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Эта страница есть и на языке «Русский»: Нарвик: путеводитель

Narvik liegt im Norden Norwegens, nördlich des Polarkreises und nahe der Grenze zu Schweden.

Hintergrund

Narvik hat einen bedeutenden Erzhafen. Hier wird Erz aus den nahen schwedischen Erzminen rund um Kiruna verschifft. Das Besondere an diesem Hafen ist die durch den Golfstrom bedingte nahezu ganzjährige Eisfreiheit. Dem Golfstrom verdankt die Stadt auch ihr relativ mildes Klima.

Aus diesen Gründen besaß Narvik eine große strategische Bedeutung im Zweiten Weltkrieg. Am 08. April 1940 wurde Narvik im Rahmen der Operation Weserübung durch deutsche Truppen besetzt. Am 28. Mai wurde die Stadt vorübergehend von den Alliierten zurückerobert. Nachdem diese jedoch im Juni 1940 abzogen fiel die Stadt wieder an die Deutschen. Während der Kämpfe wurde die Stadt zu großen Teilen zerstört. An diese Zeit der Besetzung erinnern ein Denkmal und ein Museum. Nach Kriegsende begann wie an vielen Orten der Wiederaufbau.

Narvik lebt unter den besonderen Umständen, die seine Lage nördlich des Polarkreises mit sich bringt. Im Sommer ist es lange hell und man kann die Mittsommernacht beobachten, die langen Winter dagegen sind für die Bewohner eine Geduldsprobe.

Anreise

(Foto: JZ, CC BY-SA 3.0)

Mit dem Flugzeug

Zentrumsnah liegt der Flughafen Narvik-Framnes (IATA: NVK), der jedoch nur von kleineren Maschinen, der Gesellschaft Widerøe angeflogen wird.

Der

Mit der Bahn

Bahnhof Narvik, Stasjonsveien 1, 8514 Narvik Zum Bahnhof in Narvik verkehren Züge auf der Bahnstrecke Luleå–Narvik von Stockholm, Boden und Luleå. Die nächstgelegenen Bahnhöfe in Norwegen sind Bodø und Fauske. Von dort geht es weiter mit dem Bus Linie 23-720.

Mit dem Bus

Narvik Bussterminal Der Busbahnhof in Narvik befindet sich im Zentrum direkt beim Einkaufszentrum AMFI. Für den Fußweg vom Bahnhof bis zum Busbahnhof entlang der Kongensgate E6 sollte man eine Stunde Zeit einplanen. Busse fahren unter anderem von Bodø, Fauske, Svolvær und dem Flughafen Harstad/Narvik (EVE) nach Narvik. Fahrpläne für die Provinz Nordland gibt es hier. Von Kiruna in Schweden benutzt man den Bus der Linie Länstrafiken Norbotten. Detaillierte Fahrpläne mit allen Zwischenhalten kann man bei rutebok.no abrufen.

Auf der Straße

Mit dem Auto sind es von der norwegischen Hauptstadt Oslo etwa 1400 Kilometer bis nach Narvik. Man benutzt weitestgehend die Europastraße E6. Teilweise ist auch die Fährbenutzung notwendig. Eine alternative Route E10 führt ins schwedische Kiruna.

Mit dem Schiff

Die nächstgelegenen Häfen für Passagierschiffe sind Bodø und Svolvær, die von den Hurtigruten angelaufen werden. Von dort geht es mit dem Bus weiter.

Die Fähre zur Inselgruppe der Lofoten wurde 2007 eingestellt.

Mobilität

Die Stadt selber ist klein genug, um sie größtenteils zu erlaufen.

Für Busverbindungen innerhalb Narviks benutzt man am besten die Regionalbusse der Nordland-Provinz. Zu den nahegelegenen Lofoten benutzt man den Bus Lofotenexpress.

Es gibt eine Kabinenseilbahn auf den "Fagernesfell" (656 m über dem Meeresspiegel), Öffnungszeiten: 14.06. bis 01.09. täglich 11:00–19:00 Uhr.

Sehenswürdigkeiten

Felszeichnung (Foto: JZ, CC BY-SA 3.0)

Kirchen

In der Umgebung von Narvik gibt es einige sehenswerte Kirchen. In Narvik selber sollte man die Kirche nicht auslassen:

Narvik Kirke, Kirkegata 1, 8516 Narvik Sie stammt aus dem Jahre 1925. Sonntäglich gibt es auch einen Gottesdienst. Ansonsten ist die Kirche nur in den Sommermonaten geöffnet.

  • Sjømannskirka (Schwedische Seemannskirche), Kongensgate 1, 8514 Narvik Eine zweite Kirche in Narvik ist die Schwedische Seemannskirche, die 1950 eröffnet wurde.

Museen

  • Narvik Museum, Administrasjonsveien 3, 8514 Narvik. Tel.: +47 76 96 96 50 Preis: 100 NOK.
  • War memorial Museum, Kongensgate 39, Narvik Geöffnet: Mo - So 10:00 - 16:00. Preis: 130 NOK.

Verschiedenes

Im Stadtzentrum gibt es einen großen Wegweiser, mit Entfernungsangaben für Städte in ganz Europa.

Auch der große Erzhafen ist zu bestimmten Zeiten zu besichtigen.

Es gibt in der Nähe des Zentrums eine angeblich historische Felszeichnung, die man dank der Nachzeichnung aus den letzten Jahren auch erkennen kann. Es stellt wohl ein Tier dar.

Aktivitäten

Im Sommer kann man tolle Wanderungen in den Bergen hoch über dem Fjord machen. Im Winter eignet sich die Region rund um Narvik besonders zum Skifahren.

  • Arctic Train Eine Fahrt mit dem Reisezug auf der Ofotbane, dem norwegischen Abschnitt der Erzbahn Luleå–Narvik, zwischen den Bahnhöfen Narvik und Bjørnfjell. Die Fahrt dauert rund drei Stunden mit Zwischenhalten und Zugkreuzungen mit den Erzzügen.

Küche

Mittel

  • Restaurant Fiskekroken Narvik, Kongensgate 42, 8514 Narvik Geöffnet: Di - Do 12:00 - 19:00 u Fr, Sa 13:00 21:00.

Nachtleben

Unterkunft

Günstig

  • Narvik Vandrerhejm, Dronningens gate 58, im Zentrum Es handelt sich um die örtliche Jugendherberge. Mit dem eigenen Laptop kann Internet per WLAN frei benutzt werden. Ansonsten stehen PCs für Gäste zur Verfügung. Preis: Übernachtungen ab 185 NOK (ca. 22 Euro) pro Person.
  • Sjømannskirken Narvik hostel, Kongens gate 64 Preis: Ab 30,00 €.

Mittel

  • Norum Gaarden, Framnesveien 127 Nett eingerichtetes Bed&Breakfast-Haus in Narviker Wohngegend, das vom Erbauer der Kirche erbaut wurde. Preis: Übernachtungen ab 350 NOK pro Person im Doppelzimmer (etwas über 46 Euro), Einzelzimmer 550 NOK (ca. 73 Euro).

Gehoben

  • Quality Hotel Grand Royal, Kongens gate 64. Tel.: +47 76 97 70 00 Preis: Doppelzimmer ab 138,00 €.

Sicherheit

Für Narvik sind keine besonderen Risiken für Reisende bekannt.

Praktische Hinweise

  • Destination NARVIK, Tourist Office, Kongensgt. 57, OT - Gården, N-8514 Narvik. Tel.: +47 76 96 56 00, Fax: +47 76 96 56 09. Geöffnet: Sep-Mai: Mo-So 10:00-15:00; Jun-Aug: Mo–So 10:00–18:00.

Ausflüge

Ausflüge und Weiterfahrt auf die Lofoten, nach Hammerfest oder weiter nach Nordschweden.

  • Eine offizielle Webseite ist nicht bekannt. Bitte auf Wikidata nachtragen.

GeoData

Woher diese Seite stammt

Diese Seite wurde von Wikivoyage übernommen. „Narvik“ aus Wikivoyage, von seinen Autorinnen und Autoren, unter CC BY-SA 4.0. Hier geändert: als Seite gesetzt; Bearbeitungslinks, Karten und Eintragsdaten weggelassen; jedes Foto unter seiner eigenen Lizenz, in der Bildunterschrift genannt.

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