Hub Nexus
Updated

AuthorNo author yetClaim it

See something to improve? Propose a change.

Support

This page is also in English: Mumbai/Western Suburbs travel guide

Mumbai (bis 1995: Bombay) ist die größte Stadt Indiens und liegt im westindischen Bundesstaat Maharashtra.

Hintergrund

Mumbai befindet sich auf der 619 km² großen

  • Salsette-Insel in der Mahim Bay. Mumbai ist die größte Stadt Indiens, gleichzeitig Hauptstadt des Bundesstaats Maharashtra und die wichtigste Hafenstadt Indiens. Das finanzwirtschaftliche Zentrum des Subkontinents liegt beengt mit hoher Bevölkerungsdichte auf einer Halbinsel mit zahlreichen Slums.

Geschichte

Eingang zu den Kanheri-Höhlen

Eingang zu den Kanheri-Höhlen (Foto: Sohan Ulhas Gurav, CC BY-SA 3.0)

Das Bombay-Fort

Das Bombay-Fort (Foto: Charles Fawcett, Public domain)

Das Worli-Fort

Das Worli-Fort (Foto: Pradeep717, CC BY-SA 4.0)

Das Sion-Fort (Foto: Jaiprakashsinghyadav, CC BY-SA 4.0)

Die Besiedlung der Gegend begann mit Höhlenwohnungen spätestens im 3. Jahrhundert nach Christus, als mindestens 109 buddhistische Kanheri Caves für Wohn- und Kult-Zwecke gebaut wurden. In ihr Basaltgestein wurden Skulpturen und Gravuren eingemeißelt. In Höhle Nr. 81 finden sich Gravuren über Yajna Sri Satakarni, der zwischen 170 und 199 regierte.[1] Auf der Elephanta Island wurden im Jahre 550 die Elephanta Caves erbaut. Es handelt sich um 7 Höhlen, davon 5 hinduistische und 2 buddhistische. Die Mahakali Caves bestehen aus 19 buddhistischen Höhlen und stammen ebenfalls aus der Zeit um 550 wie auch die Jogeshwari Caves, die eine Besiedlung der Gegend zwischen 525 und 550 nach Christus durch hinduistische Koli bezeugen, die sich als Fischer, Jäger und Farmer betätigten. Nach 700 entstanden die Mandapeshwar Caves. Insgesamt fand man in der Region Mumbais 176 Höhlen dieser Art. Noch heute leben die Nachfahren der Koli in traditionellen Bezirken der Stadt (hindi: koliwadas) wie Worli.[2] Um 1140 ließ König Bhimdev das Mahim Fort erbauen, um die aufstrebende Stadt vor Angriffen von der Mahim Bay aus zu schützen. Bis 1343 herrschte die hinduistische Silhara-Dynastie. Sie wurde 1343 vom moslemischen Sultanat Gujarat annektiert. Im Jahre 1431 errichteten die Mongolen-Herrscher als architektonisches Zeichen ihrer Macht die Moschee Haji Ali Dargah.

Der portugiesische Seefahrer und Entdecker Vasco da Gama landete von Ostafrika kommend am 8. September 1502 im nördlich gelegenen Cambay (heute Khambhat) und war erfreut über die „gute Bucht“ (portugiesisch: bom baía, grammatisch korrekt portugiesisch: boa baía, umgeformt in Bombay), von dem er weiter nach Calicut (heute Kozhikode) segelte, wo er am 30. Oktober 1502 ankam.[3] Im Jahre 1507 erschien erstmals für die auf sieben Inseln verstreute Stadt ihr Name als „Manbai“ oder „Mambe“. Die Herkunft des ursprünglichen Namens der Stadt ist umstritten. Der Gottheit Mumba Devi wurde 1635 ein gleichnamiger Mumba Devi-Tempel gewidmet, der zwischen 1739 und 1770 zerstört und wieder aufgebaut wurde. Es wird auch angenommen, dass die Portugiesen auch diesen Namen in „Bombay“ umformten.

Im Dezember 1508 erreichte Francisco de Almeida die Gegend und landete am 21. Januar 1509 auf einer der Inseln in der Mahim-Bucht. 1534 befreiten die Portugiesen die Stadt von der Herrschaft des Bahadur Shah und nannten sie „Bombaim“. Sie bauten 1554 das Fort Bombay Castle (Forte de Bombaim), das einen quadratischen Grundriss von je 22 Metern aufwies. Die Ruinen befinden sich heute im Sperrgebiet des Western Naval Command der indischen Marine. Es folgten vier weitere Forts, 1640 das Castella de Aguada (Bandra Fort). Schon am 23. Juni 1661 übergaben die portugiesischen Besatzer Indien an die Briten, die hier am 1. August 1672 britische Gesetze einführten. Sie erbauten an der Mahim-Bucht drei weitere Forts, das Worli Fort (1675), Sion Fort (1677) und Sewri Fort (1680). Sie schützten 1682 die hier lebenden 60.000 Einwohner. Zwischen 1686 und 1743 entstand die 7,5 km lange Mauer um die Stadt.

Die auf sieben Inseln (Colaba, Old Woman's Island, Isle of Bombay, Mazagaon, Parel, Worli und und Mahim) verstreute Stadt wurde zwischen 1784 und 1845 durch Aufschüttungen zu einer Halbinsel zusammengelegt. Am 17. Februar 1803 brach ein vom Fort Castella de Aguada ausgehendes Feuer aus, das sich rasend schnell auf die Stadt ausdehnte und 471 Häuser und 6 Sakralbauten zerstörte. Am 16. April 1853 fuhr in Bombay die erste Eisenbahn Asiens von der Bori Bunder railway station zur 34 km entfernten Thane railway station. 1862 ordnete der britische Gouverneur den Abriss der Stadtmauer und der drei Stadttore an.

Mumbai entwickelte sich bereits im 19. Jahrhundert zu dem wichtigsten Handels-, Industrie- und Finanzzentrum Indiens. Sichtbare Zeichen waren der 1869 entstandene Crawford Market, der am 26. Juni 1873 eröffnete Mumbai Port, die am 9. Juli 1875 geöffnete Börse Bombay Stock Exchange oder die am 1. April 1935 gegründete Reserve Bank of India. Nach 1970 blühte die in Mumbai konzentrierte indische Filmindustrie, dominiert durch melodramatisch inszenierte Romanzen mit Tanzeinlagen, die ihr die Bezeichnung „Bollywood” (ein Kreuzwort aus Bombay und Hollywood) einbrachten. Allerdings partizipierte nicht die gesamte Bevölkerung der Stadt am wirtschaftlicehn Aufschwung, denn 2010 erreichte der Anteil der in Slums lebenden Einwohner 54 % der Gesamtbevölkerung, 23 % waren Analphabeten.[4]

Am 12. August 1996 beschloss der Stadtrat die Umbenennung von Bombay in „Mumbai“. Einige öffentliche Einrichtungen wie die Börse Bombay Stock Exchange, der Gerichtshof Bombay High Court und die technische Elite-Universität Indian Institute of Technology Bombay behielten „Bombay“ in ihrem Namen bei.[5]

Zwischen dem 26. November 2008 und dem 29. November 2008 fanden in Mumbai mehrere koordinierte Terroranschläge statt. Zehn schwer bewaffnete Terroristen verteilten sich in der Stadt und überfielen zahlreiche Objekte wie den Hauptbahnhof Chhatrapati Shivaji Terminus , das Leopold Cafe oder das Luxushotel Taj Mahal Palace Hotel. Dabei kamen 166 Menschen ums Leben und 304 wurden verletzt. Unter den Getöteten befanden sich 26 Ausländer.

Klima

In Mumbai herrscht tropisches Klima mit einer ausgeprägten Trockenzeit zwischen Dezember und Mai und der Monsun-Regenzeit von Juni bis September. Die Trockenzeit ist zwischen Dezember und Februar mit tagsüber 30 °C angenehmer als die dann folgende Hitzeperiode zwischen März und Mai mit tags über 33 °C. Zwischen Dezember und April gibt es meist keine Regentage. Das ändert sich beim Monsun ab Juni mit 17 Regentagen, wobei im Juli sogar 23 Regentage zu verzeichnen sind. In der Regenzeit sind die Temperaturen naturgemäß etwa 2 °C niedriger, dafür aber steigt die Luftfeuchtigkeit auf über 89 %, während sie in der Trockenzeit bei 62 % liegt. Die Wassertemperatur fällt nie unter 25 °C.

Stadtteile

Orte im Großraum Mumbai (Foto: Rekin97, CC BY-SA 4.0)

Slums von oben.

Slums von oben. (Foto: Priyaflorenceshah, CC BY-SA 4.0)

Der Stadtteil Worli an der Mahim-Bucht

Der Stadtteil Worli an der Mahim-Bucht (Foto: Srikant.boddepalli, CC BY-SA 4.0)

Eingang zu den Jogeshwari-Höhlen

Eingang zu den Jogeshwari-Höhlen (Foto: Himanshu Sarpotdar, CC BY 2.0)

Die übergeordneten Stadtbezirke von Mumbai sind Eastern Suburbs, North Mumbai, South Mumbai und Western Suburbs:

Eastern Suburbs
Bhandup

  • Chembur
  • Ghatkopar
  • Govandi
  • Kanjur Marg
  • Kurla
  • Mankhurd
  • Mulund
  • Nahur
  • Powai
  • Trombay
  • Vidyavihar
  • Vikhroli
  • North Mumbai

Borivali

  • Dharavi
  • Gorai
  • Goregaon
  • Kandivali
  • Mahim
  • Malad
  • Manori
  • Matunga
  • Sion
  • South Mumbai

Mumbai City district

  • Ballard Estate
  • Byculla
  • Colaba
  • Cumbala Hill
  • Dadar
  • Mahalaxmi
  • Malabar Hill
  • Marine Lines
  • Mazagaon
  • Nariman Point
  • Parel
  • Prabhadevi
  • Tardeo
  • Wadala
  • Worli
  • Western Suburbs

Andheri

  • Bandra
  • Dahisar
  • Gorai
  • Jogeshwari
  • Juhu
  • Khar
  • Lokhandwala
  • Marol
  • Oshiwara
  • Saki Naka
  • Santacruz
  • Versova
  • Vile Parle

Touristisch am wichtigsten ist der Mumbai City district, im engeren Sinne Island City District (South, South Central und North Central) Die nördlich anschließenden Gebiete sind der Mumbai Suburban-Bezirk.

Sprache

Knapp vierzig Prozent der Bevölkerung spricht Marathi. Auch wegen der hohen Zuwandererzahl bleibt Englisch, wenn auch mit indientypischen Eigenheiten, Arbeitssprache in Wirtschaft und Verwaltung unter Gebildeten.

Anreise

Mit dem Flugzeug

Die Metro-Linie 8 (Gold) verbindet die beiden 35 km auseinanderliegenden Flughäfen seit 2025 miteinander.

Chhatrapati Shivaji International Airport

  • Chhatrapati Shivaji International Airport (छत्रपति शिवाजी महाराज अंतर्राष्ट्रीय विमानक्षेत्र, ​IATA: BOM). Tel.: +91 22 66851010 Räumlich getrennte Teile: Santa Cruz (Terminals 1A, 1B, 1C, nationale Flüge) und Sahar (Terminal 2B, 2C, fast nur internationale Flüge). Sicherheitskontrollen sind zeitaufwendig. Postämter, Wechselstuben, Eltern-Kind Toiletten in beiden Terminals. WLAN max. 45 Min. nur mit indischer SIM-Karte (erhältlich T2 Ankunftshalle) oder ‘wifi voucher’ der Info. Teure Gepäckaufbewahrungen (gewichtsabhängig; 6 Std. - 90 Tage). Günstige Umsteigeverbindungen bieten türkische und arabische Gesellschaften aus Mitteleuropa. Preis: Abholer brauchen eine „Bahnsteigkarte“ für 100 ₨, um Terminal 2 betreten zu dürfen.

Zwischen beiden 5 km voneinander entfernten Terminals gibt es kostenfreie Shuttlebusse. Ab T2, Ebene 1 (P4) bzw. vorm T1 beim Ausgang des Ankunftsbereichs. Alternativ gibt es Taxis. Fahrzeit ca. 10 Minuten.

Shuttlebusse bieten die nahen, gehobenen Häuser: JW Marriott Mumbai Sahar, Sahara Star, The Orchid (Bus nur T 1), Ibis Mumbai Airport.

An- und Abfahrt
Auf der Stadtautobahn Sahar Elevated Access Road.

  • Busse:
    312 Terminal 1 zu den Bahnhöfen Vile Parle (East) und Andheri (East).
  • 321 Terminal 2 zum Bahnhof Vile Parle (East).
  • 308 Terminal 2 zum Bahnhof Andheri (East).
  • Metro 3 von beiden Terminals zum Bahnhof Dardar.
  • Metro 7 und 8 zum Terminal 2 in Bau. (Stand: Mär 2025)
  • In den Ankunftsbereichen gibt es Schalter für “prepaid taxis.”
  • Navi Mumbai International Airport (नवी मुंबई अन्तर्राष्ट्रीय विमानक्षेत्र, ​IATA: NMI; Bahnhof Panvel Junction oder Targhar (तारघर, Haltestellennummer: TRGR) dann Taxi) November 2025 eröffnet, der komplette Ausbau soll bis 2032 dauern. Zunächst nur Inlandsflüge. “Transit Hotel” im Terminal. Geöffnet: ??.

Juhu Airport

Juhu Aerodrome (जुहू हवाई अड्डा, ​ICAO: VAJJ) Dient nur der allgemeinen Luftfahrt und als Hubschrauberlandeplatz.

Mit der Bahn

Am Chhatrapati Shivaji Terminus (CST) halten die meisten Züge aus den zentralen, südlichen und östlichen Regionen Indiens, am Bahnhof Mumbai Central (मुंबई सेंट्रल रेलवे स्टेशन) die Züge aus dem Norden und an der Dadar Station (दादर रेलवे स्टेशन) die Eisenbahn aus dem Süden des Landes. Der Lokmanya Tilak Terminus (लोकमान्य तिलक टर्मिनस रेलवे स्टेशन) in der Nähe von Kurla hat Verbindungen nach Kalkutta und Bangalore, an der in naher Zukunft auch alle bis Dardar gehenden Fernzüge enden sollen.

Der kolonialzeitliche Hauptbahnhof Victoria Terminus heißt offiziell Chhatrapati Shivaji Terminus (छत्रपति शिवाजी महाराज टर्मिनस) und umgangssprachlich weiterhin “VT”. Das weitläufige Gebäude ist eine architektonische Attraktion und hat Welterbestatus. Wer wochentags 14.00-18.00 Uhr Wartezeit zu überbrücken hat, kann im Südteil des Bahnhofs das CSMT Heritage Museum besuchen. Den “retiring room” hat man durch moderne Namah Sleeping Pods zum Preis von 500 ₨ ersetzt.

  • Kopfbahnhof Churchgate (चर्चगेट रेलवे स्टेशन) Der südlichste Bahnhof im Zentrum. Nebenan die kleine museale Ausstellung Western Railway Heritage Gallery samt Dampflok.
  • Westlich vom internationalen Flughafen befindet sich der Bahnhof Andheri, an dem Schnellzüge halten, die an der Westküste entlang Richtung Gujarat fahren.

Reservierungsbüros
Wie in allen indischen Großstädten gibt es Reservierungsschalter außerhalb der Bahnhöfe:

  • Churchgate Reservation Office (रेल्वे रिझर्वेशन ऑफिस; über die Straße vom Bhf. Churchgate).
  • Central Railway Reservation Centre, Chhatrapati Shivaji Terminals, St George Road
  • Indian Railway reservation counter (भारतीय रेल्वे आरक्षण काउंटर), F-5, Dr Homi Bhabha Rd., Old Navy Nagar, Colaba Geöffnet: Mo.-Fr. 8.00-13.00, 14.00-18.00, Sa.+So. 8.00-12.00.
  • Bushara Rail Reservation Centre (बुशरा रेल रिझर्वेशन सेंटर), Francis Sequira Co-Operative Society Rd. 4, Golibar, Santacruz East Geöffnet: 9.00-21.00.

Mit dem Bus

Mumbai Central Bus Depot (मुंबई सेंट्रल बस डेपो, ​ST-Bus Station), Jehangir Boman Behram Rd. (200 m von Bahnhof “Mumbai Central”)

  • Asiad Bus Terminal (5 Min. Fußweg von Bfh. Dadar) Auf 100 m entlang der Straße Büros verschidener Busgesellschaften, z. B. National Tourist, MSRTC, Dolphin Bus, Purple Metrolink.
  • Inter State Bus Terminal, Sion.

Auf der Straße

Aus Nordosten über Surat, vorbei an Ahmedabad und Jaipur kommt der

  • Delhi Mumbai Expressway

NE4-IN

(Foto: Indian Road Congress (design); template by Fredddie ; image by Footy2000, Public domain)

(1209 km)

Aus Osten auf dem Mumbai–Poona Expressway.

Stadtautobahnen in Nord-Süd-Richtung
Diese Strecken sind mautpflichtig.

Der Western Express Highway, hat 8-10 Spuren auf seiner Länge von 25,5 km. Die 6spurige Abzweigung Sahar Elevated Access Road, führt direkt zum Flughafen.

Auf dem Eastern Express Highway kommt man von Thane (ठाणे) nach 23,5 km nahe dem Bahnhof in die Innenstadt.

Verbunden sind beide durch die Jogeshwari–Vikhroli Link Road (JVLR) und die Santa Cruz–Chembur Link Road (SCLR).

Mit dem Schiff

Kreuzfahrtschiffe legen am International Cruise Terminal Station an, er ist Teil des Mumbai Port. Der Cruise Terminal befindet sich am Industriehafen in der Nachbarschaft der indischen Marine. Daher dürfen sich Besucher nur mit Taxi oder Shuttle-Bus durch das Hafengelände bewegen. Gültiges Visum ist Voraussetzung. Nach dessen Überprüfung stellen die indischen Behörden einen Entry Permit aus, der Reisepass kann dann an Bord bleiben.

Mobilität

Verkehrskarten des Großraums

Nahverkehrs-Schienennetz, Stand 2019.

Nahverkehrs-Schienennetz, Stand 2019. (Foto: Original work: Mb1996 / Derivative work: Chumwa

This is a retouched, CC BY-SA 4.0)

Karte von Mumbai mit Nahverkehrsnetz.

Karte von Mumbai mit Nahverkehrsnetz. (Foto: Maximilian Dörrbecker ( Chumwa ), CC BY-SA 2.0)

Nahverkehrs-Schienennetz mit Stationen und Zonen, Stand 2017.

Nahverkehrs-Schienennetz mit Stationen und Zonen, Stand 2017. (Foto: Jaikishan Patel , Snehal Patil, Mandar Rane, CC BY-SA 4.0)

Strecke der Linie 1 des Monorail.

Strecke der Linie 1 des Monorail. (Foto: Abhijitsathe, CC BY-SA 4.0)

Das lokale Bahnnetz kann mit dem Verkehrsbedürfnis nicht mithalten, ist aber noch eher für Touristen geeignet als das Busnetz. Die Straßen der Stadt sind meist hoffnungslos überlastet, und die starken Regenfälle während der Monsunzeit überschwemmen die Straßen regelmäßig, was erst recht zum Verkehrschaos führt. Gleichgültig, welches Verkehrsmittel man auswählt, Geduld und innere Ruhe sind notwendig, um das Verkehrschaos der Großstadt heil zu überstehen.

Busse

Die Nahverkehrsbusse (Betreiber BEST) haben ein engmaschiges Netz und fahren praktisch in jede Ecke der Stadt. Sie können in den Hauptverkehrszeiten überfüllt sein. Bei manchen dieser Busse ist die Busliniennummer nur in Marathi angegeben. Lateinische Schrift findet sich, wenn vorhanden, an der Seite.

Aus Liniennummern läßt sich auf die Fahrgegend Schließen:

1-199 fahren im Zentrum

  • 2xx in die westlichen Vororte
  • 3xx in die östlichen Vororte
  • 4xx-5xx nach und in Navi Mumbai
  • 7xx Mira-Bhayander

In gelb-pink gestrichenen Fahrzeugen, den Tejaswini-Linien, wird gegen Menschen mit Penis diskriminiert, sie dürfen diese nicht benutzen.

Eigene Busfirmen gibt es in den Vorstädten:

Metro

Die meisten Strecken der Metro sind als Hochbahn ausgeführt. Wie überall in Indien werden Jetons (token) als Fahrkarten genutzt. Ein solcher gilt für Hin- und Rückfahrt (!). Preise sind streckenabhängig zwischen 20-70 ₨. Kinder unter 12 fahren Samstag und Sonntag pauschal zum Mindestpreis. Betriebszeit ist 5.30-23.20/23.45 Uhr. Gefahren wird mit einer Taktung von 4-8 Minuten.

In den Kundenzentren gibt es Wertkarten (50 ₨ Gebühr), die entweder als Store Value Pass aufladbar mit 100-3000 ₨, oder als Trip Pass für 45 Fahrten innerhalb 30 Tagen, erhältlich sind.

Von den geplanten vierzehn Linien gingen bis April 2022 drei in Betrieb:

  • 1 (blau): Versova ↔ Andheri (Übergang “Western” und “Harbour Line”) ↔ Ghatkopar (Übergang “Central Line”)
  • 2A (gelb): Dahisar (East) ↔ Andheri (West)
  • 2B (Verlängerung der 2A): Diamond Garden ↔ Mandale
  • 3 Aarey JVLR ↔ Marol Naka (Linie 1) ↔ CSMI Airport (Terminal 2; Linie 7 und 8) ↔ CSMI Airport (Terminal 1) ↔ Bahnhof Dadar (“Western” und “Central Line”; Fernzüge) ↔ Cuffe Parade [↔ Verlängerung bis Navy Nagar geplant]
  • 7 (rot): Dahisar (East) ↔ Gundavali ↔ CSMI Airport - T2 (auch Linie 3 und 8)
  • 9: Dahisar (East) ↔ Kashigaon

Monorail

Von den acht geplanten Linien wurde 2014 nur die 19,5 km lange Strecke

  • Jakob Circle (Gadge Maharaj Chowk) ↔ Chembur (Übergang zur Regionalbahn) ↔ Wadala Depot eröffnet.
    Die Jetons für die Einzelfahrt kosten streckenabhängig 10-40 ₨. Sie sind 90 Minuten gültig, wobei die Fahrt innerhalb 20 Minuten angetreten sein muß.

Regionalzüge

Die “locals” der Mumbai Suburban Railway sind für ihre notorische Überfüllung berüchtigt. Seit 2002 wurden Triebwagen beschafft. Die aus zwölf Waggons bestehenden Air-conditioned rakes bieten 1028 Sitz- und 6000 Stehplätze! Durch die Innenstadt gehen die Strecken der Western Line, Central Main Line und der Harbour Line. Man warnt Touristen ausdrücklich vor Benutzung während der Stoßzeiten.

Western Line: von Churchgate. Expreßzüge halten in Mumbai Central, Dadar, Bandra, Andheri, Borivali, Bhayander, Vasai Road, Virar.

  • Central Line: Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus (CSMT) bis Kalyan (53 km). Dort Gabelung nach Kasara (67 km) bzw. Khopoli (61 km).
  • Harbour Line: keine Schnellzüge ab Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus bis Goregaon und Panvel. Zweigstrecke von Wadala Road zur Western Line in Mahim. Gabelung in Vashi einmal zur Hauptstrecke in Thane, anderseits nach Panvel.
  • Die Trans Harbour Line verbindet die Vorstädte Navi Mumbai und Thane.
  • Vasai Road–Roha schafft mit 23 Stationen Querverbindung zwischen Kopar und Diva Jct. (Central Line) über Panvel (Harbour Line und Fernzüge).

Betriebszeit ist von 4.00 bis 1.00 Uhr. Fahrkarten der I. Klasse kosten das Vier- bis Achtfache der II., sind aber für nicht an indische Lebensbedingungen und Hitze gewohnte Europäer allemal das Geld wert.

Empfehlenswert ist das “Tourist Ticket” für 1, 3 oder 5 Tage. Mit diesem kann man in der 1. Klasse alle Regionalzüge benutzen. Preis 275/445/515 ₨. (Stand: Nov 2021)

Mit I-L oder II-L markierte Waggons, auch kenntlich an schrägen grünen und gelben Streifen, dürfen von 6.30-23.15 Uhr nur von Frauen und Knaben bis 13 benutzt werden. Divyangjan sind Behindertenabteile.

Fähren

  • Die Western Ferry Line, beginnt am Nariman Point geht es über Badra- und Juhu-Strand bis zum Anleger in Mahd. Von hier gehen wiederum Boote auf die vorgelagerte Insel Ambu.
  • Nahe dem Gateway of India gibt es zwei Fähren (verschiedene Ableger) über die Bucht zum:

Mandwa Ferry Terminal und weiter bis Karanja (in Navapada). Würde man die Strecke nach Mandwa mit dem Auto um die Bucht fahren wären es 110 km.

  • Elephanta Ferry zum nördlichen Anleger dort.
  • Ab Bhaucha Dhakka gibt es Verbindungen nach:

Elephanta (= Gharapuri), südlicher Anleger

  • Mowa

Taxis

Es gibt fast 95000 Taxis im Großraum. Zwischen Mitternacht und 5 Uhr zahlt man 25% Nachtzuschlag. Dazu kommen etwa eine Viertel Million der offenen „Autorikschas“ (Tuk-tuks), die aber in “Old Bombay” nicht mehr fahren dürfen. Fahrzeuge mit Klimaanlage bezeichnet man als “CoolCabs.” “Blue and White Taxis” sind klimatisiert und kosten 20% Zuschlag.

Zentraler Taxiruf für Fahrzeuge mit Taxameter (24 Std.): 022-61234567

Sämtliche betrügerischen Methoden die landesweit üblich sind, vor allem mit den “fare cards” kommen vor. Anfang 2023 sind die genehmigten Preise : Grundgebühr 28 ₨, 18,66 ₨/km, so dass man bei 10 km auf 215 ₨ kommt. Große Gepäckstücke 6 ₨.

Sehenswürdigkeiten

Mahim-Fort

Mahim-Fort (Foto: Nicholas ( Nichalp ), CC BY-SA 3.0)

David Sassoon Library und das Elphinstone college

David Sassoon Library und das Elphinstone college (Foto: Dr. Raju Kasambe, CC BY-SA 4.0)

Der Bombay High Court (Foto: Udaykumar PR, CC BY 3.0)

Der weithin sichtbare Uhrenturm

Der weithin sichtbare Uhrenturm (Foto: Nikkul ( talk ), CC BY-SA 3.0)

Hauptsitz der Western Railway

Hauptsitz der Western Railway (Foto: Ryan from Toronto, Canada, CC BY 2.0)

Das Gateway of India, links das Taj Mahal Palace--Hotel

Das Gateway of India, links das Taj Mahal Palace--Hotel (Foto: G41rn8, CC BY-SA 4.0)

Das restaurierte Watson-Hotel

Das restaurierte Watson-Hotel (Foto: LordVoltornami, CC BY-SA 4.0)

Lokhandwala Minerva (Foto: Sania Lokhandwala, CC BY-SA 4.0)

  • Im Stadtzentrum

Am Nariman Point.

Am Nariman Point. (Foto: Udaykumar PR, CC BY 3.0)

Prince-of-Wales-Museum.

Prince-of-Wales-Museum. (Foto: Balou46, CC BY-SA 4.0)

Waschplatz am Dhobi Gard Ground.

Waschplatz am Dhobi Gard Ground. (Foto: Balou46, CC BY-SA 4.0)

BMC-Building.

BMC-Building. (Foto: Balou46, CC BY-SA 4.0)

Crawford-Building.

Crawford-Building. (Foto: Balou46, CC BY-SA 4.0)

Gebäude

Mahim Fort (माहिम दुर्ग) das um 1140 durch König Bhimdev erbaute Fort gilt – wenn man von den Wohnhöhlen absieht – als das zweit älteste Bauwerk von Mumbai. Es ist 25 m hoch, wurde 1684 durch die Engländer baulich verstärkt und erhielt einen Wachturm. 1772 wurde ein portugiesischer Angriff auf das Fort durch englisches Kanonenfeuer abgewehrt. Die Mahim Bay, die arabische See und die südliche Insel von Mahim sollte vom Fort überwacht werden.

  • Old Customs House, Old Custom House Rd., Fort, Mumbai. Tel.: +91 22 2266 4232 1715 von der British East India Company erbautes Zollhaus, das seine Funktion bis 1922 beibehielt und heute Regierungsbüros enthält.
  • Victorian Gothic and Art Deco Ensembles of Mumbai (मुंबई का विक्टोरियन और आर्ट डेको एनसेंबल) insgesamt 94 gotische und Art Déco-Gebäude im Bezirk South Mumbai, die 2018 von der UNESCO als World Heritage Site ausgezeichnet wurden. Darunter befinden sich.

Elphinstone College (एलफिंस्टन महाविद्यालय), 156, Mahatma Gandhi Road, Fort, Mumbai, Maharashtra 400023 1856 gegründete Hochschule für Philosophie und Wirtschaft im viktorianisch-gotischen Baustil. Das heutige Gebäude wurde am 2. Februar 1889 eröffnet. Geöffnet: mo-sa 09:00-18:00.

  • Bombay High Court (बम्बई उच्च न्यायालय), Fort, Mumbai, Maharashtra 400032 am 14. August 1862 gegründetes Obergericht, das seinen Namen auch nach Umbenennung der Stadt beibehielt.
  • Wellington Fountain 1865 zum Gedenken an Arthur Wellesley, dem ersten Herzog von Wellington, errichteter Brunnen.
  • David Sassoon Library (डेविड सैसून लाइब्रेरी), 152, Mahatma Gandhi Road, Kala Ghoda, Fort, Mumbai, Maharashtra 400001 1870 eröffnete Bibliothek. Geöffnet: 08:00-21:00.
  • Watson's Hotel das 1871 eröffnete Hotel war das erste Luxus-Hotel der Stadt und Indiens ältestes Bauwerk im Gusseisen-Baustil. Das Hotel schloss im Jahre 1960 und war bis 2005 dem Verfall ausgesetzt, seitdem sind im renovierten Gebäude Büros untergebracht.
  • Convocation Hall, Fort, Mumbai 400032 1874 erbautes und zur Universität gehörendes Gebäude, in welchem die Studienabschlüsse gefeiert werden.
  • Maharashtra Police Headquarters, Chhatrapati Shivaji Maharaj Marg, Colaba, Mumbai, Maharashtra, India - 400001 1876 erbautes Hauptquartier der Polizei.
  • Rajabai Clock Tower (राजाबाई ‌घंटाघर) im November 1878 eröffneter Uhrenturm im venezianisch-gotischen Stil, 85 m hoch. Geöffnet: 09:00-22:45, nicht aber die Innenräume.
  • University Library die am 27. Februar 1880 eröffnete Universitäts-Bibliothek verfügt über 7.500 Werke in Sanskrit und 1.200 Manuskripte in Arabisch, Persisch und Urcu. Geöffnet: mo-fr 10:00-17:00.
  • Western Railway Headquarter im Januar 1899 eröffneter Hauptsitz der Western Railway.
  • Institute of Science (विज्ञान संस्थान, मुंबई), 15, Madam Cama Road, Mumbai 400032 1920 gegründetes Forschungsinstitut für Weiterbildung nach dem Studium.
  • Chhatrapati Shivaji Maharaj Vastu Sangrahalaya (छत्रपति शिवाजी महाराज वस्तु संग्रहालय), 159-161, Mahatma Gandhi Road, Fort, Mumbai - 400023 das am 10. Januar 1922 als „Prince of Wales-Museum” gegründete Museum verfügt über eine Sammlung von mehr als 50.000 Exponaten aus Kunst, Archäologie und Naturgeschichte. Es ist eines der sehenswertesten Museen Indiens. Geöffnet: 10:15-18:00. Preis: ₹ 700 für Ausländer.
  • Regal Cinema, Colaba Causeway, Mumbai, Maharashtra 400005 1933 im Art Déco-Stil erbautes Kino, das mit einem Film des Komiker Duos „Dick und Doof“ eröffnete; 1100 Sitzplätze.
  • Eros Cinema, 42, Maharshi Karve Road, Churchgate, Mumbai 400020 1938 im Art Déco-Stil erbautes Kino mit 1204 Sitzplätzen.
  • Chhatrapati Shivaji Maharaj Terminus (छत्रपति शिवाजी महाराज टर्मिनस) der am 20. Mai 1888 eröffnete prachtvolle Hauptbahnhof, umgangssprachlich VT genannt. Das weitläufige Gebäude ist eine architektonische Attraktion. Hier verkehren täglich über 1000 Züge mit 3 Millionen Passsagieren jährlich. Den “retiring room” hat man durch moderne Namah Sleeping Pods ersetzt. Der Hauptbahnhof verfügt seit 2004 über einen eigenen UNESCO-Welterbestatus. Geöffnet: 14:00-18:00 Uhr im Südteil das CSMT Heritage Museum.
  • Municipal Corporation Building das 1893 eröffnete Gebäude der Stadtverwaltung hat seit 2005 einen eigenen UNESCO-Welterbestatus.
  • Royal Opera House (रॉयल ओपेरा हाउस), Mama Permanand Marg, Malabar Hill, Mumbai das am 16. Oktober 1911 in noch unvollständigem Bauzustand durch König George V. von England eröffnete Gebäude ist das einzige verbliebene Opernhaus Indiens, wo allerdings jährlich um die 200 Konzerte aller Art stattfinden.
  • Gateway of India (भारतीय प्रवेशद्वार) am 4. Dezember 1924 eingeweihter 26 Meter hoher Torbogen zur Erinnerung an den Staatsbesuch von Queen Mary und King George im Jahre 1911.
  • Usha Kiran Building das 1961 erbaute Wohngebäude kam mit einer Höhe von 80 Metern sehr nahe an das immer noch höchste Gebäude, den Uhrenturm, heran.
  • Antilia (एंटीलिया) am 5. Februar 2010 eröffneter 173 Meter hoher, ungewöhnlicher Wolkenkratzer mit großem Swimming-Pool. Er löste den Uhrenturm als höchstes Gebäude ab, jedoch nicht lange. Merkmale: Fitnessstudio, Schwimmbecken.
  • The Imperial zwei 2010 eröffnete Zwillings-Türme mit je 256 Metern Höhe.
  • Palais Royale (पैलेस रॉयल, मुंबई) 2017 eröffneter, 320 m hoher Wolkenkratzer.
  • Lodha World One (वर्ल्ड वन), Shankar Rao Naram Path, Lower Parel, Mumbai, Maharashtra 400013, India 2020 eröffneter 280,2 m hoher Wolkenkratzer.
  • Jio World Centre. Tel.: +91 (0)22 3570 89 99 am 4. März 2022 eröffnetes Kongresszentrum. Am 1. November 2023 öffnete hier mit der Jio World Plaza ein Komplex mit Luxus-Geschäften.
  • Lokhandwala Minerva 2023 eröffneter und mit 300,6 Metern derzeit Indiens höchster Wolkenkratzer.

Museen

  • Mani Bhavan (मणि भवन, ​Ghandi Museum). Tel.: +91 22-2380 5864, Fax: +91 22-2380 6239 1955 eröffnetes Museum, das Indiens Gründervater Mahatma Gandhi gewidmet ist. Er lebte hier zwischen 1917 und 1934. Geöffnet: 09:30-18:00; Bibliothek nur mo-fr. Preis: ₨ 20.
  • National Gallery of Modern Art 1996 eröffnetes Museum der modernen Kunst. Geöffnet: di-fr 11:00-18:00 sa+so 11:00-20:00. Preis: ₹ 500 für Ausländer.
  • RBI Monetary Museum, Amar Building RBI, Ground Floor, Sir Phirozshah Mehta Rd., Fort. Tel.: +91 (0)22 2261 40 43, +91 (0)22 2261 08 01, Fax: +91 (0)22 2270 28 20 2004 eröffnetes Museum über die Geldgeschichte Indiens, dargestellt anhand von 1500 Exponaten wie Münzen. Geöffnet: di-so 10:45-17:15.
  • National Museum of Indian Cinema, Gulshan Mahal, 24, Pedder Road, Cumballa Hill, Mumbai, Maharashtra. Tel.: +91 (0)22 235 51 30 am 19. Januar 2019 eröffnetes Museum über die indische Filmkunst, mit Filmtechnik der damaligen Zeit und Filmausschnitten. Geöffnet: di-so 11:00-18:00. Preis: ₹ 600 für Ausländer.

Sakralbauten

Siddhivinayak-Tempel

Siddhivinayak-Tempel (Foto: User:L1CENSET0K1LL, Public domain)

  • Walkeshwar Temple der 1127 von Lakshman Prabhu während der Silhara-Dynastie erbaute Hindu-Tempel ist das älteste Bauwerk der Stadt. Er ist auch bekannt als Baan Ganga Temple. Zur Anlage gehört.

Banganga Tank (बन्गंगा) das ebenfalls 1127 entstandene Wasser-Reservoir.

  • Haji Ali Dargah (हाजी अली की दरगाह) die im Jahre 1431 im Meer erbaute Moschee mit dem Grab des muslimischen Heiligen Pir Haji Ali Shah Bukhari ist über einen 1 km langen Damm zu erreichen.
  • St. Andrew's Church nach dem Baubeginn 1616 wurde der Weiterbau unterbrochen, so dass die Eröffnung erst am 25. Dezember 1716 erfolgte. Die von den Portugiesen erbaute katholische Kirche galt damals als „Meile Null“ in der portugiesischen Kolonie.
  • St. Thomas Cathedral 1718 erbaute, anglikanische Kathedrale.
  • Siddhivinayak Temple (सिद्धिविनायक मंदिर) am 19. November 1801 eröffneter Hindu-Tempel ist dem hinduistischen Gott Ganesha gewidmet und ist einer der berühmtesten Tempel in Mumbai.
  • Mahalaxmi Tempel (महालक्ष्मी मंदिर) dieser 1831 von einem Kaufmann erbaute Tempel ist der hinduistischen Göttin Mahalakshmi gewidmet und liegt in der Nähe des Haji Ali Dargah-Komplexes. Der Tempel ist für seine goldene Kuppel bekannt und zieht viele Gläubige an.
  • Babulnath temple (बाबुलनाथ). der Shiva-Tempel geht auf einen im 12. Jahrhundert erbauten und später abgebrannten Tempel zurück. Nach der Wiederentdeckung der alten Götzenbilder wurde das erste moderne Gebäude an dieser Stelle im Jahr 1780 errichtet. Das heute bestehende, größere Babulnath Mandir wurde schließlich im Jahr 1890 unter Beteiligung der lokalen Händlergemeinschaften und mit Hilfe von Beiträgen aus dem Staat Baroda erbaut. Dieser Shiva-Tempel liegt auf einem Hügel im Stadtteil Malabar Hill und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Stadt.
  • Basilica of Our Lady of the Mount Mary (माउंट मेरी चर्च), Mt. Mary's Road, Bandra, Mumbai 400 050. Tel.: +91 (0)22 65 01 01 25, +91 (0)22 6501 01 25 diese 1904 geweihte katholische Kirche liegt auf dem Hügel von Bandra und ist ein bedeutender Wallfahrtsort in Mumbai. Die Kirche ist besonders während des jährlichen Mount Mary-Festivals im September ein wichtiger Anziehungspunkt. Geöffnet: 09:00-13:00, 15:00-20:00.
  • St. Mary's Orthodox Cathedral, Dadar 1976 eröffnete syrisch-orthodoxe Kirche („Thomaschristen“) mit ungewöhnlicher, moderner Architektur.
  • ISKCON temple (इस्कॉन मंदिर, मुंबई) 1978 eröffneter Hindu-Tempel.

Parks / Zoo

  • Horniman Circle Gardens 1872 angelegter Park.
  • Hanging Gardens of Mumbai (हँगिंग गार्डन्स) 1881 angelegter Park mit Blumen, Hecken in Tierform und Blick auf das arabische Meer.
  • Powai Lake (पोवई झील) 1861 angelegter künstlicher See mit einer Fläche von 6,6 km².
  • Jijamata Udyaan am 19. November 1862 eröffneter 21 Hektar großer Zoo mit dem.

Dr. Bhau Daji Lad Museum, Veermata Jijabai Bhosale Botanical Udyan and Zoo (Rani Baug), 91/A, Dr Babasaheb Ambedkar Road, Byculla East, Mumbai, Maharashtra 400027 das am 2. Mai 1872 eröffnete Museum ist das älteste der Stadt.

  • Mumbai Port Trust Garden (Sagar Upvan Garden) 12 Hektar großer Park an der Südspitze von Colaba. Geöffnet: 06:30-12:00, 15:30-18:00.

Straßen und Plätze

  • Eastern Express Highway (पूर्व द्रुतगामी राजमार्ग) 23,55 km lange Hauptverkehrsstraße.
  • Western Express Highway (पश्चिम द्रुतगामी राजमार्ग) 25,33 km lange Hauptverkehrsstraße.
  • Eastern Freeway 16,8 km lange Hauptverkehrsstraße.
  • Coastal Road 22,2 km lange Küstenstraße.
  • Hutatma Chowk auf diesem Platz befindet sich auch der Flora-Brunnen.

Sonstiges

Der Stadtteil Worli mit der Brücke Bandra-Worli-Sea Link

Der Stadtteil Worli mit der Brücke Bandra-Worli-Sea Link (Foto: Woodysworldtv, CC BY 2.0)

  • Bandra–Worli Sea Link (बान्द्रा-वर्ली समुद्रसेतु) am 30. Juni 2009 eröffnete 250 m lange und 136 m hohe Autobrücke über die Mahim Bay.
  • Gandhi-Statue
  • Waschplatz am Dhobi Gard
  • Waschplatz am Dhobi Ghat Größter und bekanntester Waschplatz.
  • Film City (मुम्बई फ़िल्म सिटी, ​Dadasaheb Phalke Chitra Nagari) Führungen durch die Filmstudios von Bollywood sind auf der Webseite buchbar. Geöffnet: 05:00-00:00. Preis: ab ₹ 585.

Lernen

Aktivitäten

Am Aksa-Strand. Inder liegen nicht stundenlang in der Sonne, sondern flanieren an Stränden in der Abendkühle und gehen teilweise vollbekleidet ein Stück ins Wasser.

Am Aksa-Strand. Inder liegen nicht stundenlang in der Sonne, sondern flanieren an Stränden in der Abendkühle und gehen teilweise vollbekleidet ein Stück ins Wasser. (Foto: Sobarwiki, Public domain)

Wer ein wenig länger in Mumbai verweilt, kann sich das Magazin "Time-out-Mumbai" besorgen, es erscheint neu alle zwei Wochen und kann an jedem Zeitungsstand erworben werden. Achtung, ein Anruf bei der meist angegebenen Veranstalternummer ist empfehlenswert, oft ändert sich etwas in Mumbai schneller als das Heft gedruckt werden kann.

Eine Möglichkeit, eine besondere Seite von Mumbai kennenzulernen, ist der Besuch in

  • Dharavi, dem größten Slum Asiens. Hier sollte man sich allerdings besser nicht auf eigene Faust aufhalten. Die "Non-Profit-Organisation" Reality Tours bietet eine ca. zweistündige geführte Tour durch Dharavi an. Bei der Tour lernt man einiges über die Entstehungsgeschichte des Slums, die Einwohner, die Arbeits- und Lebensbedingungen und die Bestrebungen, das Gebiet, das in einem der besten Gegenden Mumbais liegt, zu resozialisieren. Einer der Gründer von Reality Tours stammt selbst aus Dharavi, so auch die Tourguides, das macht die "Besichtigung" besonders spannend und authentisch.

Brabourne Stadium (ब्रेबोर्न स्टेडियम) Stadion des Cricket Club of India. Mit hauseigenem Museum. Andre Sportanlagen für Mitglieder.

  • Wankhede-Stadiom (वानखेड़े स्टेडियम) Stadion für internationale Cricket-Spiele. Heimat der Mannschaften des Teams der Mumbai Cricket Association und Mumbai Indians der IPL.
  • Pferderennbahn (महालक्ष्मी रेसकोर्स, ​Mahalakshmi Race Course) 1883 erbaute große Pferderennbahn, betrieben vom Turf Club, mit Tribüne und vielseitigen Veranstaltungen. In der Mitte Polo-Spielfeld. Das bedeutendste Rennen ist das am letzten Sonntag im Februar abgehaltenen “Poonawallas Breeders Multimillion.” Geöffnet: Rennsaison Nov.-Apr.
  • Mafatlal Swimming Pool (am Chowpatty-Strand, 1 km vom Bhf. Charni Road) Geöffnet: 5.30-12.30, 16.30-21.00.

Festivals

  • Januar: Banganga-Musikfestival beim “Banganga Tank” am Malabar Hill.
  • Ende Januar/Anfang Februar: Kunstfest Kala Ghoda im Bereich um die Esplanade Road.
  • Juli/Aug. begeht man den „Geburtstag“ Krishnas beim Janmashtami.
  • Im August feiert man das Nariyal Poornima groß in Colaba.
  • Sept./Okt.: 10 Tage lang Ganesh Chaturthi, die Feier zu Ehren des Gottes Ganesha.
  • Sept./Okt.: 10 Tage lang, Navratri, ein religiöses Fest gewidmet der Göttin Durga während der vor allem Gujaratis die traditionellen Garba- und Raas-Tänze abhalten.

Einkaufen

Als Ausländern erkennbaren Kunden wird in Läden ohne Preisauszeichnung, und das sind die meisten, der 3-4fache Preis abverlangt. Wird man von einem Taxi zu einem bestimmten Geschäft gebracht so erhält dessen Fahrer eine saftige Kommission.

Märkte

  • Ein praktisch durchgehendes Geschäftsviertel ist der Bereich zwischen
    Crawford Market (क्रॉफर्ड मार्केट) oder auch Mahatma-Jyotiba-Phule-Market. In den angrenzenden Straßen Abdul-Rehman-St. und Sheik-Memon-St. gibt es zahlreiche kleine Läden.
  • Chor Bazar
  • Fashion Street
  • Linking Road Market, Bandra Vor allem Kleidung usw.
  • Mangaldas Market Beliebter Markt, auf dem Hunderte von Händlern einen bunten Mix aus Textilien, Kleidung und mehr anbieten. Wer sich einen Anzug schneidern lassen will ist hier richtig. Im Norden grenzt für Lebensmittel der Bhuleshwar Market an. Geöffnet: Mo.-Sa. 11.00-21.00.

Einkaufszentren

Einkaufszentren zielen vor allem auf die wohlhabendere Mittelklasse, haben für westliche Besucher aber den Vorteil, dass man selten Handeln muß und ggf. auch der Hitze und Hektik der Stadt einige Zeit entfliehen kann.

  • Atria The Millennium Mall (अटरिया द मिलेनियम मॉल, ​mit dem “Big Bazaar”), Dr Annie Besant Rd., Lotus Colony, Worli Geöffnet: 10.00-24.00.
  • Sai Baba Shopping Complex, K Kadam Marg, Navjeevan Society (nahe Bhf. Mumbai Central) Geöffnet: Mo.-Sa. 11.00-20-00.
  • Phoenix Palladium (फिनिक्स पॅलेडियम व्यवसाय केंद्र), 462, Senapati Bapat Marg, Lower Parel Geöffnet: 11.00-22.00.

Küche

In Mumbai gibt es unzählige Restaurants in allen Preisklassen. Wer länger bleibt, kann sich den "Times Food Guide", herausgegeben von Times of India, besorgen, hier findet man Informationen zu fast allen Restaurants in Mumbai.

Auswahl
Wer nicht so lange bleibt, gerne jedoch die indische und speziell die „Mumbai“-Küche probieren möchte, sollte unbedingt das kleine

  • Restaurant Soam (सोम) unweit von Chowpatty Beach und direkt gegenüber von Babulnath Tempel besuchen. Hier werden Spezialitäten von Maharashtra (speziell Mumbai) sowie Speisen aus Gujarat und Marwari angeboten. Bitte unbedingt die Pani-Puri probieren. Nordindisch gibt es im Saffron (im Marriott Hotel Juhu; mo-fr 19:00-00:00, sa+so auch 12:30-15:30), gehobene Küche bietet das Trèsind Mumbai (Bandra Kurla-Complex; tägl. 12:00-15:00 und 19:00-23:00), Steaks im vegetarischen Indien gibt es im The Barn Grill (Military Rd, Shop 3; 08:00-23:00)

Bhelpuri sind in an Straßenständen verkaufte Snacks, die in anderen Teilen Indiens als Chaat bekannt sind. Als ortstypisch gelten auch die Vada pav, frittierte Kartoffelknödel in Brot. Traditionell gibt es dazu Chilli-Schoten.

Bhurji sind entweder mit Ei oder Panneer (Frischkäse) zubereitete würzige Mischungen.

Udupi-Restaurants, die sich oft “Hotel” nennen, werden von Zuwanderern aus Karnataka betrieben, die sich auf die Küche ihrer Heimatregion spezialisieren. Hier wird streng vegetarisch gekocht.

„Iranische Cafés“ orientieren sich an den dortigen Teehäusern und laden zu verweilen ein. Oft verkauft man an der Kasse auch alltägliche Pflegeartikel.

Treffpunkt für Backpackers

Das Leopold-Café

Das Leopold-Café (Foto: Photograph by Greg O'Beirne, CC BY-SA 3.0)

Das Leopold Cafe (Shahid Bhagat Singh Rd; geöffnet 07:30-00:30) wurde bereits 1871 gegründet und ist ein beliebter Treffpunkt für Rucksacktouristen, die hier ein umfangreiches Speiseangebot (indischen Curry-Gerichte, Pizza, Burger) und kaltes Bier vorfinden.

Süßes
Cafe Mondegar, 5A, Metro House, Shaheed Bhagat Singh Road, Colaba. Tel.: +91 22 2202 0591 Geöffnet: 08:00-23:30.

  • Theobroma (थियोब्रोमा), Shop No 24, Cusrow Baug, Shahid Bhagat Singh Road, Colaba Causeway, Colaba Zentrale Filiale einer Konditoreikette, die Süßwaren westlichen Stils serviert. Geöffnet: 09:00-23:00.
  • German Bakery, 5, Reclamation land, ONGC Building, Shop no. 20, Ground floor, Bandra West Geöffnet: 08:30-23:00.

Nachtleben

Nachtleben gibt es in Indien nur für Touristen und wenige westlich orientierte Inder. Frauen, die alleine unterwegs sind, werden oft nicht gern gesehen und sollten nur in männlicher Begleitung unterwegs sein. Einige Bars finden sich vor allem am

  • Marine Drive und an der Bandstand Promenade, hier beginnt und endet auch die Midnight Cycling Tour.

Zu erwähnen sind einer der besten Nachtclubs der Stadt, Trilogy Super Club (im Hotel Sea Princess; mi-sa 22:00-03:00) sowie Dragonfly Experience (Marriott Rd; mi-mo 19:00-01:30), Kitty Su (Airport Rd; 21:00-02:00) oder Toy Room (im Grand Hyatt Hotel; fr-so 22:00-03:00).

Bademiya, Tulloch Rd., behind Hotel Taj Mahal, Apollo Bandar, Colaba Mughal-Küche und Kebabs bis 3 Uhr früh. Eine zweite Filiale ist: 7-9 Botawala Bldg, Horniman Circle, Kala Ghoda, Fort (bis 1.00 Uhr)

  • Tryst (ट्रिस्ट), 462, Senapati Bapat Marg, Lower Parel Geöffnet: 22.00-1.30, Sa.+ So. bis 5.00; Mo., Di. und Do. geschl. Preis: Eintritt 2500 ₨ für zwei.
  • In Lokalen an der Foras Road (RS Nimkar Marg), nicht weit vom Bahnhof Grants Road, findet man die traditionellen Mujra-Tänzerinnen.
  • Der Strand Juhu Chowpatty ist bis Mitternacht beleuchtet und beliebter Treffpunkt für Familien.

Kinos und Theater
Von den rund 200 Kinos in der Stadt zeigen nur wenige regelmäßig Filme in englischer Sprache:

  • Metro INOX (मेट्रो आयनॉक्स सिनेमा), Mahatma Gandhi Road, Dhobi Talao, New Marine Lines, Junction Kinokomplex. Geöffnet: mit Spätvorstellungen.
  • Royal (रॉयल सिनेमा), Grant Road, MS Ali Road (Bhf. Grant Rd. in einem nachts lebhaften Viertel)

Unterkunft

Der Webseite Booking.com zufolge gibt es in Mumbai 1.253 Unterkünfte aller Kategorien. Für Europäer akzeptable Hotels der unteren und teilweise auch mittleren Preiskategorie fehlen jedoch.

Mittel

  • Hotel Avon Ruby Dadar (87 Naigaon Cross Rd)
  • West End Hotel (45 New Marine Lines)

Luxus

Sicherheit

Für Touristen ist es tagsüber in ganz Mumbai relativ sicher. Die zahlreichen Slums sollte man aber nicht alleine betreten. Etwas finsterer ist das Viertel

  • Kamathpura (in der Kolonialzeit ”Lal Bazaar“). Hier sollte man tunlichst auf Wertsachen achten. Ansonsten gilt der Grundsatz, dass der aufmerksame Tourist sich stets unauffällig kleidet und ohne Markenware unterwegs ist, auf sein Gepäck achtet und konzentriert seine nähere Umgebung beobachtet.

Das Police Headquarter ist die City Police, sie gilt als wenig zimperlich. Es gibt eine mit Kriegswaffen von Heckler & Koch bewaffnete Encounter Squad. Die Zahl gestellter mutmaßlicher Gangster, die in den 1990er Jahren „auf der Flucht erschossen“ wurden, liegt über 100. Prinzipiell ist in Indien jeder Polizist korrupt. 2005 wurde eine spezielle Tourist Squad geschaffen, die sich im Wesentlichen auf Überwachung der Strände beschränkt.

Seit den Anschlägen in Mumbai 2008 herrscht ein Sicherheitsfanatismus, der ungefragt hinzunehmen ist.

Gesundheit

Das Malariarisiko für den indischen Bundesstaat Maharashtra (zu dem auch Mumbai gehört) wird von führenden tropenmedizinischen Institutionen im Allgemeinen als gering bis minimal eingestuft. Für normale touristische Aufenthalte in Mumbai ist keine medikamentöse Prophylaxe notwendig. Ein konsequenter Mückenschutz reicht in der Regel aus, er beginnt bei heller Kleidung und setzt sich fort über Mückensprays bis hin zum imprägnierten Moskito-Netz über Betten.

Für Touristen mit medizinischen Notfällen ist am besten das Kokilaben Dhirubhai Ambani Hospital (Rao Saheb Achutrao Patwardhan Marg) geeignet.

Praktische Hinweise

In Mumbai sprechen fast alle Englisch. Die Straßenschilder, Gebäudenamen und Sonstiges sind in Englisch ausgeschildert. Die Einwohner sind gegenüber Touristen meist freundlich und hilfsbereit.

Eine städtische Fremdenverkehrsstelle gibt es nicht, jedoch:

Government of India Tourist Office (123 Maroshi Karve Rd)

  • Reservierungsbüros für die Bahn
  • Churchgate Reservation Office

Post

  • General Post Office (जनरल पोस्ट ऑफिस, मुंबई; vorm Hbf.)
  • Mumbai Central Head Post Office (beim ST-Busbahnhof) Terminal der Busgesellschaft des Bundesstaats.
  • Churchgate Post Office, 75-79, Sitaram Deora Marg, Churchgate

Konsulate

In Schwierigkeiten geratene Mitteleuropäer können um Unterstützug bitten:

  • Generalkonsulat der BRD, Hoechst House, 9th Floor, 193, Backbay Reclamation, Nariman Point. Tel.: +91 22 6940 1444 Kontaktaufnahme mit Webformular bevorzugt. Sicherheitskontrolle beim Eingang. Notfalltelefon: (15.30-22.00 Uhr): +91 9769 485 478. Geöffnet: Mo.-Fr. 9.00-12.00.
  • Generalkonsulat der Schweiz, 102 Maker Chambers IV, 10th Floor, 222, Jamnalal Bajaj Marg, Nariman Point. Tel.: +912222858161 Geöffnet: Mo.-Fr. 7.45-16.15.

Ausflüge

  • Höhlentempel

Höhle 1 von Elephanta, der „Lingam-Tempel.“

Höhle 1 von Elephanta, der „Lingam-Tempel.“ (Foto: Patilvarun, CC BY-SA 3.0)

Der „Lingam“ von Elephanta.

Der „Lingam“ von Elephanta. (Foto: Jon Hurd from Boulder, Colorado, USA, CC BY 2.0)

Wandrelief in Kanheri.

Wandrelief in Kanheri. (Foto: Aryanitin, CC BY-SA 3.0)

Höhle in Mandapeshwar.

Höhle in Mandapeshwar. (Foto: Jawahar Soneji, CC BY-SA 4.0)

Kirchenkuppel, zugleich Wachturm aus portugiesischer Zeit gebaut in der 2. Hälfte des 17. Jhdts. bei den Höhlen von Mandapeshwar.

Kirchenkuppel, zugleich Wachturm aus portugiesischer Zeit gebaut in der 2. Hälfte des 17. Jhdts. bei den Höhlen von Mandapeshwar. (Foto: Kartik Chandramouli, CC BY-SA 3.0)

Auf der Elephanta Island befinden sich die um 550 erbauten Elephanta Caves , seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe. Sie sind zu erreichen mit den Fähren, die nahe dem Gateway of India ablegen. Im März ist in den Höhlen das Elephanta-Musikfestival.

  • Touristisch vernachlässigt sind die im 1.-3. Jahrhundert etwa 100 menschengemachten Kanheri-Höhlen. Es waren buddhistische Höhlenklöster. Sie liegen im unter Naturschutz stehenden Waldgebiet von Borivali (बोरीवली), Teil des Sanjay Gandhi National Park. Vom Zentrum sind es rund vierzig Kilometer per Bahn auf der Western Line.

Ebenfalls nahe dieses Ortes sind die Mandapeshwar-Höhlen, hinduistische Höhlenklöster der Gupta-Ära im 6.-8. Jhdt.

  • Die Matheran Hills (90 km) sind per Bahn gut erreichbar aber gerade deshalb zu indischen Feiertagen oft überlaufen.

Alibaug

  • Alibaug (अलिबाग) (= Alibāg auch Alibagh) ist mit ca. 20.000 Einwohnern eine kleine Küsten- und Hafenstadt im Bundesstaat Maharashtra im Distrikt Raigad in Indien, 30 km südlich von Mumbai an der Küste des Arabischen Meers gelegen, mit z. T. schönen, weiten Sandstränden, aber auch felsigen Stränden, die sich ca. 30 km über Chaul, nach Murud und Janjira erstrecken.

Der Ort wird als Naherholungsgebiet besonders während des Monsuns wegen seiner Wälder besucht. Der Alibaug-Strand ist nicht sehr lang, besser ist die Küste des Strands von Varsoli (वर्सोली बीच) mit dem alten Fort Hirakot nahe dem Südende. Sehenswert ist auch Kolaba Fort (कोलाबा दुर्ग), auf einer Insel 2 km vorgelagert.

Man ist auf Ausflügler eingestellt. Einfache und mittlere Unterkünfte sind zahlreich.

Anfahrt
Am einfachsten per Fähre bis Mandwa (= Mandve), dann Bus.

Literatur

Banerjee, Ian; Hamedinger, Alexander; City of dreams?: perspectives on the megacity Mumbai; Wien 2022 (IVA-ICRA); ISBN 9783900265489

  • Elison, William; The neighborhood of gods: the sacred and the visible at the margins of Mumbai; Chicago, London 2018 (University of Chicago Press); ISBN 9780226494906 [Sakralbauten]
  • Martenot, Aude; Parcours de vie et mémoires de pauvres: changements personnels et sociohistoriques dans les bidonvilles de Mumbai; Bern u.a. 2019; ISBN 978-3-0343-3828-8
  • Sunya, Samhita; Sirens of modernity: world cinema via Bombay; Oakland, Calif. 2022 (University of California Press); ISBN 978-0-520-37953-4; DOI: 10.1525/9780520976788
  • Zedler, Jörg; The Bombay Talkies Limited: Akteure – deutsche Einflüsse – kulturhistorischer Kontext; München 2021 (utzverlag); ISBN 9783831649280
  • Der Film Slumdog Millionaire zeigt viele ärmere Gegenden der Stadt.

Einzelnachweise

GeoData

Woher diese Seite stammt

Diese Seite wurde von Wikivoyage übernommen. „Mumbai/Western Suburbs“ aus Wikivoyage, von seinen Autorinnen und Autoren, unter CC BY-SA 4.0. Hier geändert: als Seite gesetzt; Bearbeitungslinks, Karten und Eintragsdaten weggelassen; jedes Foto unter seiner eigenen Lizenz, in der Bildunterschrift genannt.

Noch hat sie niemand geschrieben: Sie ist das Ausgangsmaterial unter einer neuen Adresse. Deshalb werden Suchmaschinen gebeten, sie zu überspringen, und niemand verdient an ihr. Sie steht zur Übernahme bereit: Übernimm sie, dann gehört sie dir – zum Umschreiben und zum Verdienen.

LanguagesDeutschEnglish

Licence: CC BY-SA 4.0 · Adapted from de.wikivoyage.org

1

0

0

0

Spinner Logo

Comments

Spinner Logo
Version: 1CC BY-SA 4.0
Reiseapotheke
Version: 1CC BY-SA 4.0
Ponta Delgada: Reiseführer
Version: 1CC BY-SA 4.0
Straßburg: Reiseführer
Version: 1CC BY-SA 4.0
Schwarzwald: Reiseführer
Version: 1CC BY-SA 4.0
Agra: Reiseführer
Version: 1CC BY-SA 4.0
Hydra: Reiseführer