht besiedelt, 284.000 Einwohner..
- Townsville - 173.000 Einwohner.
- Toowoomba - 108.000 Einwohner.
- Tully - mit 4317 mm Jahresniederschlag der regenreichste Ort Australiens.
Nationalparks

Mangroven im Daintree-Nationalpark (Foto: Dhx1, CC0)
In Queensland gibt es 237 Nationalparks, das sind mehr als in jedem anderen Bundesstaat Australiens. Zu den populärsten gehören:
- Carnarvon National Park: Liegt im Outback, berühmt für seine Sandsteinfelsen, Aborigine-Felsmalereien und üppige Vegetation.
- Daintree National Park : hier befindet sich der weltweit älteste primäre Regenwald.
- Girraween National Park: ausbalancierte Steinfelsen mit dem Pyramid hiking track, dem Wanderweg mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad.
- Glass House Mountains National Park: Vulkane mit Blick auf die Sunshine Coast.
- Great Barrier Reef Marine Park: Schutzgebiet eines Teils des Großen Barriere-Riffs.
- K'gari / Fraser Island National Park : Schutzgebiet um die weltweit größte Sandinsel Fraser Island.
- Lamington National Park : geschützter primärer Regenwald.
- Noosa National Park: ein an der Küste liegendes Schutzgebiet mit Surfstränden.
- Springbrook National Park : Bekannt durch einen natürlichen Felsbogen und Wasserfälle
- Tamborine National Park: Im Hinterland der Goldküste.
- Whitsunday Islands National Park: Weiße Sandstrände, tropische Gewässer und populäre Insel-Resorts.
Weitere Ziele

Fraser Island (Foto: Sensenmann, Public domain)
Inseln
- Im Great Barrier Reef befinden sich unter anderem folgende touristisch interessante Inseln:
Die Whitsunday Islands sind eine Inselgruppe von 74 Inseln wie
Whitsunday Island mit dem Whitehaven Beach. Die Inselgruppe wurde benannt nach dem Pfingstsonntag (englisch: Whitsunday), dem 3. Juni 1770, als James Cook sie entdeckt hatte[3]. Zur Inselgruppe gehören unter anderem noch - Hook Island,
- Hamilton Island
- Dunk Island
- Green Island
- Magnetic Island
- Nicht zum Great Barrier Reef gehören insbesondere
- Townshend Island.
Wasserfälle
Die
- Wallaman Falls sind mit einer Fallhöhe von 268 Metern Australiens höchste Wasserfälle und befinden sich im Girringun National Park. Auch die zweit höchsten Wasserfälle liegen in Queensland, die 243 m hohen Surprise Creek Waterfalls.
Berge/Flüsse/Seen
Höchster Berg in Queensland ist der Mount Bartle Frere im Wooroonooran National Park mit 1622 Metern, längster Fluss ist mit 1.004 Kilometern der Flinders River, der in den Golf von Carpentaria mündet. Größter Binnensee mit 220 km² Fläche ist der Lake Dalrymple.
Ausflüge
Die Kuranda Scenic Railway ist ein nostalgischer Panoramazug, der von Cairns über 34 km nach Kuranda vorbei an spektakulären Wasserfällen über atemberaubende Viadukte führt. Die Rückfahrt kann anstatt mit demselben Zug auch mit der 7,5 km langen Seilbahn Skyrail Rainforest Cableway angetreten werden.
- Der Regenwald auf der Kap-York-Halbinsel im Norden des Staates.
- Whitsunday Islands. Die Inselgruppe ist Teil der UNESCO-Welterbestätte Great Barrier Reef.
- Wer sich der tropischen Hitze temporär entziehen möchte, kann die bis zu 486 Meter hohen Atherton Tablelands aufsuchen. Hier gibt es wunderschöne Seen, Wasserfälle, reichlich rote Erde und tropischen Regenwald. Es ist höhenbedingt kühler, das Tempo ist langsamer, und es herrscht eine entspannte Atmosphäre. Das reiche Tableland ist berühmt für den Anbau von Erdnüssen, Mais und Kartoffeln. Die Gegend hat auch eine Reihe von natürlichen Sehenswürdigkeiten wie den Curtain Fig Tree, die Millaa Millaa Falls, Kraterseen und interessante Felsformationen.
- Der The Savannahlander bietet eine einzigartige viertägige Zugreise von Cairns nach Forsayth, eine Möglichkeit, den australischen Outback kennenzulernen.
Anreise
Mit dem Flugzeug
- Brisbane International Airport (Brisbane Airport, IATA: BNE)
- Cairns International Airport (Cairns Airport, IATA: CNS)
- Gold Coast Airport (IATA: OOL) Bis 1999 Coolangatta Airport.
Mit der Bahn
Einzelheiten zu diesem Bundesstaat in Reisen mit dem Zug in Australien.
Auf der Straße
- Der ganz Australien umkreisende National Highway führt von Sydney in New South Wales kommend über 917 km nach Brisbane. Von hier verbindet er die Küstenstädte Rockhampton, Townsville und Cairns. Zwischen Cairns und Normanton (685 km) verläuft der über den klassischen Savannah Way, der teilweise eine Naturpiste mit Wellblechprofil und ohne Flussbrücken ist. Es handelt sich fahrtechnisch um die schwierigste Teilstrecke des , wo sich nur wenige Ortschaften wie Mount Surprise, Georgetown, Croydon oder Blackbull befinden. Westlich von Mount Isa führt der bei Camooweal in das Northern Territory.
- Der National Highway 54 oder Warrego Hwy ab Brisbane.
- Der National Highway oder Capricorn Hwy ab Rockhampton.
- Der National Highway 78 oder Flinders Hwy ab Townsville.
Mobilität
Flüge zu 23 kleinen Landeplätzen im Hinterland werden von der Staatsregierung subventioniert, es gelten Preisobergrenzen. Die meisten Ausschreibungen hat 2022 RegionalExpress gewonnen (und befindet sich seit August 2024 im Insolvenzverfahren im Eigenverantwortung). (Stand: Mär 2025)
Langstreckenbusse werden von verschiedenen Unternehmen bedient. Sie verkehren teilweise nur ein Mal pro Woche (Srecken- und Fahrpläne).
Für alle Regionalzüge von Queensland Rail City Train und die lokalen Buslinien von Translink gilt die für ganz Queensland eingeführte 50 Cent Fare. Das Zonensystem ist damit seit August 2024 hinfällig. Zur Bezahlung dieser braucht man die go-Wertkarte. Für Besucher gibt es zusätzlich die go explore-Tageskarte zu A$ 1,50. Der Tarif gilt nicht für die Flughafenlinien und Airtrain sowie einige Fähren. Schwarzfahren kostet bis A$ 322. (Stand: Mär 2025)
Straßenverkehr
Es herrscht Linksverkehr, für den Rechtsverkehr gewöhnten Fahrer sind deshalb Kreuzungen und Kreisverkehr gewöhnungsbedürftig. Für Radfahrer und E-Roller besteht Helmpflicht.
Verkehrskameras überwachen nicht nur Geschwindigkeit, sondern automatisiert auch das Anlegen von Sicherheitsgurten, Handynutzung. Es gibt auch „Point-to-point“-Kameras, d. h. das Nummernschild wird am Beginn und Ende einer Strecke erfaßt, um berechnen zu können ob die Distanz nicht schneller als zulässig gefahren wurde. Als Tourist mit einem Mietwagen sind damit verbundene Punkte für den Führerschein weniger bedrohlich, gegen die automatisierten Strafen kann man sich nur schwer wehren, die bucht der Vermieter ggf. schnell von der Kreditkarte. Die auf Ebene des Bundesstaats festgesetzen Geldbussen sind hoch, so kostet das Telefonieren ohne Freisprechanlage 1000 A$. (Stand: Dez 2022)
Weitere Sehenswürdigkeiten
Aborigine Felskunst
Am bekanntesten ist die Kunstgalerie im Carnarvon Gorge Nationalpark, die einige der feinsten Aborigine-Felskunstwerke in Australien enthält. Nur 5,6 km vom Ausgangspunkt des Wanderwegs entfernt, an der Kreuzung des Kamoloo Creek, führt ein ausgeschilderter Zugangsweg vom Hauptwanderweg stromaufwärts über Querung Nummer 10 ab und bietet einen Anstieg zur Basis des Plateaus, wo sich die Stätte befindet. Diese umfangreiche Galerie enthält mehr als 600 Schablonen und 1300 Gravuren. Die Aborigine-Felskunst an den Sandsteinüberhängen ist eine fragile Erinnerung an die Aborigines, welche die Schlucht Tausende von Jahren lang für Zeremonien und Rituale nutzten.
Natürliche und kulturelle Attraktionen
- Die Moreton Bay ist die Mündung des Brisbane River und Heimat einer Ansammlung von Inseln, auf denen Bootfahren, Angeln, Segeln, Camping, Ferien und Tagesausflüge Brisbane zu einer brillanten Abenteuerstadt im Freien machen. Machen Sie eine geführte Tour rund um die schöne St. Helena Island, ein ehemaliges Gefängnis aus der Zeit, als Brisbane eine Strafkolonie war. Man kann ein Wochenende auf Stradbroke Island verbringen oder auf Coochiemudlo Island für einen ruhigen Tag an flachen Wasserstränden genießen.
- Das Wrack der SS Yongala liegt im Great Barrier Reef Marine Park, 12 Seemeilen von der Basis von Yongala Dive in Alva Beach entfernt. Sie sank 1911 mit dem Verlust aller an Bord, was eines der faszinierendsten maritimen Mysterien Australiens schuf, da sie mehr als ein halbes Jahrhundert unentdeckt blieb. Das Wrack liegt in 14 bis 28 m Tiefe und ist über 100 m lang und damit eines der größten und intaktesten historischen Schiffswracks Australiens und bietet aufgrund seiner von Korallen umgebenen Struktur, der Tiefe und der unglaublichen Vielfalt des Meereslebens ein aufregendes Abenteuer für Taucher.
Walbeobachtungen
Die Küste von Queensland bietet Besuchern die Möglichkeit, während der Wintermonate wandernde Wale zu beobachten. Es gibt verschiedene Aussichtspunkte entlang der Küste, wo zahlreiche Walbeobachtungstouren angeboten werden. Die geschützten Gewässer von
- Hervey Bay sind das beliebteste Ziel, um diese sanften Riesen des Meeres zu sehen. Die Beobachtung ist in der Regel zwischen Juli und November möglich.
Nistende Meeresschildkröten
Viele Arten von Schildkröten wie die Unechte Karettschildkröte, Grüne Meeresschildkröte, Lederschildkröte und Spaltenschildkröte nisten von Oktober bis März jeden Jahres entlang der Küste von Queensland von Bundaberg im Süden bis zum Kap im tropischen Norden sowie auf den Inseln des südlichen Great Barrier Reef ( Heron Island, Wilson Island, Lady Elliot Island oder Lady Musgrave Island). In der Nähe von Bundaberg unterstützt Mon Repos die größte Konzentration von nistenden Meeresschildkröten am östlichen australischen Festland. Die Beobachtung ist in der Regel nur von November bis März möglich.
Great Barrier Reef
Das Great Barrier Reef ist zweifellos eines der großartigsten Wunder der Welt. Sie ist die größte Struktur, die von lebenden Organismen geschaffen wurde und aus dem Weltraum deutlich sichtbar ist.
Leider hat der Klimawandel das Riff erheblich geschädigt. Die optimale Wasser-Temperatur für Korallen liegt meist zwischen 25 °C und 29 °C. Mit dauerhaft höheren Temperaturen werden immer mehr Korallen bleichen. 2016 ereignete sich das schlimmste Massensterben, das jemals im Riff verzeichnet wurde, und zwei Drittel eines 700 Kilometer langen Abschnitts des Korallenriffs wurden getötet. Dies wurde von einem weiteren Massenbleichen im Jahr 2017 und einem weiteren im Jahr 2020 gefolgt. Seitdem gibt es zahlreiche Erhaltungsprogramme zusammen mit staatlicher Finanzierung, um die Korallenriffe zu retten, Diese Methoden sind sowohl auf Green Island als auch auf Fitzroy Island zu sehen.
Unterwasserobservatorien: Es ist nicht notwendig, die Füße nass zu machen. Das marine Leben kann von hinter dem Glas eines Observatoriums aus beobachtet werden. Queensland beherbergt eine Reihe von Unterwasserobservatorien, darunter Reef HQ, das weltweit größte lebende Korallenriff-Aquarium und nationales Riffbildungszentrum für den Great Barrier Reef Marine Park. Sehenswert auch Sea Life Sunshine Coast, eine mehrfach preisgekrönte, ganzjährig geöffnete Touristenattraktion im Herzen der Sunshine Coast.
- SkyPoint Observation Deck, Australiens einzige am Strand gelegene Aussichtsplattform, befindet sich in Surfers Paradise an der Goldküste. QDeck fährt zum höchsten Punkt über der Stadt und bietet atemberaubende 360-Grad-Blicke von der Brandung bis zum Hinterland und darüber hinaus. QDeck ist 235 m hoch und befindet sich auf Ebene 77 des Q1-Turms.
Paläontologie
Das Museum
- Australian Age of Dinosaurs ist die Heimat der weltweit größten Sammlung australischer Dinosaurierfossilien. Ein arbeitendes Dinosauriermuseum und Forschungslabor auf 14.000 Hektar spektakulärer Tafelbergplateaus mit weiten Landschaften, Wildtieren und Wanderwegen. Im Museum kann man sehen und hören von aufregenden Dinosauriern, darunter gigantische Sauropoden und "Banjo", Australiens größter fleischfressender Dinosaurier.
Das zum Weltkulturerbe gehörende Riversleigh in Boodjamulla beherbergt eine der größten Sammlungen australischer Megafauna. Für diejenigen, die die Fahrt zum Boodjamulla-Park zu weit finden, verfügt das Riversleigh Fossil Centre in Mount Isa über eine Sammlung von Fossilien aus dieser Gegend, die viel zugänglicher ist.
Aktivitäten
Orchid Beach auf Hinchinbrook Island (Foto: User:Jpatokal, CC BY-SA 3.0)
In Queensland kann man wandern, Wildtiere beobachten, Angeln, Boots- und Kanufahren, Reiten, Wassersport betreiben.
Inseln und Strände
Queensland beherbergt einige der atemberaubendsten Inseln und Strände der Welt, und jede einzelne lädt dazu ein, sich an ihren köstlichen Genüssen zu erfreuen. Die Inseln und Strände sind ein wahrer nationaler Schatz. Auf den Inseln kann man sich einen Wellness-Tag gönnen, durch das Great Barrier Reef tauchen, das Handicap mit einer Runde Golf verbessern und dann, während die Sonne über dem Wasser untergeht, frische, einheimische, köstliche Speisen und Weine probieren.
Veranstaltungen
Queensland ist Schauplatz einer Vielzahl von Veranstaltungen im ganzen Bundesstaat. Einige der wichtigsten Veranstaltungen in Queensland sind;
Januar - Brisbane International Tennis Brisbane
- Mai - Magic Millions National Sale Gold Coast
- Juni - World's Greatest Pub Crawl Maryborough
- Juli - Wide Bay Australia International Airshow Bundaberg
- Juli - Gold Coast Flughafen-Marathon Gold Coast
- Juli - Tara Festival der Kultur & Kamelrennen Tara
- November - Mud Bulls & Musik Kingaroy
- November - Bundy Thunder Wide Bay
Gesundheit
Siehe auch: Tropenkrankheiten
Siehe auch: Reiseapotheke
Besonders im Regenwald Queenslands besteht das Risiko der Infektion mit Malaria- oder Dengue-Fieber, insbesondere nach der Regenzeit zwischen November und März. Lange Ärmel und Hosen verringern das Risiko, doch ein viel größerer Schutz geht von Moskito-Netzen und einer medizinischen Malaria- und Dengue-Prophylaxe aus. Tropenmedizinisch versierte Ärzte sollten deshalb 2 Monate vor Reiseantritt konsultiert werden. Für Speisen und Getränke gilt der Tropengrundsatz „kochen, braten/abkochen, schälen oder vergessen“ (
- englisch: Cook it, boil it, peel it or forget it).
Sicherheit
Siehe auch: Sicher reisen
Kriminalität
Die Sicherheit für Touristen vor Kriminalität ist in ganz Queensland sehr hoch. Weder in Cairns noch in Kuranda ist mit Vermögens- oder Gewaltdelikten gegen Touristen zu rechnen. Dagegen ist Brisbane durch steigende Kriminalität insbesondere bei Vermögensdelikten gekennzeichnet, so dass hier eine höhere Aufmerksamkeit und Eigensicherung erforderlich sind.
Naturkatastrophen
In Queensland kann es zu verschiedenen Naturkatastrophen kommen, auf die man mental vorbereitet sein sollte:
Überschwemmungen: Insbesondere während der Sommermonate (Dezember bis Februar) können heftige Regenfälle in kurzer Zeit (englisch: flash floods) in Teilen Queenslands zu Überschwemmungen führen. Flüsse treten über die Ufer und überfluten niedrig gelegene Gebiete. Städte wie Brisbane haben in der Vergangenheit bedeutende Überschwemmungen erlebt.
- Zyklone: Queensland liegt in einer Region, die von tropischen Zyklonen (australisches Englisch: Willy Willy) betroffen ist, besonders in den Sommermonaten. Diese Stürme können heftigen Regen, starke Winde und Sturmfluten mit sich bringen. Die Küstenregionen im Norden Queenslands sind am anfälligsten für Zyklone.
- Dürre: Teile von Queensland erleben regelmäßig Dürreperioden, insbesondere in den westlicheren und inneren Gebieten des Bundesstaates. Diese Dürreperioden können die Landwirtschaft und die Wasserversorgung erheblich beeinträchtigen.
- Buschbrände: Während der trockeneren Monate besteht in vielen Teilen Queenslands ein hohes Risiko für Buschbrände. Hohe Temperaturen, Trockenheit und starke Winde können die Gefahr von Buschbränden erhöhen, die sowohl ländliche als auch städtische Gebiete bedrohen können.
- Hitzewellen: Queensland erlebt auch Hitzewellen, die besonders im Sommer zu sehr hohen Temperaturen führen können. Diese extremen Temperaturen können gesundheitliche Probleme verursachen und sind besonders für ältere Menschen, Kinder und Personen mit Vorerkrankungen gefährlich.
- Sturmfluten: Neben Zyklonen können Sturmfluten die Küstenregionen Queenslands bedrohen, besonders wenn sie mit den Gezeiten zusammentreffen. Diese Ereignisse können Küstenerosion und Überschwemmungen in Küstennähe verursachen.
Umfassende Wetterinformationen und -warnungen finden Sie beim Bureau of Meteorology.
Daraus leitet sich der australische Spruch ab, Australien habe zwei Probleme: Feuer und Wasser.
Literatur
- Armin Tima, Australien - Der Osten Reiseführer, Michael Müller Verlag, 2016; ISBN 978-3956546969.
Weblinks
- www.qld.gov.au (en) – Offizielle Webseite von Queensland
Einzelnachweise
- ↑ Alan Day, The A to Z of the Discovery and Exploration of Australia, Scarecrow Press, 2003, S. 115
- ↑ Galt & Co. Publishers (Hrsg.), The Sugar Cane, Band 13, Galt & Co. Publishers, 1881, S. 317
- ↑ Dieter Wiedelmann, Australien Ost, Eigenverlag, 2024, S. 264
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