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Sendero de los miradores (Foto: Qllach, CC BY-SA 4.0)

Der Wanderweg Sendero de los miradores, deutsch etwa: „Weg der Aussichtspunkte,” ist im spanischen Fernwanderwegenetz als GR-5 markiert. Die Route führt in der Provinz Barcelona, im Halbkreis um die Hauptstadt etwa vierzig bis fünfzig Kilometer tief im Hinterland – von Sitges an der Costa del Garraf über das Kloster Montserrat nach Canet de Mar an der Costa del Maresme.

Streckenprofil

Standardisierte Beschilderung spanischer Fernwanderwege. In Katalonien sind die Pfosten mit den Markierungen oft grün.

Standardisierte Beschilderung spanischer Fernwanderwege. In Katalonien sind die Pfosten mit den Markierungen oft grün. (Foto: CC BY-SA 3.0)

Die erträglichste Saison ist für Katalonien April bis Mai oder Anfang Juni sowie September bis Anfang November. Im Sommer können Abschnitte wegen Waldbrandgefahr gesperrt werden. Nur in höheren Lagen im Gebiet Montseny kann Januar–Februar Schnee liegen.

  • Länge: 202 km, 10–12 Etappen
  • Ausschilderung: gemäß dem spanischen GR-Netz (weiß/rot)
  • Steigungen: viele (steile) Auf- und Abstiege
  • Wegzustand: meist Feld- und Waldwege, teils felsig

Hintergrund

Die Route wird auch als Sendero de los Parques Naturales bezeichnet, da es durch fünf Naturschutzgebiete geht: Naturpark Garraf, den Naturpark Montserrat, den Naturpark Sant Llorenç del Munt i l’Obac, den Naturpark Montseny (301 km²) und den Naturpark Montnegre i el Corredor.
Im Naturpark von Garraf gibt es viele Felsen aus rotem Sandstein aber wenig Wasser.

Für alle spanischen Nationalparks gilt ganzjährig Leinenzwang für Hunde. Außerdem ist das wilde Zelten streng verboten.

Vorbereitung

Die Bergetappen sind durchaus anspruchsvoll und erfordern eine solide Grundkondition und entsprechendes Schuhwerk. Die Angaben der FEEC, dem katalonischen „Alpenverein“ zu Gehzeiten weichen stark von anderen ab. Man merkt, dass der Verein aus geübten Sportlern besteht.

Normalerweise gibt es an den Etappenzielen Verpflegungsmöglichkeiten. Deren Öffnungszeiten im ländlichen Bereich können jedoch beschränkt sein. Wo es keinen Hauptartikel für ein Etappenziel gibt, werden Unterkünfte erwähnt, die normalerweise Mittelklasse sind. Eine besondere Empfehlung stellt eine solche Nennung nicht dar. Man zahlt in Katalonien eine Kurtaxe/Übernachtungssteuer von 50 ¢–3,25 €.

Anreise

Wird in den jeweiligen Ortsartikeln detaillierter erläutert. Siehe auch: Anreise und Mobilität im Großraum Barcelona

Öffentliche Verkehrsmittel

Beide Endpunkte haben Bahnverbindungen mit Barcelona. Das Kloster Montserrat ist verkehrsmäßig ebenfalls gut erschlossen.

Streckenbeschreibung mit Sehenswürdigkeiten

Legende zu den Wegbeschreibungen

⇒ weist auf die Hauptstrecke(nvarianten), ⇢ auf alternative Routen oder Abstecher. Wo in einer Streckenbeschreibung Zeitangaben sind, beziehen sie sich auf Gehzeit ab Beginn der Etappe. Sie sind durchaus „sportlich.” Angaben zu Höhenmetern sind gekennzeichnet: Steigungen ↥ und Abstiege ↧. 🚂 Bahnhof, 🚌 Bus(haltestelle).

Siehe auch: Megalithanlagen in Katalonien

1: Sitges – Olesa de Bonesvalls

16,9 km, 4¼–5½ Std. (↥ 640 m, ↧ 404 m). Unterwegs keine Einkehr und kein Wasser. Bei km 6,6, Maset de Dalt, kreuzt der GR-92-4, bei km 12,2, Corral de l’Esquerrà, der GR-92-3.

→ Hauptartikel: Sitges

Gestartet wird am Bahnhof Sitges. Nach einem Kilometer kommt man zur Unterführung unter der Autobahn C-32 (54 m über NN), nach 1,8 km zum Rand des Gewerbegebiets von Sitges (74 m) es folgt ein kontinuierlicher Anstieg zum Coll d’Entreforc (186 m; 4,4 km), hier befindet sich ein verlassenes Bauernhaus. Beim Coll de la Llebreta (231 m; 8,5 km), geht es vorbei am verlassenen Dorf Jafra. Im Can Grau (341 m; 11,2 km), einem alten Bauernhaus befindet sich eine Sternwarte und ein Naturkundemuseum. Nach 13,3 km kommt man zur Öffnung der

  • Höhle Avenc de l’Esquerrà (347 m NN). Sie hat mehrere Quellen und ist über 200 Meter tief.

Durch das Barri de l’Hospital gelangt man von Süden nach Olesa de Bonesvalls (263 m NN)

Piscina Municipal, Carrer I'Antiga, s/n, 08795 Olesa de Bonesvalls Freibad. Geöffnet: 11.00/11.30-19.30/20.00.

Casa Rural Can Bicicleta, Carre Pont de L'Hospital, 1 B 08795, 08795 Olesa de Bonesvalls. Tel.: +34699511149

2: Olesa de Bonesvalls - Gelida

15,2 km, 4–5 Std. (↥ 642 m, ↧ 718 m)

Die Vegetation in der bergigen Gegend ist typisch für das katalanische Vorküstengebirge, hauptsächlich Kiefernwald mit mediterranem Strauchunterwuchs.

Man verläßt Olesa in nördlicher Richtung, es beginnt ein leichter Anstieg. Bei km 2 (342 m) wird der bisherige Waldweg verlassen und nach links abgebogen. Dieser Pfad führt in den Wald bei stetigem Anstieg. Nach 3,7 km erreicht man einen weiteren Waldweg (477 m), der nun leicht bergab bis zum Ort l’Ordal führt. Man durchquert das Dorf und läßt es rechts hinter sich.
Bei km 7 (383 m) wird die stark befahrene N-340 überquert. An dieser Stelle ist Vorsicht geboten, da es sich um eine stark befahrene Straße handelt.

Der Gipfel Cim del Montcau (611 m) ist bei km 10,1 erreicht. Von hier geht es zwei Kilometer steil bergab, bis auf 350 Höhenmeter. Bei klarem Wetter bietet sich ein herrliches Panorama.

Die Quelle Font Freda (km 13,5; auf 271 m) sprudelt auch bei sommerlicher Dürre noch.

Etwa zwei Kilometer weiter erreicht man Gelida. Der Bahnhof (Rodalias R4) ist nördlich der Autobahn, 800 m vom Zentrum. An der Buslinie El Grandet – Sant Llorenç – Gelida – Barcelona.

Castell de Gelida (Castillo de Gelida) Burgruine. Geöffnet: 10.00-14.00, Mo. + Di. geschl.

Hotel Can Panyella, Poligono Can Panyella, Cami Can Valls s/n, 08790 Gelida (an der Autobahnabfahrt). Tel.: +34937792145 Mit Restaurant. Preis: geh. Mittelklasse.

3: Gelida - Can Parellada

Sant Llorenç d’Hortons und Monstserrat gesehen von der Straße Carrer de Sant Isidre bei Gelida.

Sant Llorenç d’Hortons und Monstserrat gesehen von der Straße Carrer de Sant Isidre bei Gelida. (Foto: Pere López Brosa, CC BY-SA 4.0)

13,1 km, 3½ Std. (↥ 445 m, ↧ 365 m)

Dreihundert Meter nach Abmarsch aus dem Zentrum von Gelida überquert man die Autobahnbrücke zu den Cases Noves. Bei km 2 führt die Pont de Sant Salvador über den Anoia.
Nach 5,4 km ist das Bauernhaus Can Batllevell erreicht. Von dort weiter in nordwestlicher Richtung kommt man nach 1,1 km an der Landstraße BV-2249. Bei km 7,8 ist man im Dorf Sant Llorenç d’Hortons (232 m). Auch hier stellt man zur Festa Major am 10. August zwei „Riesen“ auf.

Can Serra ist bei km 10, Can Esteve de la Riera hat man nach 12,6 km erreicht. 700 Meter weiter ist La Beguda Alta von wo kein Kilometer mehr zu gehen ist bis Can Parellada, Bahnhalt der R6 (Barcelona-Plaça Espanya)

4: Can Parellada – Monestir de Montserrat

20,8 km, 5¼ Std. (↥ 1260 m, ↧ 814 m). Nur bis Collbató 13,6 km, 4½ Std.

Man verläßt Can Parellada in nordwestlicher Richtung und folgt 200 Meter der Straße nach Masquefa, dann biegt man nach rechts in eine Straße mit langem Gefälle gefolgt von einem steilem Anstieg ein bis man nach 1,3 km die Ortsgrenze erreicht hat.

Can Marcet (225 m) erreicht man nach 2 km, dann bei km 3,6 Can Gras (274 m) von wo man 300 Meter weiter zur Landstraße Carretera d’Esparraguera (285 m) kommt, der man einen Kilometer folgt bis man am Kreisverkehr (km 5,1) auf einen Waldweg abbiegt. Dieser ist, mit steilen, aber kurzen Anstiegen, an einem ausgetrockneten Bach.

Bei Kilometer 11 ist die Urbanisatión Can Dolcet (369 m) errreicht. 1300 Meter weiter geht es durch einen Tunnel unter der A-2 (346 m). Nach etwas mehr als einem Kilometer kommt man in die Kleinstadt Collbató. Sie bietet sich als Etappenziel an, um für den folgenden steilen Anstieg frisch zu sein.

Castell de Collbató (Castillo de Collbató), Camí del Castell Wenige Mauerreste aus dem 10/11. Jhdt.

Hostal Can Missé nebenan, Tel. +34937779061
Coves del Salnitre (Coves de Montserrat; Pfad in den Hang hinter der Burg; 1,6 km von der Ortsmitte) Geöffnet: Di.-Fr. 10.00-14.00, am Wochenende bis 15.30 dann auch Führungen.

An den Höhlen vorbei, geht es fünf Kilometer aufwärts zum ehem. Kloster Ermita de Sant Miquel (auf 629 m). Von dort ist es noch eine gute halbe Stunde bis zum

→ Hauptartikel: Kloster Montserrat

5: Monestir de Montserrat - Rellinars

15,2 km, 4 Std. (↥ 716 m, ↧ 1104 m). Man steigt ab durch den Naturpark Sant Llorenç del Munt.

Vom Kloster einen Kilometer bis La Trona. Nach einer Stunde (4,4 km) erreicht man Monistrol de Montserrat (mit Bahnhalt)

⇢ Zahnradbahn (Cremallera de Montserrat), Baujahr 1930, vom Kloster.

⇢ die Kabinenseilbahn AERI (Teleférico de Montserrat), € 8,50 einfach, € 12,50 Berg- und Talfahrt, verschiedene Kombitickets mit Museum und/oder Mahlzeit. (Stand: Mär 2026)

Es geht zunächst ein Stück an der C-58 (bis La Bauma), 1¼ Stunden nach Can Prat. Bei km 5,9 führt eine Brücke über die Autobahn. Bei km 9,9 (2½ Std.) ist der Collet dels Capellans erreicht.

Nach einem Aufstieg von 120 Höhenmetern (ab der Autobahn) kommt man nach Rellinars. 🚌 M12 (Tarrasa - Rellinars - Castellbell y Vilar). Der örtliche Arzt/Apotheker steht Mittwoch und Freitag 12–13 Uhr zur Verfügung.

Casa Rural Can Seuba, Carrer Emili Riera, 48, 08299 Rellinars. Tel.: +34640277091

El Caliu ll, Ctra. de Terrassa, 19, 08299 Barcelona, Spanien Günstige Hausmacherkost.

6: Rellinars - Sant Llorenç Savall

Der Berg El Paller de Tot l’Any

Der Berg El Paller de Tot l’Any (Foto: Romang, CC BY-SA 4.0)

21,7 km, 5½–7 Std. (↥ 1158 m, ↧ 1022 m). Bis Coll d’Estenalles 13,5 km, 5¼ Std.

Die Etappe beginnt sofort hinter Rellinars mit einem langen stetigen Aufstieg (↥ 620 m), der die ersten 9 km dauert und auf über 900 Höhenmeter führt.

Man verläßt Rellinars in nordöstlicher Richtung auf einem Waldweg (auf 320 m). Nach 2,7 km kommt man am verfallenen Bauernhof Les Cases vorbei. Nach 6,9 km geht man hundert Meter unterhalb des Berges El Paller de Tot l’Any (818 m). Bei km 8,6 ist man am Paß Coll de les Tres Creus (839 m). Dreihundert Meter weiter sieht man den auffälligen Berg La Pola, der 931 m hoch ist. Weiter über die Pässe Coll de Boix (km 11; Rastplatz) und und Coll de Garganta (km 12,3). Man erreicht die alte Ermita de Sant Jaume (La Mata).

Am Coll d’Estenalles (859 m, 🚌 M11; an der BV-1221, beliebt bei Rennradlern), befindet sich ein Informationszentrum für den Naturpark Sant Llorenç del Munt i l’Obac (10–15 Uhr).

Eine ¾ Std. später erreicht man die Pont de la Font de Llor und den Torrent de Pregona.

Sant Llorenç Savall (San Lorenzo Savall)

Hostal Cal Pla, Avinguda de Catalunya, 56, 08212 Sant Llorenç Savall. Tel.: +34655778913

Cal Blauaddress=Carrer del Vapor, 15, 08212 Sant Llorenç Savall Tante-Emma-Laden, der einzige. Geöffnet: 8.00-13.30, 17.00-20.00, So, nur Vorm. Mo. Ruhetag.

7: Sant Llorenç Savall - Sant Feliu de Codines

Das Castell de Gallifa (auf 606 m; nahe km 6) lohnt einen Abstecher (Foto: SBA73, CC BY-SA 2.0)

13,5 km, 3½ Std. (↥ 508 m, ↧ 499 m). Es handelt sich um eine kurze, aber anspruchsvolle Etappe.

Auf dem Weg aus dem Dorf kommt man nach 800 Metern zur Masia de Mossèn Ossó. Es folgt ein kontinuierlicher Aufstieg (↥ 200+ m) auf 643 Höhenmeter. Danach, bei km 4 beginnt ein mehr als vier Kilometer langer, teils steiler Abstieg über Ca n'Àngel zum Collet de Penjallops bis Can Ciuró (km 8,5).

Aus der Talsohle folgt noch einmal ein steiler Anstieg (↥ ca. 240 m) bis Sant Feliu de Codines (San Felíu de Codinas). An einem Wochenende Ende September gibt es das Kürbisfest (Fira de la Carbassa). 🚌 E9, 202 Pl. Tetuan; 202, 260 Estació d'Autobusos de Granollers.

Stadtmuseum (Museu Municipal Can Xifreda) Geöffnet: So. 11.00-14.00, Führung 12.00.

Uhrenmuseum (Museu del Rellotge de Catalunya), Carrer de Mossèn Josep Rossell, 8, 08182 Sant Feliu de Codines Geöffnet: So. 12.00-14.00.

Hotel Montpellier

8: Sant Feliu de Codines - Aiguafreda

Sant Miquel del Fai und die Wasserfälle El Tenes (li.) sowie Rossinyol

Sant Miquel del Fai und die Wasserfälle El Tenes (li.) sowie Rossinyol (Foto: Ricard Alemany i Quintana, CC BY-SA 3.0)

20,1 km, 4¾ Std. (↥ 990 m, ↧ 1066 m). Besonders gegen Ende anspruchsvoll.

NTP 188 Señal 1.05

(Foto: Unknown author Unknown author, Public domain)

Routenänderung

Nach Beschwerden privater Landbesitzer wird an einer neuen Streckenführung dieser 8. Etappe gearbeitet. (Stand: 2025)

Nach 1,15 km aus Sant Feliu verläßt man die C-59 und biegt rechts auf einen Weg ab (539 m).

Nach 5,8 km erreicht man die sehenswerte Einsiedelei Sant Miquel del Fai (480 m, ​Besichtigungen innen am Wochenende 10–16.30 Uhr). Danach geht es aufwärts bis nach 11,4 km Sant Pere Bertí (823 m), der höchste Punkt der Etappe, erreicht ist.

Hinter Sant Miquel Sesperxes (km 16,9) geht man einen Kilometer entlang der Abbruchkante bis El Maxtos (km 14,9), einer steilen Felswand, durch die man auf 1,4 km Weg fast 400 Höhenmeter absteigt.

⇢ Oben ist der Mirador del Cerdà mit gutem Blick auf Sant Martí de Centelles.

Im Bereich der Klippe Grau dels Matxos hat sich ein Spot zum Sportklettern an Sandstein entwickelt. Die Steige haben Schwierigkeitsgrade (französisches System) von 6b–7c (von 9 möglichen).
Im Tal überquert man die Hauptstraße C-17 und gelangt so in die Ortsmitte von Aiguafreda (Ayguafreda; 394 m). Dies ist erreichbar mit Bus 406, 407 (beide Busbahnhof Granollers – Busbahnhof Vic) oder den Bahnhof Sant Martí de Centelles der Linie R3 im südlich angrenzenden Dorf.

Hostal l’Esquella, Carrer Major, 15, 08591 Aiguafreda. Tel.: +34938440080 Restaurant mit Gästezimmern.

9: Aiguafreda - Montseny

Ein Montseny-Gebirgsmolch ( Calotriton arnoldi ) im Volkskundemuseum Montseny ( Museo Etnológico del Montseny )

Ein Montseny-Gebirgsmolch ( Calotriton arnoldi ) im Volkskundemuseum Montseny ( Museo Etnológico del Montseny ) (Foto: Auledas, CC BY-SA 4.0)

22,7 km, mind. 5½ Std. (↥ 1278 m, ↧ 1155 m), die ersten zehn Kilometer kontinuierlicher Anstieg auf 1253 Höhenmeter.

Am Ortsrand Aiguafreda führt Brücke über den Bach (399 m). Hier beginnt der stetige Anstieg. Nach 2,2 km gelangt man zu einem Paß, wo eine Hochspannungsleitung verläuft. 200 Meter weiter ist der Bauernhof Can Puig-agut.

Nach 5,1 km ist der Collet de St. Martí (973 m) erreicht, direkt am Fuße des Berges Tagamanent (wer hungrig ist, kann am Wochenende im Gipfelrestaurant zu Preisen, die der Höhe entsprechen satt werden). Einen halben Kilometer weiter ist in Bellver (1016 m).

Bei 8,0 km Cruïlla mit einem Waldweg zur Linken (1157 m). Bei 10,1 km ist am Turó de la Torre (1250 m) der höchste Punkt der Etappe.

11,2 km Pla del Cafè (1190 m).

⇢ GR-5-2, der zum Gipfel des Matagalls (1698 m) führt. Vom Matagalls kann man zum Coll de Sant Marçal (1105 m) absteigen. (Kommt man von der anderen Seite ist Collformic – Matagalls – Sant Marçal 4 Stunden Wegstrecke.)

Gut einen Kilometer weiter erreicht man den Collet de la Teularia (1147 m). Bei km 15,1 ist man am Paß Collformic (1144 m; Straße von Seva nach Sant’Esteve de Palatourdera; Restaurant 50 m weiter Mi.-So. bis 17 Uhr). Weiter geht es hinab zur Mühle von l’Adrobau (km 16,3). Eine halbe Stunde später ist man in Sant Martí de Montseny (km 18,2).

Eine Stunde später und nach der Landstraße BV-5301 kommt man an in Montseny. Das Dorf ist auch erreichbar mit 🚌 567, 576 (Bhf. Sta. Maria de Palautordera – Creu de Terme).

Besucherzentrum des Montseny-Nationalparks (10-14 Uhr)
Restaurant Fonda Montseny, Plaça de la Vila, 2, 08469 Montseny Geöffnet: Mi.-So. nur Mittagessen.

Hostal Restaurant Montserrat, Passeig de la Font, 21, 08469 Montseny. Tel.: +34938473006

El Porxo de Can Baixeres, Can Baixeres s/n, 08469 Montseny. Tel.: +34610626107

⇢ Wer noch nicht genug hat kann den Tag in Costa de Montseny (🚌 572) ausklingen lassen. Das liegt vier Kilometer und 215 Höhenmeter über Montseny.

Von Costa geht man 2,8 km bis zum Bauernhof Can Riera de Siuret (701 m; unter Auslassung von Fontmartina), um wieder auf die Hauptstrecke zu treffen.

10: Montseny - Sant Celoni

Aufgegebener Bauernhof Can Masó in Campins, erb. im 18.Jh., unter Denkmalschutz

Aufgegebener Bauernhof Can Masó in Campins, erb. im 18.Jh., unter Denkmalschutz (Foto: Àlex, CC BY-SA 3.0)

22,3 km, 5½+ Std. (↥ 870 m, ↧ 1253 m). Die ersten fünf Kilometer Anstieg, danach abwärts.
Lokales Bergwetter

Aus Montseny steigt man zwei Kilometer bis Les Casetes. Von dort nach Fontmartina.

Estació Biològica del Montseny, Carretera de Fontmartina, 08479directions= Infozentrum. Geführte Wanderungen nach Absprache.

Camping de Fontmartina scheint geschlossen, Anfragen Tel. +34938475163.
⇢ Abstecher auf den 1706 m Turó de l’Home am bequemsten über die wenig befahrene Lanstraße (Autos bis Parkplatz Plana Amagada 1500 m unterm Gipfel, Straße für Radfahrer und Fußgänger frei. Abzweig von BV-5114name-map=Abzweig zum Turó de l’Home beim Mirador de les Goitadores.

⇒ Nach 8,8 km erreicht man Can Riera de Siuret.

Camping Riera de Ciuret, Carretera Bv-5114, 0, Km 10 5, 08479 (irgendwo im Nirgendwo). Tel.: +34938475512 Mit gehobenem Restaurant, nur am Wochenende 9.00-11.00, 13.00-16.00.

Bei km 10,3 ist Sort de Can Guilló, von dort 800 Meter zur Can Grau bis man nach weiteren 700 Metern die Landstraße BV-5114 erreicht. Von dieser 2,3 km nach Westen zum Bauernhof Can Perepoc (km 14,1; Restaurant dauerhaft geschlossen). Man kommt am verlassenen Dorf Campins vorbei (km 16,4; km 9,8 wenn man die Route aus Costa genommen hat). Danach geht es kontinuierlich bergab. Can Sellers (km 19,7) kann man fünf Stunden nach Aufbruch erreicht haben.

Von dort sind es noch gute drei Kilometer bis Sant Celoni (139 m). Am Bahnhof halten nicht nur die S-Bahnen R2N und R11 sondern auch Regionalzüge der Linie Cerbère–Barcelona.

L'Hotelet, Crta C-35 Km 57,200, 08470 Sant Celoni (neben der Tankstelle). Tel.: +34938672561 Auch Restaurant mit Selbstbedienungsbuffet.

Mercat Municipal, Carrer Campins, 30, 08470 Sant Celoni Markthalle. Hier ist auch ein Waschsalon. Geöffnet: 8.00-14.00, Di. + Fr. auch 17.00-20.00; So. geschl.

11: Sant Celoni - San Martín de Montnegre

9,7-10,7 km, 2½–2¾ Std. (↥ 528 m, ↧ 504 m)

Sant Celoni verläßt man in Richtung Autobahn (km 1¼), unter der ein Tunnel durchführt. Bald danach beginnt der erste Anstieg, was sich den Rest der Etappe in die Berge fortsetzt. Nach etwa einer Stunde kommt man zur Urbanització Boscos de Montnegre (km 3,6). Can Riera de Vilardell erreicht man bei km 4,9. Von dort steigt man eine weitere Stunde bis Can Ginestar, km 8,5.

Nach zwei weiteren Kilometern erreicht man die Kirche San Martín de Montnegre, die auf das 11. Jhdt. zurückgeht. Das Restaurant dort öffnet nur am Wochenende bis 16 Uhr. Hinsichtlich Gästezimmern frage man unter Tel. +34601920111.

⇢ Möchte man die anstrengende Bergstrecke auslassen gehe man nach der Autobahnunterführung Richtung Olzinelles (270 m; km 6,1) und dem Kloster Sant Esteve. Von hier geht es 200 Höhenmeter aufwärts bis bei km 8,9 der Coll de la Sala (476 m) erreicht ist. Bei km 11,3 ist man am Coll Genís (343 m). Von dort geht es hinab nach Sant Iscle de Vallalta (125 m; km 15,1, 🚌 651). Diese Strecke ist in fünf Stunden gehbar.

12: San Martín de Montnegre - Canet de Mar

Das Gipfelkreuz des Pedracastell

Das Gipfelkreuz des Pedracastell (Foto: Alberto-g-rovi, CC BY 3.0)

16,6–19 km, 4½–6 Std. (↥ 587 m, ↧ 1064 m)

Aus San Martín de Montnegre geht man eine halbe Stunde, 1,8 km, bergan zum Coll de Basses (714 m). Der Rest des Weges führt hinab, mit Ausnahme eines Hügels bei km 11.

⇢ Besteigung des Pedracastell. Vom Coll de Basses nach Osten bleibt man auf der Höhe mit dem Grat entlang der Gipfel (Turó) Gros, Sta. Maria de Montnegre (726 m), Ca’n Alomar (711 m) … [direkter Abstieg nach Canet]

Kurz vor km 5 erreicht man Can Vives de la Cortada, dann bei km 7,8 Can Perera. Zwei Kilometer weiter kommt man nach Sant Iscle de Vallalta.

Von Sant Iscle sind es nach Canet 12,3 km (3½ Std.). Sant Cebrià de Vallalta ist nach 3,7 km erreicht. Dann geht es nochmal ein Stück aufwärts zur Urbanitzación Vistamar (249 m; km 7,8) und weiter zum Castell de Santa Florentina (Castillo de Santa Florentina, ​Burg aus dem 11. Jahrhundert mit möblierten Gemächern, die 9.30-13.30 (So. geschl.; 2026: 14 €, Führung +2 €) besichtigt werden können.). Auf der vorbeiführenden Landstraße unterquert man die Autobahn und es geht geradeaus nach Süden ans Meer.

Canet de Marliegt an der Küste mit langem Sandstrand. Hier halten die S-Bahnen R2N.

Die „Riesen von Canet de Mar“ (Gegants de Canet de Mar) sind Figuren die 3,80 m bzw. 3,95 m hoch sind. Sie heißen Guillem Bernat de Montferrer und Agnès de l’Aubó, beides Protagonisten der Legende von «El Salt del Rossí», wo der edle Rittersmann die holde Maid vom Tyrannen befreit. Sie werden seit 1985 im September während der Festa Major, der Festa Petita und der Fira Modernista ausgestellt.

Hotel Mitus, Riera de la Torre, 20, 08360 Canet de Mar. Tel.: +34937942903

Camping Costa Dorada, N-2, Km 660, 400, 08360 Canet de Mar. Tel.: +34663585595 Geöffnet: Rezeption 9.00-21.00.

Praktische Hinweise

Die europäische Notrufnummer 112 funktioniert überall. Die spanische Landpolizei Guardia Civil, zugleich Bergwacht, erreicht man unter Kurzwahl 062.
In Katalonien gibt es die Lokalpolizei Mossos d’Esquadra sowie die Guàrdia Urbana in Barcelona.

Im Hinterland der Comarca Garraf liegt das Weinbaugebiet Penedés. Bei uns bekannt sind hauptsächlich die Erzeugnisse der dort ansässigen Firma Freixenet.

2024 hat der Langstreckenläufer Jesús Morales Ruiz den Weg in knapp unter 35 Stunden bewältigt.

Weiter geht’s

Die Kreuzung GR-2 und GR-5 in Aiguafreda

Die Kreuzung GR-2 und GR-5 in Aiguafreda (Foto: Pere López Brosa, CC BY-SA 4.0)

Nebenstrecken:

GR 5.1 (12 km): Coll de la Fita, Anschluß zum GR-96 Camí Romeu, 57 km (anspruchsvoll) Barcelona – Kloster Montserrat

  • GR 5.2 (29 km, ↥ 1600 m, ↧ 1664 m): Plà del Café – Plana del Coll

Weitwanderwege, die die Strecke kreuzen:

  • GR-2 in Aiguafreda
  • GR-6: 48 km (↥ ↧ 1907 m) aus Barcelona über Collbató zum Kloster Montserrat
  • GR-83 (Camino del Norte oder Canigó): in San Martín de Montnegre. Eine anspruchsvolle Route von Mataró hinauf in die Pyrenäen.
  • GR-92 an beiden Endpunkten, zugleich Camino de Ronda und europäischer Fernwanderweg E12. Kreuzt auch nahe San Martín de Montnegre.
  • GR-172: Montserrat – La Pobla de Claramunt
  • GR-173-1: in Sant Llorenç Savall
  • Die vorletzte Etappe des im Baskenland beginnenden Ignatiuswegs passiert das Kloster Montserrat

Literatur- und Kartenhinweise

(Stand: Mär 2026)

Verkehrsmittel

Fremdenverkehrsinfo

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Diese Seite wurde von Wikivoyage übernommen. „Sendero de los miradores“ aus Wikivoyage, von seinen Autorinnen und Autoren, unter CC BY-SA 4.0. Hier geändert: als Seite gesetzt; Bearbeitungslinks, Karten und Eintragsdaten weggelassen; jedes Foto unter seiner eigenen Lizenz, in der Bildunterschrift genannt.

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